Löwen und Lautern kämpfen um Platz drei
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Montagsspiel in der Zweiten Liga
Löwen und Lautern kämpfen um Platz drei
Die beiden Topplätze in der Zweiten Liga scheinen vergeben. Für die anderen Aufstiegskandidaten geht es um Platz drei. Mit 1860 München und dem 1. FC Kaiserslautern treffen zwei Anwärter im direkten Duell aufeinander.
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Der 1. FC Kaiserslautern hat in der Winterpause noch einmal seine Zweitligamannschaft umstrukturiert. Vier Spieler mussten den Klub verlassen, sechs neue Profis wurden verpflichtet. Die Verantwortlichen in der Pfalz sahen nach drei Niederlagen in Serie vor Weihnachten offenbar dringenden Handlungsbedarf. Schließlich ist das erklärte Ziel Wiederaufstieg in Gefahr. Die zwei Topplätze in der Tabelle, welche die direkte Rückkehr in die Bundesliga ermöglichen würden, sind kaum noch zu erreichen.
Löwen setzen auf Friend
13 Punkte beträgt der Rückstand des FCK auf den Tabellenzweiten Hertha BSC vor der Partie der "Roten Teufel" bei 1860 München. Der Relegationsplatz scheint derzeit die einzige Aufstiegsoption zu sein. Noch rangieren die Lauterer auf Rang drei. Doch die Konkurrenz ist bedrohlich nahe herangerückt. Dazu zählt auch der TSV 1860 München. Fünf Punkte beträgt der Rückstand der Löwen auf den 1. FC Kaiserslautern. Mit einem Heimsieg wären die Münchener bis auf zwei Punkte an Platz drei herangerückt. Auch deshalb ist Lauterns Trainer Franco Foda sicher, dass 1860 zu den Vereinen zählt, "die mit Macht nach Platz drei streben werden".
In der Winterpause haben die Löwen allerdings vor allem mal wieder mit Macht in die Schlagzeilen gestrebt. Die Aufregung rund um eine Verpflichtung ehemaligen Nationaltrainer Englands Sven-Göran Eriksson, der vom Investor erst durchgedrückt worden war, dann aber absagte, hat sich inzwischen gelegt. Dennoch wurde die Vorbereitung durch die Posse um den Schweden empfindlich gestört. Die leitete nun eben doch Chefcoach Alexander Schmidt und auch er bekam mit Ola Kamara, Rob Friend und Malik Fathi noch einmal drei neue Profis für sein Team. "Da die drei Neuen erst auf den letzten Drücker gekommen sind, müssen wir schauen, wie wir ihnen möglichst schnell unsere Philosophie vermitteln können", sagt Schmidt.
Vor allem der Kanadier Rob Friend, der aus Frankfurt kam, soll die Philosophie möglichst schnell verinnerlichen. Er soll als Stoßstürmer für mehr Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgen. Schon gegen Kaiserslautern ist das von besonderer Bedeutung, zumal mit Benjamin Lauth der bisherige Top-Torjäger der Sechziger wegen einer Rotsperre weiter nicht mitwirken darf.
most | Stand: 04.02.2013, 07:57