UEFA-Präsidentschaft - Platini-Nachfolge aufgeschoben

Michel Platini in Lausanne

Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees

UEFA-Präsidentschaft - Platini-Nachfolge aufgeschoben

Die UEFA will keinen Nachfolger für den derzeit gesperrten Präsidenten Michel Platini wählen, bis dessen Fall von allen Instanzen geklärt worden ist.

Die Europäische Fußball-Union teilte diese Entscheidung nach der Sitzung ihres Exekutivkomitees am Freitag (22.01.2016) in Nyon mit. Platini war von der FIFA-Ethikkommission für acht Jahre gesperrt worden, hat allerdings Einspruch bei der Beschwerdekammer des Fußball-Weltverbandes und dem Internationalen Sportgerichtshof CAS angekündigt.

Platini hatte ursprünglich auch für das FIFA-Amt kandidieren wollen. Nach seinem Ausschluss für acht Jahre durch die Ethikkommission hatte er jedoch seinen Rückzug aus dem Kandidatenrennen verkündet.

UEFA hofft auf Rückkehr

Dem Franzosen wird eine Zahlung in Höhe von zwei Millionen Franken durch den ebenfalls gesperrten FIFA-Chef Joseph Blatter vorgeworfen. "Wir hoffen, dass sein Name reingewaschen wird, so dass er so schnell wie möglich in Europas Fußball-Familie zurückkehren kann", hieß es in einem UEFA-Statement.

Für den 25. Februar hat Europas Fußballverband außerdem einen außerordentlichen Kongress in Zürich einberufen.

dpa/sid/red | Stand: 22.01.2016, 16:47

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