Bayerns Startrekord - Eine Bestmarke mit Haken

Mit acht Siegen zu Saisonbeginn hat der FC Bayern München nun den alleinigen Bundesliga-Startrekord inne. Sieben Siege haben auch zwei andere Teams geschafft - aber profitiert hat am Ende immer der BVB.

Jubel bei den Bayern-Profis

Acht Siege zum Saisonbeginn - der FC Bayern München ist nun alleiniger Spitzenreiter in Sachen Startrekord in der Fußball-Bundesliga. Auch gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf gaben sich die Bayern beim 5:0 keine Blöße. Die Münchner haben offenbar eine Vorliebe für Startrekorde: Sie waren auch die Ersten, die sieben Siege in Folge schafften.

Acht Siege zum Saisonbeginn - der FC Bayern München ist nun alleiniger Spitzenreiter in Sachen Startrekord in der Fußball-Bundesliga. Auch gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf gaben sich die Bayern beim 5:0 keine Blöße. Die Münchner haben offenbar eine Vorliebe für Startrekorde: Sie waren auch die Ersten, die sieben Siege in Folge schafften.

Lothar Matthäus, Jürgen Klinsmann, Christian Nerlinger, Mehmet Scholl ... Der Bayern-Kader ist in der Saison 1995/96 prominent besetzt. Entsprechend furios startet der FCB unter Trainer Otto Rehhagel in die Spielzeit. Der beeindruckendste Sieg ist das 6:2 beim Karlsruher SC am zweiten Spieltag. Später in der Saison geht der Mannschaft allerdings etwas die Puste aus, Rehhagel muss gar vorzeitig gehen.

Finanziell steht es um den 1. FC Kaiserslautern zu Beginn der Saison 2001/2002 schlecht. Doch sportlich mischt die Mannschaft von Trainer Andreas Brehme mit sieben Startsiegen die Liga auf. Im ersten Saisonspiel fertigen Mario Basler, Miroslav Klose und Co. 1860 München 4:0 ab, am siebten Spieltag schlagen sie Hertha BSC mit 4:1. Allerdings reicht es am Saisonende nur für Platz sieben - es ist der Beginn schwieriger Jahre für den FCK.

2010/2011 rockt eine Mainzer Boygroup die Bundesliga: André Schürrle, Adam Szalai und Lewis Holtby haben sichtlich Spaß am Spielen - und Gewinnen. In den ersten sieben Partien schlägt der FSV unter anderem Stuttgart, Bremen und Bayern München. Nach dem vierten Spieltag sind die Mainzer erstmals in der Vereinsgeschichte Tabellenführer, Platz fünf und 58 Punkte zum Saisonende sind ebenfalls Bestmarken. Die Belohung ist die Qualifikation für die Europa League.

Kaiserslautern und Mainz sind die Startrekord-Würde nun vorerst los. Die Bayern verdienen sich den alleinigen Rekord aber auch redlich, das furiose 6:1 gegen den VfB Stuttgart am zweiten Spieltag ist nur ein Beispiel für die Extraklasse der Mannschaft.

Der FC Schalke 04 hat eigentlich den Anspruch, um die Meisterschaft mitzuspielen - also auch dem FC Bayern Paroli zu bieten. Am vierten Spieltag ist davon jedoch nichts zu sehen, die Münchner gewinnen in Gelsenkirchen recht problemlos 2:0.

Wenn überhaupt, dann kann man nur die Partie bei Werder Bremen am sechsten Spieltag als knapp bezeichnen. Die Gastgeber halten 80 Minuten hinten dicht - bis die Bayern doch noch ein 2:0 herausschießen. Es folgt ein weiteres 2:0 gegen Hoffenheim, was bedeutet, dass Philipp Lahm, Franck Ribéry und Co. die ersten sieben Saisonspiele allesamt mit mehr als einem Tor Unterschied gewonnen haben. Das nennt man wohl souverän.

Auch am Spieltag Nr. 8 in Düsseldorf läuft es für den Rekordmeister ganz nach Plan. Gegen den Aufsteiger trafen die Bayern fast nach Belieben.

Ausruhen sollten sich die Bayern allerdings nicht, sie müssen noch eine andere Serie knacken. Denn alle hier aufgeführten Startrekorde, egal ob München 95/96, Kaiserslautern 01/02 oder Mainz 10/11, haben eins gemeinsam: Am Ende der Saison wurde Borussia Dortmund Deutscher Meister.