Die Twitter-WM

Die Twitter-WM

Die Fußball-WM in Brasilien hat auch beim Kurznachrichten-Dienst Twitter für Rekordquoten gesorgt: Insgesamt gab es während des Turniers 672 Millionen Tweets. Hier einige der schönsten.

Mario Götze

Ein gefeierter Held auch in den sozialen Netzwerken: Mario Götze, der Siegtorschütze im WM-Finale gegen Argentinien.

Ein gefeierter Held auch in den sozialen Netzwerken: Mario Götze, der Siegtorschütze im WM-Finale gegen Argentinien.

ARD-Experte Mehmet Scholl überzeugte die Zuschauer bei seinen Moderationen mit Matthias Opdenhövel durch fachliche und emotionale Analysen - und setzte mit seiner Worterfindung, der "Gänsehautentzündung", einen Trend in den sozialen Netzwerken.

BatVan und Robben: Robin van Persie und Arjen Robben wecken durch das 5:1 im Vorrundenspiel der Niederländer gegen Spanien die Kreativität der Fans.

Vorfreude bei Manuel Neuer und Bastian Schweinsteiger: Schon vor Turnierbeginn hielten die Nationalspieler die Fans in den sozialen Netzwerken auf dem Laufenden.

Ein Bild, das um die Welt ging: Die Trauer des Brasilianers Clovis Acosta Fernandes nach der 1:7-Niederlage seiner Seleção gegen Deutschland rührte Millionen Zuschauer im Internet und vor dem Fernseher.

Dieser Brasilianer ging mit seinem Frust über die Leistung der Nationalmannschaft etwas anders um.

"Deutschland vernascht Brasilien", der Titelhunger der Nationalelf wird in diesem Tweet auf eine ganz eigene Weise dargestellt.

Gleich am ersten Gruppenspieltag wurde Robin van Persie zum ersten Netzhelden der WM: Sein Flugkopfball im Spiel gegen Spanien inspirierte die Fans und schon flog der Niederländer als Delfin, als Wrestler und hoch über Rio.

Auch der Torhüter Jasper Cillessen sorgte für einige Lacher im Netz: Unter #CillessenSitsOnThings lassen sich zahlreiche Fotomontagen finden, die seine Haltung während des Spiels um Platz 3 aufgreifen.

Miroslav Klose erzielte während des Turniers sein 16. WM-Tor und ist damit nun alleiniger Rekordhalter - für einige ein Grund, Rios berühmte Christusstatue etwas umzugestalten.

Zahlreiche Politiker zeigten sich während der WM als Fußball-Fans: Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte die Nationalelf, König Willem-Alexander und seine Ehefrau Maxima die niederländische Mannschaft. Und US-Präsident Barack Obama schaute Fußball in der Air Force One.

Zwei Päpste, aber nur ein Weltmeister: das Finale zwischen Deutschland und Argentinien wurde zur Glaubenssache.

Der Selfie-Weltmeister im deutschen Team: Lukas Podolski berichtete auf Facebook, was er und die Mannschaft in Brasilien alles erlebten, so wie hier beim Besuch einer Schule in der Nähe des DFB-Quartiers.

Das Freistoßspray war ein neues Hilfsmittel bei der WM. Es verhinderte jedoch nicht, dass die Leistung der Schiedsrichter diskutiert wurde.

Die Beißattacke von Luis Suárez gegen den Italiener Giorgio Chiellini löste eine regelrechte Twitter-Lawine aus. Zahlreiche Memes und Fotomontagen beschäftigten sich mit dem Skandal um den uruguayischen Angreifer.

Hannibal Lecter oder der weiße Hai - Suárez musste sich zahlreiche Vergleiche gefallen lassen. Von der FIFA wurde er für sein Verhalten für neun Spiele und vier Monate gesperrt.

Vor dem Turnier träumte David Villa noch von vergangenen Erfolgen. Ein böses Erwachen gab es dann für seine Spanier bei der WM - schon nach der Vorrunde ging es für den ehemaligen Weltmeister nach Hause.

Stand: 15.07.2014, 16:37 Uhr

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