Wolfsburg zieht ins Achtelfinale ein

VfL Wolfsburg - Hannover 96 1:0

Wolfsburg zieht ins Achtelfinale ein

Der VfL Wolfsburg hat unter Trainer Martin Schmidt den ersten Sieg eingefahren. Nach hartem Kampf gegen Hannover 96 stehen die Wölfe im Achtelfinale des DFB-Pokals.

Das Tor des Tages schoss Felix Udohokai (49.) nach einem Gestocher im Strafraum. Der Neuzugang von den Münchener Löwen hatte zuletzt auch beim 1:1 gegen Hoffenheim in der Liga den späten Ausgleich erzielt. Die Hannoveraner hatten im zweiten Durchgang gute Chancen zum Ausgleich, doch Kenan Karaman und Niklas Füllkrug schafften es aus bester Position nicht, die 96er zurück in die Partie zu bringen.

Wolfsburg ohne Gomez

Jubel bei den Wolfsburgern.

Jubel bei den Wolfsburgern.

Etwas überraschend hatte VfL-Trainer Schmidt am Mittwoch (25.10.2017) den wieder genesenen Nationalstürmer Mario Gomez auf der Bank gelassen. Neu in der Pokal-Startelf standen Yannick Gerhardt und Robin Knoche. 96-Coach André Breitenreiter brachte dagegen gleich ein halbes Dutzend neue Spieler, auch Torhüter Philipp Tschauner musste auf die Bank. Für ihn spielte Neuzugang Michael Esser. "Wir bringen frische Kräfte, auf Grund von Verletzung, auf Grund vom Konkurrenzkampf", sagte Breitenreiter.

Trotz der vielen Umstellungen war Hannover zunächst tonangebend. 96 erspielte sich Vorteile, auch weil Wolfsburg zu nachlässig agierte. Zweimal war es Martin Harnik, der in der 9. Minute seine beiden Großchancen nicht nutzen konnte. Die neue Dreierkette der Wolfsburger wirkte anfangs nicht ganz sattelfest, im Spielaufbau funktionierte zunächst nicht viel. Zu allem Überfluss musste auch noch Ignacio Camacho in der 20. Minute verletzt vom Platz, Josuha Guilavogui kam für den Aushilfs-Kapitän als Gomez-Ersatz.

Wolfsburg braucht 25 Minuten

Erst in der 25. Minute erspielten sich die Wolfsburger die erste Chance, Salif Sané blockte einen Schuss von Divock Origi. Die Gastgeber übernahmen nun deutlich das Kommando, wieder war es Origi, der in der 35. Minute, diesmal am Kopf von Sané scheiterte. Sieben Minuten vor der Pause hätte Maximilian Arnold vor der Pause mit einem 16-Meter-Schuss für die Führung sorgen können.

Karaman Kenan - "Wir wollten unbedingt weiterkommen"

Sportschau | 25.10.2017 | 01:12 Min.

Nach der torlosen ersten Hälfte dauerte es nur vier Minuten, dann durften Schmidt und seine Elf jubeln. Wie schon zum 1:1 in der Nachspielzeit gegen Hoffenheim traf der vor der Saison für eine Million Euro von 1860 München gekommene Uduokhai nach Divadi-Freistoß vom Fünfmeterraum. Nach der Führung wurde der VfL immer sicherer. 96-Coach Breitenreiter brachte in der 62. Minute mit Füllkrug und Karaman zwei Offensivkräfte. Die beiden Joker hätten in der 67. Minuten beinahe den Ausgleich geschafft. VfL-Torhüter Koen Casteels war bereits geschlagen, doch Paul Verhaegh klärte der Karaman-Schuss nach Füllkrug-Flanke mit einer Grätsche. "Wir sind auf dem richtigen Weg, aber wir bewerten das nicht über", sagte VfL-Manager Olaf Rebbe und lobte den neuen Coach"Die Mannschaft war vom Trainerteam hervorragend eingestellt."

red/dpa/sid | Stand: 25.10.2017, 20:20

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