Arsenal jubelt über Podolski

Lukas Podolski kommt beim FC Arsenal immer besser in Fahrt. Der ehemalige Kölner traf nun auch in der Champions League.

Lukas Podolski trifft für den FC Arsenal gegen Montpellier

Lukas Podolski kommt beim FC Arsenal immer besser in Fahrt. Beim Champions-League-Auftakt der Londonern beim französischen Meister Montpellier ebnete der Stürmer mit seinem Treffer zum 1:1 den Weg zum Auswärtserfolg. Per Linksschuss glich er in der 16. Minute die frühe Führung der Franzosen durch Belhanda aus. Nur zwei Minuten später traf Gervinho zum 2:1 - und Arsenal hatte das Spiel gedreht.

Lukas Podolski kommt beim FC Arsenal immer besser in Fahrt. Beim Champions-League-Auftakt der Londonern beim französischen Meister Montpellier ebnete der Stürmer mit seinem Treffer zum 1:1 den Weg zum Auswärtserfolg. Per Linksschuss glich er in der 16. Minute die frühe Führung der Franzosen durch Belhanda aus. Nur zwei Minuten später traf Gervinho zum 2:1 - und Arsenal hatte das Spiel gedreht.

Für Podolski war es das erste Tor in der Königsklasse seit seinen beiden Treffern für den FC Bayern beim 7:1 über Sporting Lissabon am 10. März 2009. Der 27-Jährige war im Sommer für zehn Millionen Euro vom Bundesliga-Absteiger Köln an die Themse gewechselt.

Auch in der englischen Premier League hatte Podolski zuvor bereits zwei Mal getroffen. Beim 6:1-Sieg der Gunners gegen den FC Southampton wuchtete er einen Freistoß ins Tor, beim 2:0-Auswärtserfolg in Liverpool erzielte er den ersten Treffer mit einem Linksschuss und bereitete das zweite Tor von Santi Cazorla per Doppelpass mustergültig vor.

Trainer Arsène Wenger ist voll des Lobes. "Podolski ist brandgefährlich, wenn sich ihm eine Chance bietet. Das sieht man schon im Training", sagte der Elsässer. "Lukas ist physisch stark, und er ist ein fantastischer Vollender. Er hat Killerinstinkt", lobte der Coach. "Ich habe nicht viele Torjäger gesehen, die so gut sind wie er."

Auch die Fans haben den deutschen Nationalspieler schon ins Herz geschlossen. Sie lieben Podolski vor allem wegen seiner Zweikampfstärke und Laufbereitschaft. Er ist sich für keinen Weg zu schade und scheut kein direktes Duell. Nach Auffassung des "Guardian" ist der Rheinländer die Art von Spieler, "von dem die Fans nicht ihre Augen lassen können".

Die englische Presse überbietet sich ohnehin mit Lobeshymnen. "Ein Weltklasse-Freistoß von einem Weltklasse-Spieler", kommentierte die BBC Podolskis Treffer gegen Southampton. Und das Boulevardblatt "Sun" fragte unter dem Foto des jubelnden Podolski in Anspielung auf den zu Manchester United abgewanderten Toptorjäger Robin van Persie: "Welcher Robin?" Mit Santi Cazorla, dem zweiten Zugang im Arsenal-Sturm, harmoniert Podolski zudem brillant.

Er selbst ist hochzufrieden. In allen bisherigen vier Ligaspielen der Londoner stand er in der Anfangself. "London ist eine tolle Stadt. Arsenal ein toller Klub. Ich fühle mich wohl", sagte er. Seinen Humor hat er schon gar nicht verloren. "Geiles Spiel, neue Schuhe, Freistoßtor", twitterte er nach dem Southampton-Spiel. Sein bisheriger Höhepunkt auf der Insel war jedoch der Treffer in Liverpool. Die Stimmung an der Anfield Road hat Podolski begeistert. "Dann noch ein Tor zu machen und drei Punkte mitzunehmen, das war toll", sagte er.

Podolski selbst sieht bei sich noch Steigerungsmöglichkeiten: "Es ist noch früh in der Saison. Die ganze Power, die ganze Fitness wird noch kommen." Es klingt wie eine Drohung.