Diego Matchwinner bei Heckings Premiere
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VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart 2:0
Diego Matchwinner bei Heckings Premiere
Spielmacher Diego hat für einen perfekten Start in die Ära von Dieter Hecking beim VfL Wolfsburg gesorgt. Beim Pflichtspiel-Debüt des neuen Trainers steuerte der Brasilianer ein Tor zum 2:0 (0:0)-Erfolg gegen den VfB Stuttgart bei und bereitete ein weiteres vor.
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Damit gab Diego am ersten Rückrundenspieltag der Fußball-Bundesliga auch die passende Antwort auf die Gehaltsdiskussion der vergangenen Woche. Die Wölfe besiegten mit dem zweiten Saisonsieg in der eigenen Arena zudem ihren Heimfluch. "In der Vorbereitung haben wir besser gespielt. Aber wichtig ist der Sieg, der uns hoffentlich Sicherheit gibt. Daran hat es heute noch etwas gefehlt", sagte Wolfsburgs Geschäftsführer Allofs.
Diego, zentrale Figur im Offensivspiel der Hausherren, hatte kurz nach der Pause mit einem Schuss aus rund 20 Metern die Führung erzielt (51.). Wenig später verwertete der für den gelbgesperrten Naldo in die Startelf gerückte Alexander Madlung eine Freistoß-Hereingabe des 27-Jährigen (67.). "Ich war nicht zufrieden, wie wir gespielt haben. Das Schönste an dem Spiel ist, dass wir gewonnen haben und dennoch noch sehr viel zu tun haben. Das ist das Beste, was einem Trainer passieren kann", erklärte Hecking. "Ich glaube, jeder in Wolfsburg weiß, was wir an Diego haben. Er hat heute den Unterschied gemacht. Unter dem Strich bleibt ein etwas glücklicher Sieg. Der VfB Stuttgart war nah dran, hier etwas mitzunehmen."
Die insgesamt enttäuschenden Stuttgarter machten weniger auf dem Platz, als durch die bevorstehende Vertragsverlängerung von Trainer Bruno Labbadia von sich reden und erlitten nach ihrer siebten Saisonniederlage einen Dämpfer im Rennen um die internationalen Plätze. "Vom Auftreten her war das heute in Ordnung. Du musst im Fußball nur eben die Tore machen, sonst wird es schwierig", haderte VfB-Manager Fredi Bobic. "Wir haben heute nur bis zum Strafraum gut gespielt", betonte Stuttgarts Coach Bruno Labbadia.
Zaghafter Partiebeginn
Vor 24.125 Zuschauern in Wolfsburg begannen beide Mannschaften zaghaft und waren um Sicherheit bemüht. Nach einer Halbchance des Stuttgarters Ibrahima Traoré (11.) erarbeiteten sich die Gastgeber dann aber mehr Vorteile. Dabei lief in der Offensive viel über Diego, dessen Pässen es aber zunächst an der nötigen Präzision fehlte. Der Brasilianer war es auch, der die erste Großchance der Begegnung hatte. Der einschussbereite Diego wurde aber von Stürmer Ivica Olic am Abschluss gehindert (25.).
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VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart 2:0
Spielmacher Diego hat für einen perfekten Start von Dieter Hecking beim VfL Wolfsburg gegen den VfB Stuttgart gesorgt.
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Ivan Perisic, der in der Winterpause von Double-Sieger Borussia Dortmund nach Wolfsburg gewechselt war, stand in der Startelf. Auf dem rechten Flügel blieb der Kroate aber lange Zeit unauffällig, meist beschränkte er sich auf einfache Pässe. Kreative Vorstöße blieben Mangelware, die noch fehlende Bindung zur Mannschaft war Perisic anzumerken. Er wurde in der 75. Minute für Thomas Kahlenberg ausgewechselt.
Mit der Einwechslung von VfL-Toptorjäger Bas Dost, der nach überstandenen Adduktorenproblemen zunächst auf der Bank Platz genommen hatte, versprach sich Hecking für den zweiten Durchgang zusätzliche Impulse im Angriff - und wurde nicht enttäuscht. Erst verfehlte Dost das Tor nur knapp (50.), dann machte es Diego besser. Nach einem Solo schloss er trocken ins linke Eck zu seinem fünften Saisontreffer ab.
Madlung trifft per Kopf
Stuttgart reagierte mit wütenden Angriffen und hätte den Ausgleich nach mehreren guten Möglichkeiten durchaus verdient gehabt. Doch dann beendete Diego die Hoffnungen der Schwaben. Mit einer gefühlvollen Hereingabe leitete er die Vorentscheidung durch Madlungs Kopfballtreffer ein.
Hecking, dessen Wechsel vom Ligakonkurrenten 1. FC Nürnberg kurz vor Weihnachten für viel Gesprächsstoff gesorgt hatte, blieb dem unter Interimstrainer Lorenz-Günther Köstner erfolgreichen 4-3-2-1-System treu. Beste Spieler bei den Wolfsburgern waren Diego und Außenverteidiger Fagner, Stuttgart hatte in Harnik und Traoré seine auffälligsten Akteure.
sid/dpa | Stand: 19.01.2013, 17:22