Ronny bringt Hertha dem Aufstieg näher
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FC Energie Cottbus - Hertha BSC Berlin 1:2
Ronny bringt Hertha dem Aufstieg näher
Dank des achten Saisontores des Brasilianers Ronny bleibt Hertha BSC in der Zweiten Bundesliga Halbzeit-Meister Eintracht Braunschweig auf den Fersen.
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Mit nun 15 Spielen ohne Niederlage marschiert die Hauptstadt damit weiter Richtung direkter Wiederaufstieg. Zum Abschluss der Hinrunde kamen die Berliner am Montag (03.12.12) zu einem 2:1 (1:0) beim FC Energie Cottbus, der zuvor dreimal nacheinander zu Hause gewonnen hatte. Die Lausitzer sind als Tabellenvierter nun schon acht Punkte hinter dem Zweiten Hertha und vier Zähler hinter dem 1. FC Kaiserslautern, der auf Relegationsplatz drei steht.
"Stolz auf Ronny"
"Ich bin stolz auf Ronny, aber auch auf die ganze Mannschaft. Die einzige Chance, die Cottbus hatte, war die Standardsituation vor dem Tor", sagte Luhukay. Die Hertha ist damit seit 15 Begegnungen unbesiegt und stellt mit 18 Punkten das beste Auswärtsteam der Liga. Für Energie war es dagegen die dritte Niederlage aus den jüngsten vier Partien. "Ein Unentschieden wäre verdient gewesen. Das ist sehr bitter, Hertha hatte heute einfach auch Glück", sagte der Cottbuser Marc-Andre Kruska.
Kluge mit dem Führungstor
Die Berliner Treffer markierten Peer Kluge (16. Minute) und Ronny (84.). Für Energie hatte Dennis Sørensen (54.) zwischenzeitlich ausgeglichen. In einem zerfahrenen Spiel fanden die Gastgeber nicht zu ihrer bekannten Heimstärke: Fehler und Unkonzentriertheiten hemmten das Spiel der Cottbuser vor 13.070 Zuschauer. Auf der Gegenseite setzte Ronny, der trotz seiner Knieprobleme auflaufen konnte, seine Berliner Mitspieler immer wieder geschickt in Szene. Zunächst scheiterte noch Ben Sahar. Danach konnte Energie-Torwart Thorsten Kirschbaum einen Schuss von Berlins Kapitän Peter Niemeyer nicht festhalten, Kluge drückte den Ball per Kopf über die Linie. Der Israeli Sahar vergab kurz nach dem Wechsel nach einem erneuten Fehlgriff von Kirschbaum aus Nahdistanz die Chance zum zweiten Berliner Tor.
Viel Kampf und Hektik
Über viel Kampf und Hektik schafften es die Cottbuser, Hertha zumindest in einigen Szenen zu fordern. Und nach einer Freistoßflanke von Marco Stiepermann schaltete der Däne Sørensen schneller als alle Berliner und köpfte platziert ein. Den Gästen, die ohne den kolumbianischen Stürmer Adrian Ramos (grippaler Infekt) antraten, fehlten Genauigkeit und Durchschlagskraft - bis Ronny aus 18 Metern mit einem Gewaltschuss traf.
sid/dpa | Stand: 03.12.2012, 22:22