Top 10 - die teuersten Fußballer aller Zeiten

Top 10 - die teuersten Fußballer aller Zeiten

Spanien, England, Frankreich und Italien: Das sind die Top-Ligen, wenn es um die ganz großen Transfersummen geht. Ganz vorn steht mit weitem Abstand der Brasilianer Neymar, aber auch sein Landsmann Coutinho kostete eine atemberaubende Summe.

Liverpools Neuzugang Virgil Van Dijk

Platz 10: 88,2 Millionen Euro - Virgil van Dijk - 2018 vom FC Southampton zum FC Liverpool
Die Abwehrsorgen des FC Liverpool waren so groß, dass Jürgen Klopp seinen Wunschverteidiger möglichst schnell verpflichten wollte. Deshalb haben die "Reds" diese enorme Summe für den jetzt teuersten Verteidiger der Welt gezahlt. Klopp versuchte sich hinterher zu rechtfertigen: "Wenn man einen Spieler verpflichtet, ist der Preis das Letzte, woran ich denke. Und nicht, weil ich gern mit Geld herumwerfe", sagte der Coach. Virgil van Dijk hatte vor seiner Verpflichtung aufgrund einer Verletzung und einer Verbannung durch seinen Ex-Klub rund acht Monate lang kein Pflichtspiel bestritten.

Platz 10: 88,2 Millionen Euro - Virgil van Dijk - 2018 vom FC Southampton zum FC Liverpool
Die Abwehrsorgen des FC Liverpool waren so groß, dass Jürgen Klopp seinen Wunschverteidiger möglichst schnell verpflichten wollte. Deshalb haben die "Reds" diese enorme Summe für den jetzt teuersten Verteidiger der Welt gezahlt. Klopp versuchte sich hinterher zu rechtfertigen: "Wenn man einen Spieler verpflichtet, ist der Preis das Letzte, woran ich denke. Und nicht, weil ich gern mit Geld herumwerfe", sagte der Coach. Virgil van Dijk hatte vor seiner Verpflichtung aufgrund einer Verletzung und einer Verbannung durch seinen Ex-Klub rund acht Monate lang kein Pflichtspiel bestritten.

Platz 9: 88,2 Millionen - Neymar - 2013 vom FC Santos zum FC Barcelona
Zusammen mit Luis Suarez und Lionel Messi bildete er das Angriffs-Trio beim FC Barcelona. In 123 Spielen der spanischen Liga kam Neymar auf 68 Tore und 52 Torvorlagen. Der vom FC Santos aus Brasilien gewechselte Stürmer ist allerdings mittlerweile weitergezogen.

Platz 8: 90 Millionen - Gonzalo Higuain - 2016 vom SSC Neapel zu Juventus Turin
Gonzalo Gerardo Higuain mischt in dieser Liste ganz vorne mit. Dass es ein Spieler unter die Top 10 schafft ohne Bezug zu den spanischen Erzrivalen Real Madrid und FC Barcelona oder in die Premier League, scheint irritierend. Allerdings spielte Higuain immerhin sechs Jahre für die "Königlichen" aus Madrid - also doch ein kleiner Bezug. In Neapel wurde er 2015 Torschützenkönig der Serie A: 36 Tore. Auch für Juve bewies er schon seine Treffsicherheit.

Platz 7: 94 Millionen - Cristiano Ronaldo - 2009 von Manchester United zu Real Madrid
Der extrovertierte Star von Real Madrid wurde im vergangenen Jahr bereits zum fünften Mal zum Weltfußballer gewählt. Seine Bilanz allein in der spanischen "La Liga" ist phänomenal. In 277 Partien erzielte er 289 Tore und bereitete zusätzliche 92 Treffer vor (Stand: 07.01.2018). Ronaldo hat bereits unter Beweis gestellt, dass er jeden Cent für die Madrilenen wert ist.

