FC Arsenal hofft auf den Coup gegen Barcelona

FC Arsenal hofft auf den Coup gegen Barcelona

Im Achtelfinale der Champions League steht der FC Arsenal vor einer ebenso reizvollen wie schwierigen Aufgabe: Die Londoner treffen auf den FC Barcelona. Die PSV Eindhoven freut sich mit einem in der Bundesliga verschmähten Torjäger auf Atletico Madrid.

Mesut Özil (li.) und Per Mertesacker

FC Arsenal - FC Barcelona (Dienstag, 23.02., 20:45 Uhr): So stark wie aktuell war der FC Arsenal lange nicht. Eigentlich eine gute Gelegenheit für die Mannschaft mit Mesut Özil und Per Mertesacker, um sich auch in der Königsklasse mal wieder weit vorn zu platzieren. Unglücklicherweise, zumindest für alle, die es mit den Londonern halten, wurde Arsenal in der Gruppenphase nur Zweiter und hatte dann schließlich auch noch eine gehörige Portion Lospech: Im FC Barcelona wartet das Nonplusultra des Weltfußballs und eben auch der amtierende Titelverteidiger. So stark die Gunners in der Premier League momentan auftreten - gegen Barca mit dem unglaublich erfolgreichen MSN-Sturmtrio bestehend aus Lionel Messi, Luis Suarez und Neymar dürfte Endstation sein. Wenn nicht, ist für Arsenal in dieser Saison allerdings alles möglich.

FC Arsenal - FC Barcelona (Dienstag, 23.02., 20:45 Uhr): So stark wie aktuell war der FC Arsenal lange nicht. Eigentlich eine gute Gelegenheit für die Mannschaft mit Mesut Özil und Per Mertesacker, um sich auch in der Königsklasse mal wieder weit vorn zu platzieren. Unglücklicherweise, zumindest für alle, die es mit den Londonern halten, wurde Arsenal in der Gruppenphase nur Zweiter und hatte dann schließlich auch noch eine gehörige Portion Lospech: Im FC Barcelona wartet das Nonplusultra des Weltfußballs und eben auch der amtierende Titelverteidiger. So stark die Gunners in der Premier League momentan auftreten - gegen Barca mit dem unglaublich erfolgreichen MSN-Sturmtrio bestehend aus Lionel Messi, Luis Suarez und Neymar dürfte Endstation sein. Wenn nicht, ist für Arsenal in dieser Saison allerdings alles möglich.

Juventus Turin - FC Bayern München (Dienstag, 23.02., 20:45 Uhr): Als die Achtelfinal-Paarungen gelost wurden, sprachen die Verantwortlichen des FC Bayern München zwar mit Respekt von der Aufgabe Juventus Turin, doch die ganz große Angst schien man in München nicht zu haben vor dem Vorjahresfinalisten. Nach einem Katastrophenstart in der Liga hatte sich Juve zwar so langsam etwas berappelt, doch schien die Mannschaft die Abgänge von Andrea Pirlo, Carlos Tevez, Arturo Vidal und Kinglsey Coman (letztere beiden zu den Bayern) nicht richtig verkraftet zu haben. Inzwischen stellt sich die Lage allerdings anders dar. Die Bayern haben in der Defensive mit Verletzungssorgen zu kämpfen und "die alte Dame" feierte am Wochenende den fünfzehnten Ligaerfolg in Serie. Schlüsselspieler ist dabei auch Weltmeister Sami Khedira, der nach Verletzungsproblemen immer mehr zum Taktgeber des Juve-Spiels geworden ist. Die Münchener sind im Duell der Tabellenführer in der Favoritenrolle, haben aber (mindestens) 180 Minuten sehr, sehr harte Arbeit vor der Brust.

PSV Eindhoven - Atletico Madrid (Mittwoch, 24.02., 20:45 Uhr): Wäre da nicht der FC Barcelona, so wäre auch das Duell zwischen PSV Eindhoven und Atletico Madrid ein Duell zweier Tabellenführer geworden. So müssen die "kleinen" Madrilenen sich aktuell mit dem zweiten Rang in der Primera Division begnügen, liegen aber im Stadtduell mit dem großen, verhassten Bruder Real immer noch hauchdünn vorn. Besonders beeindruckend: Die Mannschaft von Diego Simeone kassierte in der laufenden Spielzeit erst ganze elf Gegentreffer. Die Abwehrreihe ist das Prunkstück des Finalisten von 2014. Wenn der Gegner aus Eindhoven mit 24 Gegentoren zwar auch eine starke Abwehrreihe stellt, ist die große Stärke der Mannschaft von Phillip Cocu die Offensive. In vorderster Front sorgt dort der ehemalige Mönchengladbacher Luuk de Jong für einen Großteil der Tore: Wettberwerbsübergreifend kommt der Angreifer auf 21 Pfichtspieltreffer und acht Vorlagen. Gegen die Atletico-Abwehrreihe sollte ihm das allerdings ein wenig schwerer fallen als in der heimischen Liga - alles andere als ein eindeutiges Weiterkommen der Spanier wäre bereits ein großer Erfolg für PSV.

Dynamo Kiew - Manchester City (Mittwoch, 24.02.16, 20:45 Uhr): Zwei Spitzenspiele in Folge verloren, die Meisterschatfsträume erstmal ad acta gelegt, und irgendwie schwebt auch schon der Geist des baldigen Trainers Josep "Pep" Guardiola über dem Stadion von Manchester City. So richtig zufrieden ist man dort mit der Saison natürlich nicht und man hat das Gefühl, dass die Verantwortlichen und Fans die aktuelle Spielzeit irgendwie möglichst schnell überbrücken und mit Heilsbringer Guardiola in neue Sphären hervorstoßen wollen. Dabei vergisst man allerdings vielleicht ein wenig, dass die Citizens in der Königsklasse noch alle Chancen auf ein gutes Abschneiden haben. Gegen Dynamo Kiew, das sich erst auf den letzten Drücker mit einem knappen 1:0-Sieg über Maccabi Tel Aviv und gleichzeitiger Schützenhilfe von Chelsea für die Runde der letzten 16 qualifizieren konnte, ist die Mannschaft von Manuel Pellegrini der klare Favorit und somit heißer Anwärter aufs Viertelfinale.

Stand: 17.02.2016, 19:32 Uhr

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