Clevere Frankfurter überraschen St. Pauli

Fallrückzieher von Frankfurts Taiwo Awoniyi im Spiel gegen St. Pauli

FC St. Pauli - FSV Frankfurt 1:3

Clevere Frankfurter überraschen St. Pauli

Nach dem Erfolg gegen Spitzenreiter Leipzig holte sich St. Pauli gegen den FSV Frankfurt einen Dämpfer ab.

Der FC St. Pauli hat im Aufstiegsrennen einen empfindlichen Rückschlag kassiert. Die Mannschaft von Trainer Ewald Lienen ließ gegen den FSV Frankfurt beim 1:3 (1:2) erstmals im Jahr 2016 Punkte liegen und verpasste den Sprung auf Platz zwei.

Dabei hatte Marc Rzatkowski die Gastgeber bereits nach zehn Minuten in Führung geschossen. Der mutige FSV zeigte sich aber keineswegs geschockt und glich in einer ansehnlichen Partie durch den Brasilianer Yann Rolim (11.) postwendend aus. Dani Schahin (32.) und ein Eigentor des Verteidigers Lasse Sobiech (53.) stellten Frankfurts ersten Sieg im achten Gastspiel auf dem Kiez sicher.

"Wir wussten, dass wir intensiv und mit Mut nach vorne spielen müssen", sagte Lienen. "Aber taktisch waren wir nicht gut genug, und wir haben nicht den gleichen leidenschaftlichen Kampf geboten wie gegen Leipzig."

St. Pauli fällt zu wenig ein

St. Pauli durfte sich bei Torwart Robin Himmelmann bedanken, dass die Begegnung nicht schon vor der Pause entschieden war. Auch in der zweiten Hälfte versteckte sich Frankfurt nicht. St. Pauli mühte sich zwar um den Anschluss, aber letztlich hatten die Hamburger in der Offensive gegen gut gestaffelte Frankfurter kaum etwas zu bieten.

Die Hessen verdienten sich den Sieg insgesamt mit einer couargierten Leistung. Frankfurt (26) vergrößerte damit den Abstand zum Relegationsplatz 16 zumindest vorübergehend auf beruhigende neun Punkte.

Stand: 19.02.2016, 20:28

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