WM-Qualifikation - Blamage für Frankreich, Belgien bei der WM

Kylian Mbappé und Antoine Griezmann

Weltmeisterschaft 2018 in Russland

WM-Qualifikation - Blamage für Frankreich, Belgien bei der WM

Nach dem 0:4 gegen Frankreich haben die Niederlande in der WM-Qualifikation gegen Bulgarien einen ganz wichtigen Sieg eingefahren. Gruppen-Konkurrent Schweden feierte in Weißrussland aber ebenfalls einen Dreier. Frankreich blamierte sich gegen Luxemburg.

Die "Equipe Tricolore" kam am Sonntag (03.09.2017) gegen Luxemburg in Toulouse nicht über ein 0:0 hinaus und hat an der Tabellenspitze der Gruppe A zwei Spieltage vor dem Ende nur noch einen Punkt Vorsprung. Die Gastgeber taten sich vor 33.000 Zuschauern trotz der Weltklasse-Offensive mit Antoine Griezmann, Kylian Mbappé und Olivier Giroud gegen den Tabellenletzten von Beginn an sehr schwer. Nach einer Stunde nahm Nationaltrainer Didier Deschamps Mbappé für den Münchner Kingsley Coman vom Feld, doch die Gastgeber rannten weiter erfolglos an.

Niederlande und Schweden gewinnen

Die Niederlande setzten sich nach Toren von Davy Pröpper (7. und 80. Minute) und Arjen Robben (67.) bei einem Gegentreffer von Georgi Kostadinov (69.) mit 3:1 durch. In der Gruppe A liegen sie jetzt mit 13 Punkten weiterhin drei Punkte hinter Schweden und vier hinter Frankreich. Vor den beiden verbleibenden Begegnungen gegen Schweden und in Weißrussland ist der zweite Platz und damit die Play-off-Berechtigung für die "Elftal" damit noch in Reichweite.

Arjen Robben trifft für die Elftal

Arjen Robben trifft für die "Elftal".

Schweden ließ beim 4:0 in Weißrussland ebenfalls nichts anbrennen und machte damit die überraschende Niederlage gegen Bulgarien wieder einigermaßen wett. Emil Forsberg von RB Leipzig (18.), Christoffer Nyman von Eintracht Braunschweig (24.) und Marcus Berg (37.) stellten schon vor der Pause die Weichen auf Sieg, ehe Andreas Granqvist per spätem Elfmeter (84.) das Ergebnis noch höher gestaltete.

Belgien löst WM-Ticket

Belgien hat sich dank 100-Millionen-Stürmer Romelu Lukaku derweil als erste europäische Mannschaft sportlich für die Fußball-WM 2018 in Russland qualifiziert. Die Belgier setzten sich in Piräus durch den Siegtreffer des Mittelstürmers von Manchester United mit 2:1 (0:0) gegen Gastgeber Griechenland durch und sicherten sich den Sieg in der Gruppe H. Belgien liegt mit 22 Punkten uneinholbar vor Bosnien und Herzegowina (14), das durch ein 4:0 (1:0) in Gibraltar an Griechenland (13) vorbeizog.

Innenverteidiger Jan Vertonghen von Tottenham Hotspur (70.) hatte Belgien in Führung gebracht, Zeca (73.) kurz darauf ausgeglichen. Wiederum nur 120 Sekunden später war dann Lukaku, der mit seinem Wechsel von Everton zu ManUnited zum teuersten Sommer-Einkauf der Premier League geworden war, erfolgreich (75.). Zuvor war aus Reihen der Europäischen Fußball-Union (UEFA) nur Gastgeber Russland automatisch qualifiziert gewesen.

Schweiz dicht vor der Qualifikation

Die Schweiz hat ihre Erfolgsserie ebenfalls fortgesetzt und das Russland-Ticket nach dem achten Sieg im achten Spiel fest im Blick. Die Eidgenossen setzten sich in Lettland 3:0 (1:0) durch und führen mit 24 Punkten die Gruppe B vor Europameister Portugal (21) an. Die Portugiesen gewannen in Ungarn 1:0 (0:0).

Der frühere Frankfurter Haris Seferovic (9.), Blerim Dzemaili (55.) und der Ex-Wolfsburger Ricardo Rodriguez (58./Foulelfmeter) trafen in Riga für die Schweizer, bei denen die Bundesliga-Profis Yann Sommer (Mönchengladbach) und Admir Mehmedi (Leverkusen) in der Startelf standen. Für die Portugiesen um Weltfußballer Cristiano Ronaldo war in Budapest Andre Silva (48.) erfolgreich.

red/dpa/sid | Stand: 03.09.2017, 22:46

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