Energie chancenlos in Sandhausen, Dresden und Union siegen
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DFB-Pokal 1. Runde
Energie chancenlos in Sandhausen, Dresden und Union siegen
Kein Chance für Energie Cottbus in Sandhausen: Beim Ligakonkurrenten gab's das deutliche Pokal-Aus. Locker weiter kam Dynamo Dresden beim Chemnitzer FC. Union Berlin gewann in der letzten Minutre der Verlängerung in Essen.
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Zweitliga-Aufsteiger SV Sandhausen hat erstmals seit 17 Jahren wieder die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Die Mannschaft von Trainer Gerd Dais setzte sich gegen den Meisterschafts-Konkurrenten Energie Cottbus 3:0 (2:0) durch und bleibt damit in dieser Saison ungeschlagen. Frank Löning (3.) und Daniel Schulz (10.) sorgten mit ihren Treffern frühzeitig für klare Verhältnisse, Jan Fießer (89.) traf nach einem Konter kurz vor Schluss zum Endstand.
Vor 2.700 Zuschauern waren die Hausherren, die in der Liga gegen den FSV Frankfurt und den 1. FC Köln jeweils 1:1 gespielt hatten, von Beginn an die agilere Mannschaft und kamen gleich durch die erste Chance zur Führung, als Angreifer Löning nach einer Flanke per Kopf traf. Sieben Minuten später war Verteidiger Schulz im Nachsetzen zur Stelle. In der Folge hatte der SVS das Spiel sicher im Griff, vom Cottbuser Angriff um den früheren Bundesliga-Torjäger Boubacar Sanogo war nur wenig zu sehen. Die beste Chance der Lausitzer vergaben Daniel Adlung, der in der 58. Minute am glänzend reagierenden Keeper Daniel Ischdonat scheiterte, und Uwe Möhrle, der den Pfosten traf (66.).
Dresden problemlos in Chemnitz
Dynamo Dresden hat derweil mit einem Sieg im brisanten Sachsen-Derby beim Chemnitzer FC wie im Vorjahr die 2. Runde im DFB-Pokal erreicht. Das Team von Trainer Ralf Loose setzte sich mit 3:0 (2:0) beim Drittligisten durch. Vor 14.500 Zuschauern im Stadion an der Gellertstraße trafen Robert Koch (31.) und Mickael Pote (41.) für die Dresdner, die in der Vorsaison Bayer Leverkusen mit 4:3 in Runde eins ausgeschaltet hatten. Den Schlusspunkt setzte der Chemnitzer Verteidiger Christoph Buchner mit einem Eigentor (79.).
Spielunterbrechung wegen Rauchbomben
Überschattet wurde die Partie von einer Spielunterbrechung. Chemnitzer Anhänger hatten in zwei Zuschauerblöcken Bengalos und Rauchbomben gezündet. Weil das Dresdner Tor nicht mehr zu sehen war, unterbrach Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) die Begegnung in der 58. Spielminute für vier Minuten. Dynamo Dresden bestimmte von Beginn an mit durchdachten Aktionen das Geschehen. Vor allem über die Flügel und bei Standards kam der Zweitligist gefährlich vor das Tor der Chemnitzer.
Der Gastgeber hatte in Torhüter Philipp Pentke einen starken Rückhalt, der mehrmals gegen Pote sowie Filip Trojan glänzend parierte. Bei beiden Gegentreffern war der Chemnitzer Schlussmann jedoch ebenso machtlos wie am Ende beim Eigentor von Buchner.
Union trifft in letzter Sekunde
Union Berlin hat nach einer Zitterpartie erfolgreich Revanche für die Erstrunden-Niederlage der vergangenen Saison genommen. Beim Regionalligisten Rot-Weiss Essen gewann die Mannschaft von Uwe Neuhaus durch ein Last-Minute-Tor von Simon Terodde (120.) mit 1:0 (0:0) nach Verlängerung und überstand damit erstmals seit neun Jahren die erste Runde. Im Juli 2011 waren die Berliner zum Pokalauftakt mit 5:6 nach Elfmeterschießen in Essen gescheitert.
Die Gäste aus der Hauptstadt waren vor 12.500 Zuschauern im neuen Stadion an der Hafenstraße feldüberlegen, Torchancen waren jedoch auf beiden Seiten Mangelware. Silvio (25.) und Simon Terodde (26.) verpassten in kurzer Folge die besten Möglichkeiten vor der Pause für Berlin, in der zweiten Hälfte sorgte vor allem Unions Michael Parensen (73.) für Torgefahr, der Linksfuß scheiterte jedoch am Innenpfosten. In der Verlängerung schwanden auf Seiten der Essener zusehends die Kräfte, Adam Nemec (110.) und Terodde (118.) vergaben weitere Großchance für Berlin, bevor erneut Terodde aus kurzer Distanz doch noch traf.
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Bilder von den Montagsspielen
Sandhausen bezwingt Cottbus, Essen ärgert Union Berlin. Die Montagsspiele im DFB-Pokal hatten es in sich.
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dpa/sid | Stand: 20.08.2012, 21:03