Favoritensiege für Braunschweig und Frankfurt

Lübeck - Braunschweig

Regionalligisten im DFB-Pokal keine unüberwindlichen Hürden

Favoritensiege für Braunschweig und Frankfurt

Zweitliga-Tabellenführer Eintracht Braunschweig hat zum ersten Mal seit sieben Jahren die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht - und das relativ mühelos. Wesentlich schwerer tat sich Ligakonkurrent FSV Frankfurt.

Ohne Mühe setzten sich die von Torsten Lieberknecht trainierten Braunschweiger gegen den Regionalligisten VfB Lübeck mit 3:0 (1:0) durch und feierten damit im dritten Spiel der Saison den dritten Sieg. Die Tore erzielten Kevin Kratz (13./ 68.) und Mirko Boland (67.) gegen die Lübecker, bei denen Moritz Marheineke wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte sah (70.).

Vor 6.411 Zuschauern im Stadion an der Lohmühle starteten die Niedersachsen äußerst druckvoll und gingen verdient durch Kratz in Front. Mit der Führung im Rücken spielte Braunschweig die Partie souverän herunter und entschied die Partie durch einen Doppelschlag von Boland und erneut Kratz.

Der Vorletzte der Regionalliga Nord, der weiter auf den ersten Sieg und den ersten Treffer der Saison wartet, konnte dagegen in keiner Phase Druck auf das gegnerische Tor entwickeln. Torhüter Jonas Toboll verhinderte als bester Akteur eine höhere Niederlage.

Hart erkämpfter Frankfurter Sieg in Aspach

Der FSV Frankfurt dagegen hat nach dem gelungenen Start in die 2. Liga die erste Pokalrunde nur mit Mühe überstanden. Beim Regionalligisten SG Sonnenhof Großaspach kam der Tabellenvierte aus dem Unterhaus zu einem hart erkämpften 2:1 (2:1)-Erfolg. Yannick Stark (21.) und Mathew Leckie (22.) hatten das Spiel kurz nach der Führung der Schwaben durch Sebastian Szimayer (16.) mit einem Doppelschlag gedreht.

Nach einer unterhaltsamen Anfangsphase flachte das Niveau der Begegnung vor 1.436 Zuschauern im ersten Durchgang zunehmend ab. Die Frankfurter von Trainer Benno Möhlmann beschränkten sich auf das Verwalten der Führung, auch Großaspach konnte zunächst keine Akzente setzen. Erst nach dem Seitenwechsel wurden die Hausherren mutiger und erarbeiteten sich zahlreiche gute Chancen zum Ausgleich, ließen diese durch Kapitän Dennis Grab nach einer Ecke (59.) oder Robin Schuster (84.) aber verstreichen.

sid | Stand: 17.08.2012, 21:02