Elf des Spieltags mit Debütanten und Garanten

Elf des Spieltags mit Debütanten und Garanten

Gleich drei Spieler in der Elf des Spieltages waren mit ihrem ersten Bundesliga-Treffer überhaupt für ihren Verein unersetzlich - und auch die anderen acht sicherten Punkte für ihr Team.

Bundesliga

Tor - Oliver Baumann (1899 Hoffenheim): Wie so oft in dieser Saison war der TSG-Torwart auch beim Debüt von Trainer Julian Nagelsmann der Garant dafür, dass sein Klub doch etwas Zählbares in den Händen hielt. Gegen die spielfreudigen Bremer um Anthony Ujah, Claudio Pizarro & Co. war er auch in den schwierigsten Situationen zur Stelle und musste von zehn Schüssen auf sein Tor nur einen durchlassen.

Tor - Oliver Baumann (1899 Hoffenheim): Wie so oft in dieser Saison war der TSG-Torwart auch beim Debüt von Trainer Julian Nagelsmann der Garant dafür, dass sein Klub doch etwas Zählbares in den Händen hielt. Gegen die spielfreudigen Bremer um Anthony Ujah, Claudio Pizarro & Co. war er auch in den schwierigsten Situationen zur Stelle und musste von zehn Schüssen auf sein Tor nur einen durchlassen.

Abwehr - Papy Djilobodji (Werder Bremen): In der zweiten Halbzeit mutierte der Innvenverteidiger zum Angreifer. Djilobodji hatte nach dem Ausgleichstreffer (sein erstes Bundesliga-Tor) in Durchgang eins später gleich mehrfach den Bremer Siegtreffer auf dem Fuß. Die Leihgabe des FC Chelsea gab mit sechs die meisten Torschüsse aller Spieler auf dem Feld ab.

Abwehr - Mats Hummels (Borussia Dortmund): Souverän und abgeklärt zeigte sich Dortmunds Kapitän in der Abwehr und im Spielaufbau. Weder Artur Sobiech noch später Allan Saint-Maximin konnten Hummels in Bedrängnis bringen. 127 Pässe und eine Passquote von fast 95 Prozent unterstreichen Hummels' Wert für das Dortmunder Aufbauspiel.

Abwehr - Gaetan Bussmann (1. FSV Mainz 05): Der Linksverteidiger schoss seine 05er gegen Schalke mit einem technisch feinen Dropkick mit seinem schwächeren rechten Fuß in Führung und ebnete mit seinem ersten Bundesliga-Tor den Weg zum 2:1-Erfolg. Hinten erledigte der Franzose seine Sache so gut, dass sein direkter Gegenspieler Leroy Sané nur selten in Erscheinung trat. In der Hinrunde kam der 25-Jährige kein Mal zum Einsatz. 2016 verpasste er noch keine Minute.

Mittelfeld - Yannick Gerhardt (1. FC Köln): Der 21-Jährige war als Mittelfeldspieler der gefährlichste Kölner Angreifer. Gerhardt war an fast allen Torchancen des FC beteiligt, erzielte den wichtigen Ausgleich und bereitete zudem ein Tor vor. Zudem ging er lange Wege und war knapp nach Hector eifrigster Läufer der Rheinländer.

Mittelfeld - Geoffrey Serey Die (VfB Stuttgart): Der Ivorer war der überragende Mann auf dem Platz beim 2:0-Sieg der Stuttgarter gegen Hertha BSC. Mit seinem ersten Bundesliga-Treffer leitete er den Erfolg ein. Doch nicht nur deswegen war er der Spieler des Spiels. Seine Fehlpassquote von sechs Prozent war die niedrigste aller Akteure auf dem Feld. Mit seiner Präsenz und seinem puren Willen war er in der Schaltzentrale Herr über das Spiel.

Mittelfeld - Jonas Hector (1. FC Köln): Der Nationalspieler glänzte auf der neuen Position im defensiven Mittelfeld als Ballverteiler und Motor des Kölner Spiels. Dabei kamen rund 88 Prozent seiner Pässe an. Zudem hatte Hector die besten Zweikampfwerte seines Teams und spulte die meisten Kilometer herunter. So ist er auch auf dieser Position durchaus für höhere Aufgaben denkbar.

Mittelfeld - Julian Draxler (VfL Wolfsburg): Nach dem persönlichen Desaster bei der Rückkehr nach Gelsenkirchen zeigte Draxler gegen Ingolstadt die entsprechende Reaktion. Zwar war beim Nationalspieler nicht alles überragend (nur 29 Ballkontakte), aber in puncto Einsatz und Effektivität konnte sich der 22-Jährige nichts vorwerfen lassen. Draxler beruhigte vor allem mit dem 1:0 seine und Wolfsburgs Nerven.

Angriff - Henrich Mchitarjan (Borussia Dortmund): Der Armenier kam erst in der zweiten Hälfte auf Touren. Dann drehte er aber mächtig auf und belohnte sich und den BVB für das große Engagement mit dem Siegtreffer. Insgesamt war er neben Reus und Piszczek an den meisten Abschluss-Aktionen bei den Schwarz-Gelben beteiligt.

Angriff - Robert Lewandowski (Bayern München): Was soll man da noch sagen? Zwei Torschüsse, zwei Tore - beide in absoluter Klassemanier. Lewandowski ist der Garant dafür, dass bei den Bayern immer etwas geht. 31 Tore in 31 Saisonspielen sind der entsprechende Beweis für die absolute Top-Form des Polen.

Angriff - Filip Kostic (VfB Stuttgart): Mit seinem Treffer zum 2:0 gegen Berlin tütete Kostic den so wichtigen Sieg seiner Mannschaft gegen Berlin ein. In seiner derzeitigen Verfassung ist der Offensivspieler einer der wichtigsten Stuttgarter. Lauffreudig, gewohnt wendig und engagiert in den Zweikämpfen sorgte der Flügelspieler für permanente Unruhe in den Berliner Reihen. Ein starker Auftritt.

Die Elf des 21. Spieltags von sportschau.de im Überblick.

Stand: 14.02.2016, 20:20 Uhr

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