Freiburg muss die Zähne zusammenbeißen

Die Freiburger Spieler Maximilian Philipp (l.) und Nils Petersen

Ende der Winterpause in der 2. Liga

Freiburg muss die Zähne zusammenbeißen

Von Jo Herold

Die Winterpause verlief überhaupt nicht gut aus Freiburger Sicht: zwei Leistungsträger verletzt und kein Sieg in den vier Testpartien. Kleine Lichtblicke gab es dennoch.

15 Saisontore erzielte Niels Petersen bislang, Maximilian Philipp traf vier Mal und bereitete sieben der 43 Freiburger Tore vor - beide hatten damit maßgeblichen Anteil daran, dass der SC Freiburg das mit Abstand beste Torverhältnis in der zweiten Bundesliga hat. Damit ist aber zugleich Freiburgs größtes Problem vor dem Ende der Winterpause angesprochen. Beide Offensivspieler sind beim ersten Pflichtspiel 2016 am Freitag (05.02.2016) in Bochum verletzungsbedingt nicht dabei. Petersen zog sich einen Bänderriss zu, Philipp knickte ebenfalls um. Auf einmal steht der SCF-Angriff auf wackeligen Beinen, das Unternehmen Wiederaufstieg ist dadurch womöglich gefährdet.

Mit einiger Sorge registrierte man in Freiburg bereits die mageren Ergebnisse bei den vier Testspielen, die in der Winterpause absolviert wurden und auf eine geschwächte Offensive hindeuteten: Drei Tore machten die Breisgauer. Nicolas Höfler relativiert die Ergebnisse: "Wir haben nicht unbedingt durchweg positive Ergebnisse in den Testspielen erzielt", wird der Mittelfeldspieler auf der vereinseigenen Homepage zitiert, ein Schwerpunkt der Wintertrainingsarbeit sei aber "die defensive Kompaktheit" gewesen, mit dem Ziel, "dass wir unsere defensive Stabilität finden und im Spiel beibehalten." Das habe in den Test zu großen Teilen gut geklappt.

Lichtblicke durch drei Zugänge

Für Lichtblicke in der grauen Jahreszeit sorgen bei den Freiburgern drei Zugänge: Håvard Nielsen kam von RB Salzburg, Pascal Stenzel (Borussia Dortmund) und Florian Niederlechner (1. FSV Mainz 05) wurden ausgeliehen. Stenzel verstärkt das Mittelfeld, Nielsen und Niederlechner sollen vorne für Druck und Tore sorgen.

Stimmung in deutschen Stadien besser

Freiburgs Trainer Christian Streich guckt grimmig

Freiburgs Trainer Christian Streich guckt grimmig

Trainer Christian Streich verschaffte seinen Jungs im Trainingslager in Südspanien noch ein besonderes Schmankerl: Die Spieler guckten sich live eine Partie des FC Barcelona in Malaga an. "Auch wenn sie 2:1 gewonnen haben, hatten sie nicht ihren besten Tag", erzählt Höfler, "das war ein bisschen schade. Insgesamt war es natürlich trotzdem ein Erlebnis." Und mit Blick auf die Partie beim VfL Bochum (Freitag, 18.30 Uhr, Liveticker bei sportschau.de) fügt Höfler hinzu: "Obwohl man zumindest in Bezug auf dieses Spiel sagen muss, dass die Stimmung in den Stadien in Deutschland besser ist."

Stand: 04.02.2016, 08:48

Mehr zum Thema

2. Bundesliga | Tabelle

Rang Team S P
1. 1. FC Heidenheim 0 0
1. 1. FC K'lautern 0 0
1. 1. FC Nürnberg 0 0
1. Union Berlin 0 0
1. Arm. Bielefeld 0 0
  ...    
1. VfB Stuttgart 0 0
1. VfL Bochum 0 0
1. Würzbur. Kickers 0 0
Darstellung: