Dynamo Dresden rettet drei Punkte
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2. Liga, 14. Spieltag
Dynamo Dresden rettet drei Punkte
Dynamo Dresden hat seine Niederlagenserie vorerst gestoppt und seinem Trainer Ralf Lohse erstmal den Job gerettet.
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Der Mittelfeldspieler erzielte beide Tore zum 2:1 (2:0)-Sieg gegen den FSV Frankfurt. Es war für die Sachsen der erste Dreier nach vier Pleiten in Folge. Dynamo-Trainer Ralf Loose hätte bei einer weiteren Niederlage der Rauswurf gedroht.
"Es war von uns eine hervorragende kämpferische Leistung, die am Ende belohnt wurde", sagte Loose: "Wir waren hochkonzentriert und haben die drei wichtigen Punkte verdient gewonnen." Zwei Platzverweise
Frankfurt verpasste es dagegen, mit einem Sieg den Abstand zu den Aufstiegsplätzen zu verkürzen. In einer hektischen Schlussphase sahen sowohl Dresdens Mickael Pote (85., Unsportlichkeit) als auch der Frankfurter Yannick Stark (88., wiederholtes Foulspiel) die Gelb-Rote Karte.
Schuppan, der in 65 Zweitligaspielen zuvor nur einmal getroffen hatte, brachte Dynamo vor 20.133 Zuschauern bereits in der fünften Minute nach einer Ecke von Cristian Fiel und einer Kopfballverlängerung von Vujadin Savic in Führung. Dem 2:0 ging eine umstrittene Elfmeterentscheidung voraus. Filip Trojan wurde an der Strafraumgrenze von Manuel Konrad von den Beinen geholt, Schuppan verwandelte den Elfer (15.). Zudem traf Schuppan bei seinem zweiten Foulelfmeter den Pfosten (63.). Konrad hatte Poté gefoult.
Möhlmann kritisiert Schiedsrichter
Im Gegenzug verkürzte der Australier Mathew Leckie nach einem Solo auf 1:2 (64.). Nach dem Traumstart hatten die Gastgeber einen Gang zurückgeschaltet, die Hessen waren zu ersten Torchancen gekommen. Glück hatte das Loose-Team, als Schiedsrichter Florian Steuer nach einem Foul von Robert Koch an Konrad im Strafraum nicht auf Elfmeter entschied (48.).
FSV-Coach Benno Möhlmann ärgerte sich dann auch über das Schiedsrichtergespann: "Die Herren waren katastrophal überfordert. Zudem kann ich es nicht verstehen, wenn der Dresdner Torhüter so tut, als wäre er brutal gefoult worden und unser Spieler Gelb-Rot sieht. Mir ist es weiterhin ein Rätsel warum er (Schiedsrichter) den klarsten Elfmeter im Spiel nicht gesehen hat."
sid/dpa | Stand: 16.11.2012, 19:45