Leipzig bleibt auf Kurs Bundesliga

Willi Orban (M.) jubelt mit Emil Forsberg (r.) und Marcel Halstenberg (l.)

RB Leipzig - Union Berlin 3:0

Leipzig bleibt auf Kurs Bundesliga

RB Leipzig hat den nächsten Schritt in Richtung Fußball-Bundesliga gemacht. Die Sachsen feierten gegen Union Berlin einen souveränen Heimsieg.

RB Leipzig hat den nächsten Schritt in Richtung Fußball-Bundesliga gemacht. Die Sachsen feierten mit dem souveränen 3:0 (2:0)-Heimsieg gegen den ersatzgeschwächten 1. FC Union Berlin ihren 14. Saisonsieg und bleiben damit unangefochten an der Spitze der 2. Liga.

Eine Woche nach der ersten Auswärtsniederlage beim FC St. Pauli sorgten am Freitagabend (19.02.2016) Kapitän Dominik Kaiser (13. Minute), Willi Orban (25) und Yussuf Poulsen (52.) vor 30.964 Zuschauern für klare Verhältnisse. Für die Berliner, die auf mehrere Leistungsträger verzichten mussten, war es die siebte Saisonniederlage.

"Es war ein hochintensives Spiel, wir haben den Gegner überall auf dem Platz unter Druck gesetzt", sagte RB-Coach Ralf Rangnick zufrieden. Unions Mittelfeldspieler Michael Parensen sah trotz der Leipziger Dominanz gute Ansätze: "Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, Leipzig war in den entschiedenen Situationen aber effektiver."

Berliner Fan-Protest

Den ersten Gegentreffer nahm das Gros der mitgereisten Union-Fans nur akustisch durch den Leipziger Jubel wahr. Als Ausdruck des anhaltenden Widerstandes gegen das Finanzierungsmodell der Leipziger durch den österreichischen Investor Dietrich Mateschitz war der Berliner Anhang dem Gästeblock in den ersten 15 Minuten ferngeblieben. Der Boykott endete nach einer Viertelstunde mit vereinzelten Böllerwürfen durch Unioner - und einem gellenden Pfeifkonzert der Heimfans.

Leipzig ließ sich von den Geschehnissen auf den Rängen nicht beeindrucken und schlug aus seiner spielerischen Überlegenheit Kapital. Die Treffer durch Kaiser und Orban waren nur folgerichtig. Emil Forsberg ließ weitere erstklassige Torgelegenheiten ungenutzt (36./38). Union brachte die Defensive der Gastgeber in der ersten Halbzeit nie ernsthaft in Verlegenheit. Nach dem Seitenwechsel blieb Leipzig in seinen Offensivaktionen zielstrebig und erstickte jegliche Berliner Hoffnungen auf die Wende im Keim.

dpa/sid | Stand: 19.02.2016, 20:20

2. Bundesliga | Tabelle

Rang Team S P
1. SC Freiburg 34 72
2. RB Leipzig 34 67
3. 1. FC Nürnberg 34 65
4. FC St. Pauli 34 53
5. VfL Bochum 34 51
  ...    
16. MSV Duisburg 34 32
17. FSV Frankfurt 34 32
18. SC Paderborn 07 34 28
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