Tunesien und Marokko fahren zur WM

WM-Qualifikation Afrika

Tunesien und Marokko fahren zur WM

Die nordafrikanischen Länder Tunesien und Marokko haben sich für die Fußball-WM in Russland qualifiziert. Marokko siegte im direkten Duell bei Konkurrent Elfenbeinküste.

Die Maghreb-Länder qualifizierten sich damit als letzte Nationen aus Afrika für die WM-Endrunde im kommenden Sommer. Tunesien reichte am letzten Spieltag der Qualifikation ein 0:0 gegen Libyen, um sich den Sieg in der Gruppe A zu sichern. Marokko verteidigte Platz eins in der Gruppe C durch ein 2:0 (2:0) bei der Elfenbeinküste.

Wilmots-Team muss zuschauen

In Abidjan brachten Nabil Dirar (25. Minute) und der frühere Bayern-Profi Medhi Benatia (30.) Marokko am Samstag (11.11.2017) mit einem Doppelschlag frühzeitig gegen den Verfolger auf die Siegesstraße. Während sich die Gäste über ihre fünfte WM-Teilnahme nach 1970, 1986, 1994 und 1998 freuen durften, verpasste die Elfenbeinküste mit dem früheren Schalke-Profi Marc Wilmots als Trainer ihre vierte WM-Teilnahme in Folge.

Tunesien ließ sich seine fünfte WM-Teilnahme ebenfalls nicht mehr nehmen, indem es gegen Libyen zum achten Mal in Folge ungeschlagen blieb. Der Tabellenzweite DR Kongo bezwang Guinea zwar 3:1 (0:0), konnte den Rivalen aus Nordafrika aber nicht mehr überholen. Tunesien hatte zuvor bereits an den WM-Turnieren 1978, 1998, 2002 und 2006 in Deutschland teilgenommen.

Zuvor hatten sich aus Afrika bereits Nigeria, Ägypten und der Senegal das Ticket für das Turnier gesichert. Insgesamt hat der afrikanische Verband CAF fünf Startplätze für die WM-Endrunde.

Thema in: Sport aktuell, Deutschlandfunk, Samstag, 11.11., 22.50 Uhr

red/dpa/sid | Stand: 11.11.2017, 15:45

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