Löwen verpassen Sprung an die Spitze
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Dynamo Dresden - 1860 München 2:2
Löwen verpassen Sprung an die Spitze
1860 München hat trotz Toren der Ex-Nationalspieler Benjamin Lauth und Daniel Bierofka den Sprung an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga verpasst.
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1860 München kam zum Abschluss des zweiten Spieltags bei Dynamo Dresden nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus. Spitzenreiter bleibt damit Eintracht Braunschweig. Dresden holte mit dem Remis den ersten Punkt nach der 1:2-Auftaktniederlage in Bochum. In einer abwechslungsreichen Begegnung trafen Lauth (18.) und Bierofka (74.) für die Löwen sowie Mickael Poté (38.) und Grzegorz Wojtkowiak (64.) per Eigentor für die Hausherren.
"Leider kassieren wir zwei Tore und geben das Spiel aus der Hand. Ein Punkt gegen 1860 München ist in Ordnung, aber da wäre mehr drin gewesen", sagte Dresdens Torwart Benjamin Kirsten etwas enttäuscht nach dem Abpfiff.
Poté stets gefährlich
Dresden war von Anfang an um Wiedergutmachung für die Auftaktpleite bemüht. Torjäger Poté scheiterte in den ersten zehn Minuten zweimal aus guter Position, anschließend nahm dann auch 1860 am Spiel teil - und wie. Dresdens Abseitsfalle misslang, und Lauth verwertete die klasse Hereingabe von Maximilian Nicu. Nachdem sich das Heimteam vom Rückstand erholt hatte, kippte die Begegnung erneut. Neu-Kapitän Robert Koch verfehlte zunächst noch (35.), dann köpfte Poté nach Flanke von Sebastian Schuppan spektakulär zum zweiten Saisontor ein.
Wojtkowiak im Unglück
Nach der Pause fand das Spiel zunächst fast ausschließlich im Mittelfeld statt. Dresden besaß deutlich mehr Ballbesitz, 1860 war ab und an gefährlich bei Standards. Quasi aus dem Nichts dann eine starke Kombination der Dynamo-Offensivabteilung, an deren Ende Wojtkowiak den Ball unglücklich ins eigene Tor lenkte. 1860 kam jedoch zurück und hätte nach Bierofkas Ausgleich auch noch zum Sieg kommen. Bei Dresden ging nach nach der Auswechslungs Potés wegen einer Handverletzung 15 Minuten vor dem Ende dagegen nach vorne nicht mehr allzu viel, dennoch hätte die Partie in der streckenweise dramatsichen Schlussphase in jede Richtung kippen können. Beste Spieler bei Dresden waren Torhüter Benjamin Kirsten und Poté. München hatte in den Torschützen Lauth und Bierofka seine auffälligsten Akteure.
Zuschauerzahl per DFB-Urteil beschränkt
Nach Ausschreitungen in der vergangenen Saison durfe Dresden nach einem DFB-Urteil nur 13.000 Dynamo-Zuschauer ins Stadion lassen, doch am Ende kamen nicht einmal die. Viele Dresden-Fans blieben aus Protest gegen das Urteil zu Hause, so dass letztlich inklusive der Gäste-Anhänger nur etwa 9.500 Zuschauer da waren. "Gewisse Fangruppen lehnen die Personalisierung der Tickets ab", sagte Dynamo-Präsident Andreas Ritter.
sid/red | Stand: 13.08.2012, 23:03