Hertha bleibt Braunschweig auf den Fersen
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Hertha BSC - 1860 München 3:0
Hertha bleibt Braunschweig auf den Fersen
Hertha BSC beeindruckt gegen die bislang ungeschlagenen Münchner Löwen und bleibt Spitzenreiter Braunschweig auf den Fersen.
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In 82 Sekunden hat Hertha BSC die Ungeschlagen-Serie von 1860 München geknackt. Mit einem Doppelschlag brachten Adrian Ramos (55.) und Änis Ben-Hatira am 9. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga den Erstliga-Absteiger gegen die zuvor in acht Spielen unbezwungenen "Löwen" auf die Siegerstraße - zwischen den Toren lag gerade einmal 1:22 Minuten. Nochmals Ben-Hatira (77.) machte das 3:0 (0:0) der Berliner perfekt, die damit Spitzenreiter braunschweig auf den Fersen bleiben. Für Hertha war es der höchste Saisonerfolg und der vierte Heimsieg nacheinander. In der Tabelle schob sich Hertha mit 18 Punkten an 1860 München (16) vorbei.
Herthas Dominanz trotz Personalsorgen
In einem rassigen und und umkämpften Zweitligaspiel hätten Sami Allagui (9.) und Adrian Ramos (12.) die Berliner vor 32.537 Fans schon in Führung bringen können. Hertha investierte bei widrigen äußeren Bedingungen mit teilweise Starkregen viel, machte aber auch Fehler. Dadurch kamen die Gäste zu Möglichkeiten: Einen Schuss von Daniel Halfar lenkte Berlins Keeper Thomas Kraft noch an den Pfosten (22.). Auch gegen Benny Lauth blieb der Ex-Bayer Sieger (43.). Trotz großer Personalsorgen vor allem in der Innenverteidigung blieben die Herthaner dominant. Ramos köpfte nach Flanke von Ndjeng zu seinem zweiten Saisontor ein. Dann überwand Ben-Hatira zweimal den ehemaligen Berliner Gabor Kiraly im 1860-Tor, der zuvor in acht Spielen erst drei Gegentore kassiert hatte.
"Beste Mannschaft der Liga"
"Das war von der ersten bis zur letzten Minute völlig konzentriert. Ich glaube, der Sieg ist auch in der Höhe absolut verdient", sagte Hertha-Trainer Jos Luhukay. Sein Gegenüber Reiner Maurer wollte trotz der herben Pleite nicht von dem bereits vor dem Spiel gegebenen Versprechen abrücken, dem Team zwei Tage frei zu geben. "Das hat sich die Mannschaft trotzdem verdient", meinte Maurer. Nach dem Spiel gegen die "beste Mannschaft der Liga", so Maurer, müsse man weiter nach vorne schauen.
sid | Stand: 05.10.2012, 19:50