Charkow-Protest abgewiesen - Schalke gegen Saloniki

CAS

CAS bestätigt Ausschluss

Charkow-Protest abgewiesen - Schalke gegen Saloniki

Zwei Partien gegen den Ex-Trainer trennen Fußball-Bundesligist Schalke 04 noch von der Champions League. Die "Königsblauen" werden in den Play-offs definitiv gegen PAOK Saloniki mit Trainer Huub Stevens antreten.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne wies am Freitag (16.08.2013) den Protest des ukrainischen Vize-Meisters Metalist Charkow gegen den Ausschluss von der Europapokal-Saison 2013/14 ab. Saloniki bleibt Nachrücker, wie es die Europäische Fußball-Union (UEFA) festgelegt hatte.

"Der CAS hat den Eilantrag abgelehnt. Damit bleibt die UEFA-Entscheidung, Metalist Charkow auszuschließen, bestehen", teilte das Sportgericht mit. Charkow steht unter dem Verdacht, im Jahr 2008 ein Ligaspiel gegen Karpaty Lwiw manipuliert zu haben. Die Sanktionen des Verbandes hatte der CAS erst am 2. August bestätigt: Sechs Spieler und ein Offizieller des Klubs wurden für drei bis fünf Jahre gesperrt, Metalist-Direktor Jewschen Krasnikow für fünf Jahre für alle Ämter im Fußball.

UEFA begrüßt das Urteil

Die UEFA sieht sich durch die Entscheidung in ihren Sanktionen bestätigt. "Die UEFA begrüßt das Urteil", hieß es in einer offiziellen Mitteilung. Für Schalke, das den Niederländer Stevens im Dezember wegen Erfolglosigkeit entlassen hatte, geht es am 21. und 27. August um garantierte 20 Millionen Euro. Saloniki war in der dritten Qualifikationsrunde zur Königsklasse an Charkow gescheitert.

Die Schalke-Legende Stevens, 1997 UEFA-Cup-Sieger mit den Königsblauen, freut sich schon auf die Rückkehr. Er sei eigentlich "fest davon ausgegangen, dass wir in der Europa-League-Qualifikation bei Maccabi Tel Aviv spielen", wurde er in der "Bild" zitiert. "Es ist toll für PAOK, dass wir jetzt in den Play-offs sind. Und umso schöner ist es für mich, dass es gegen Schalke geht und damit an einen vertrauten Ort mit vielen Freunden und Bekannten."

dpa/sid | Stand: 16.08.2013, 16:27