Präsident von Juventus für ein Jahr gesperrt

Andrea Agnelli als neuer Vorsitzender der europäischen Klubvereinigung

Sportgericht verurteilt Andrea Agnelli

Präsident von Juventus für ein Jahr gesperrt

Im Prozess um Kontakte zwischen Fangruppen von Juventus Turin und der kalabrischen Mafia hat das italienische Sportgericht Juve-Präsident Andrea Agnelli für ein Jahr gesperrt.

Außerdem müsse Italiens Fußball-Rekordmeister ein Bußgeld von 300 000 Euro zahlen, teilte der italienische Verband am Montag (25.09.2017) mit. Agnelli muss 20.000 Euro Strafe zahlen.

Die Staatsanwaltschaft hatte mit zweieinhalb Jahren Sperre eine deutlich höhere Strafe gefordert.

Kontakt zwischen Klub und Mafia im Fokus

Das Juve-Management wird verdächtigt, von 2011 bis 2016 Hooligans unter der Hand Eintrittskarten für Spiele beschafft zu haben. Damit soll nach Angaben des Verbandes auch der Schwarzhandel gefördert worden sein.

Agnelli, der im September auch zum Vorsitzenden der europäischen Clubvereinigung ECA gewählt worden war, hatte dies stets zurückgewiesen.

Erst am 5. September war Agnelli als Nachfolger von Bayern Münchens Vorstandsvorsitzendem Karl-Heinz Rummenigge zum Chef der europäischen Klub-Vereinigung ECA bestimmt worden. Agnelli war zuvor Rummenigges Stellvertreter in der ECA gewesen.

Stand: 25.09.2017, 16:11

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