Aue bejubelt ersten Auswärtspunkt
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1:1 zwischen 1860 München und Erzgebirge Aue
Aue bejubelt ersten Auswärtspunkt
1860 München hat den direkten Kontakt zu den Aufstiegsplätzen in der 2. Fußball-Bundesliga etwas verloren. Aue dagegen bejubelt den ersten Auswärtspunkt.
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Die Mannschaft von Trainer Reiner Maurer kam gegen Erzgebirge Aue zum Abschluss des zehnten Spieltages nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und liegt als Tabellenfünfter mit 17 Punkten nun vier Zähler hinter Hertha BSC auf Platz zwei. Aue verbesserte sich durch den ersten Auswärtspunkt der Saison mit neun Zählern auf Rang 14.
Jakub Sylvestr ließ die Gäste mit seinem Treffer in der 51. Minute vom ersten Auswärtssieg seit dem 25. März (1:0 in Rostock) träumen, doch Guillermo Vallori gelang noch der Ausgleich (66.). "Mit dem einen Punkt sind wir natürlich nicht zufrieden. Wir haben zu langsam und ungenau gespielt. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen", sagte Maurer. Sein Kollege Karsten Baumann stellte fest: "Wir sind gut aufgetreten. Aber wenn man führt, will man das über die Bühne bringen. Aber es war ein guter Auftritt", sagte Aues Coach.
Aue bei Standardsituationen gefährlich
Vor 17.600 Zuschauern in der Münchner Arena entwickelte sich eine muntere Begegnung, in der sich die Gäste trotz ihrer Auswärtsschwäche nicht versteckten. Besonders bei Standardsituationen war Aue gefährlich. So musste Löwen-Schlussmann Gabor Kiraly nach einem Freistoß von Jan Hochscheidt gegen den freistehenden Rene Klingbeil sein ganzes Können aufbieten (18.). Die Münchner waren zwar bemüht, taten sich gegen laufstarke Gäste aber schwer. Die größte Möglichkeit zur Löwen-Führung bot sich Maximilian Nicu, doch sein Kopfball landete in der 35. Minute nur an der Latte.
Verdiente Führung durch Sylvestr
Auch nach dem Wechsel spielte Aue gut mit. Sylvestr, der das Interesse von Bundesligist Borussia Mönchengladbach geweckt haben soll, traf nach Vorarbeit von Klingbeil zur verdienten Führung. Danach erhöhte 1860 aber den Druck. Vallori traf per Kopfball im Anschluss an eine Ecke.
sid/dpa | Stand: 22.10.2012, 22:13