Keine böse Überraschung für Wolfsburg
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FC Schönberg - VfL Wolfsburg 0:5
Keine böse Überraschung für Wolfsburg
Keine böse Überraschung für Felix Magath und seinen VfL Wolfsburg: Nach schwachem Beginn ist der Bundesligist souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen.
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Die "Wölfe" setzten sich in Lübeck beim Sechstligisten FC Schönberg mit 5:0 (3:0) durch. Ivica Olic brachte die Elf von Trainer Magath mit einem Doppelpack auf Kurs (28., 30.). Vor der Pause erhöhte der begnadigte Regisseur Diego vor 3.487 Zuschauern auf 3:0 (43.). Nach dem Wiederanpfiff markierte zunächst Bas Dost (67.) sein Premieren-Tor für Wolfsburg, bevor erneut Olic (69.) den Schlusspunkt setzte.
"Stolz auf meine Jungs"
"Der Sieg heute war Pflicht. Am Anfang war die eine oder andere Unebenheit drin. Am Ende haben wir das Spiel sicher nach Hause gebracht", sagte Magath. Der Außenseiter war mit dem Resultat zufrieden. "Ich bin stolz auf meine Jungs. Leider hat es mit dem Tor für uns nicht geklappt", sagte Trainer Axel Giere.
Vor einem Jahr war der VfL bereits in der ersten Runde am Viertligisten RB Leipzig gescheitert, eine erneute Blamage wollten sich die Wölfe nicht leisten. Magaths Mannschaft fand allerdings nur sehr mühsam ins Spiel. Die ersten Szenen in Lübeck gehörten den Amateuren.
Schönberg beeindruckte zunächst durch Kampfkraft
Bereits nach einer halben Minute gab Thomas Manthey einen Warnschuss für den Außenseiter ab, Bastian Hennings Heber in der 12. Minute erfreute Marvin Hitz im Tor der Wolfsburger ebenso wenig. Von den Gästen ging bis zu diesem Zeitpunkt keine Gefahr aus.
Die Niedersachsen waren zwar technisch hoch überlegen, die Schönberger konnten dies aber lange durch Kampfkraft kompensieren. Mit Olic, Dost, Emanuel Pogatetz, Naldo und Fagner hatte Magath fünf Neuzugänge auf den Rasen geschickt, sein Star-Ensemble musste aber erst warm werden.
Erster Treffer aus Abseitsposition
Durch einen Freistoß kam der Favorit dann zum ersten Treffer, der jedoch aus Abseitsposition erzielt wurde. Nach einer Ecke von Marcel Schäfer setzte Naldo einen herrlichen Fallrückzieher an den Innenpfosten, und Olic, vor der Saison von Bayern München gekommen, staubte ab. Nach dem zweiten Treffer des Kroaten wirkte Wolfsburg nun souveräner und legte nach. Nach dem Wechsel spielte der Bundesligist die Partie unaufgeregt zu Ende.
dpa/sid | Stand: 18.08.2012, 22:28