Stuttgart verhilft Bremen zum Sieg
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VfB Stuttgart - Werder Bremen 1:4
Stuttgart verhilft Bremen zum Sieg
Werder Bremen gewinnt dank eines Doppelpacks von Mehmet Ekici und haarsträubenden Fehlern der VfB-Elf deutlich.
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Der VfB Stuttgart ist so schlecht wie seit über 25 Jahren nicht. Die Schwaben unterlagen am 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga 1:4 (0:1) gegen Werder Bremen und kassierten damit die fünfte Niederlage in Folge. Eine derartige Pleitenserie hat der VfB zuletzt im Jahr 1987 (sieben Niederlagen in Folge) erlebt.
Ekici trifft doppelt
Mehmet Ekici (34. und 74.), Aaron Hunt (60.) und Kevin de Bruyne (90.+2) trafen für die Bremer, die erstmals seit November 2011 wieder zwei Partien in Folge gewonnen haben. Ibrahima Traoré (50.) war für den VfB erfolgreich. Die 41.200 Zuschauer in der Stuttgarter Arena sahen bereits in der 2. Minute die erste gute Möglichkeit der Gastgeber. Nach guter Vorarbeit von Vedad Ibisevic vergab der Japaner Gotoku Sakai. Knapp zwei Minuten später wurde der VfB durch Traoré erneut gefährlich.
Die Bremer, bei denen Kapitän Clemens Fritz zunächst nur auf der Ersatzbank saß, fanden in der Anfangsphase in der Offensive nicht statt. Die Führung der Stuttgarter lag in der Luft. Die Schwaben, die am Donnerstag (14.02.2013) im Zwischenrunden-Hinspiel der Europa League gegen den dreimaligen belgischen Meister KRC Genk antreten müssen, ließen ihren guten Auftakt aber ungenutzt. "Für unsere Situation haben wir es am Anfang sehr gut gemacht. Dennoch hat die letzte Genauigkeit gefehlt. Dann haben wir durch zwei Aktionen von Werder die Linie verloren", so VfB-Trainer Bruno Labbadia nach dem Spiel.
Nach der Anfangsviertelstunde kommt Werder
Der Ex-Bremer Martin Harnik konnte sich nie entscheidend durchsetzen
Die Teams von Labbadia und Werder-Coach Thomas Schaaf konnten die frierenden Zuschauer kaum erwärmen. Erst in der 24. Minute sorgten die Gäste wieder für einen Aufreger. Zunächst traf der Belgier Kevin de Bruyne per Direktabnahme den Pfosten, mit seinem zweiten Versuch scheiterte der Mittelfeldspieler am Stuttgarter Torwart Sven Ulreich. Diese Szene war der Auftakt einer Bremer Druckphase.
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Bilder vom Spiel VfB Stuttgart - Werder Bremen 1:4
Vier Niederlagen in Folge hatte der VfB Stuttgart bereits in Folge kassiert bis zum Spiel gegen Werder Bremen. Es kam eine weitere hinzu.
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Dabei vergaben der Niederländer Eljero Elia (30.) und der Österreicher Zlatko Junuzovic (32.) hochkarätige Möglichkeiten. Ekici machte es kurz darauf besser und erzielte nach Vorarbeit de Bruynes die zu diesem Zeitpunkt hochverdiente Bremer Führung. Für den früheren Nürnberger Ekici, der nach Monaten des Reservistendaseins zum dritten Mal in Folge von Beginn an auflief, war es erst das zweite Tor im Bremer Trikot.
Der VfB kommt zurück und macht Fehler
Nach dem Seitenwechsel kamen die Stuttgarter um Mittelfeldspieler Traoré entschlossen aus der Kabine. Die Bemühungen der Gastgeber wurden schnell durch das zweite Saisontor des Afrikaners aus Guinea belohnt. "Zu Beginn der zweiten Hälfte hat die Mannschaft die richtige Antwort gegeben. Danach haben uns zu viele individuelle Fehler das Genick gebrochen - wie in den vergangenen Spielen", analysierte Labbadia hinterher. Ein kapitaler Fehler des Dänen William Kvist machte die Arbeit der Stuttgarter, die in ihrem nächsten Punktspiel bei 1899 Hoffenheim auflaufen, aber wieder zunichte. Hunt bedankte sich mit seinem siebten Saisontor für den Ballverlust des Mittelfeldspielers.
Im Anschluss standen die Bremer dicht vor dem dritten Treffer. Ekici traf dann auch mit einem sehenswerten Freistoß. "Nach dem Ausgleich standen noch einmal Fragezeichen hinter der Richtung, die das Spiel nehmen würde. Am Ende sind wir aber für unser Spiel belohnt worden.", bilanzierte Schaaf nach dem Abpfiff. "Es macht im Moment keinen Spaß, wie es läuft. Wir müssen die Kurve schnellstens kriegen", sagte VfB-Innenverteidiger Georg Niedermeier frustriert. Beste Spieler aufseiten der Bremer waren Ekici und de Bruyne. Bei den Stuttgartern, die auf eine Rückkehr ihres schwer verletzten Nationalspielers Cacau (Kreuz- und Innenbandriss) im kommenden Monat hoffen dürfen, konnten Traoré und Ulreich überzeugen.
sid/dpa