Platz 6: 100 Millionen - Romelu Lukaku - 2017 vom FC Everton zu Manchester United
"Wenn Manchester United und José Mourinho anklopfen, ist das im Leben eine einmalige Möglichkeit - eine, die ich nicht ausschlagen konnte", sagte Romelu Lukaku unmittelbar nach seinem Wechsel. Der Grund für das Interesse des portugiesischen Trainers liegt auf der Hand. Der 24-Jährige hatte für die "Toffees" 87 Tore (29 Assists) in 166 Pflichtspielen geschossen. Diese Bilanz soll er bei den "Red Devils" nun noch verbessern.

Platz 5: 101 Millionen - Gareth Bale - 2013 von Tottenham Hotspur zu Real Madrid
Der Waliser war knapp drei Jahre der Spitzenreiter - zu seiner Ablösesumme gibt es jedoch unterschiedliche Aussagen (hier genannte Ablösesummen beziehen sich auf die Angaben von transfermarkt.de). Bevor Bale zu Real Madrid kam, spielte er für den FC Southampton und Tottenham Hotspur. Bale zeigte auch während der Europameisterschaft in Frankreich seine Klasse und zog mit seinem Team sensationell bis ins Halbfinale ein. Mit Real Madrid gewann er drei Mal die Champions League.

Platz 4: 105 Millionen Euro - Paul Pogba - Juventus Turin zu Manchester United (2016)
Paul Labile Pogba war im August 2016 der teuerste Fußballer aller Zeiten. Ablösefrei wechselte er 2012 nach Turin. Dann kam er nach vier Jahren zurück nach Manchester, wo er bereits in der U18 spielte. Mit Juve holte er vier Mal in Folge die italienische Meisterschaft. Nach Zlatan Ibrahimovic, Henrich Mchitarjan und Eric Bailly war der französische Nationalspieler der vierte Top-Transfer der "Red Devils" in dieser Transferperiode. Einen großen Titel gab es für Pogba dort immerhin schon: den Sieg in der Europa League 2016/17.

Platz 3:147 Millionen Euro - Ousmane Dembélé - 2017 von Borussia Dortmund zum FC Barcelona
Er gilt als Super-Dribbler und als ein großes (Fußball-)Versprechen für die Zukunft. Ousmane Dembélé hatte bei Borussia Dortmund gezeigt, dass er den Unterschied ausmachen kann. Deshalb haben die Katalanen tief in die Tasche gegriffen und den 20-Jährigen verpflichtet. Er gilt zudem als torgefählich, eigenwillig, durchsetzungsstark. Dembélé soll in Barcelonas Offensive mithelfen, einen Umbruch einzuleiten - ein Muskelriss am linken Oberschenkel setzte ihn allerdings lange außer Gefecht. Dembélé ist der teuerste Verkauf in der Geschichte der Bundesliga.

Platz 2: 160 Millionen Euro - Philippe Coutinho - 2018 vom FC Liverpool zum FC Barcelona
Der brasilianische Offensivspieler soll bei den Katalanen zunächst die Lücke füllen, die sein Landsmann Neymar mit seinem Abgang nach Paris im vergangenen Sommer hinterlassen hatte. Der 25-Jährige hat starke technische Fähigkeiten, kann defensiver eingesetzt werden und gilt deshalb auch bereits als strategischer Vorgriff für den näher rückenden Abgang des Spielmachers Andres Iniesta (33).

Platz 1: 222 Millionen - Neymar - 2017 vom FC Barcelona zu Paris St. Germain
Der Transfer des Brasilianers war spektakulär und sprengte die ohnehin schon fast verschwundenen Grenzen von Profitransfers. Die Scheichs aus Katar wollten Glamour für ihren französischen Hauptstadtklub, was sie sich in bis dato nicht gekannter Höhe haben kosten lassen. Die 222 Millionen Euro lösten neben viel Begeisterung bei den Fans der Pariser auch einen Aufschrei der Empörung über ungezügelten Kapitalismus in der restlichen Fußballwelt aus.

Stand: 07.01.2018, 15:15 Uhr

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