Die Elf des Spieltages

Unnerstall hält alles, van der Vaart glänzt als Mittelfeldstratege und Schweinsteiger führt den FC Bayern zum Rekordsieg. Die Spieler des 5. Bundesliga-Spieltages.

Lars Unnerstall

Torhüter: Lars Unnerstall (Schalke 04). Der Schalker Keeper sichert seinem Team beim Spielstand von 1:0 gegen stärker werdende Mainzer mit einigen glänzenden Paraden die Führung.

Torhüter: Lars Unnerstall (Schalke 04). Der Schalker Keeper sichert seinem Team beim Spielstand von 1:0 gegen stärker werdende Mainzer mit einigen glänzenden Paraden die Führung.

Außenverteidiger: Fabian Johnson (1899 Hoffenheim). Der Hoffenheimer Linksfuß hält gegen den VfB Stuttgart die linke Seite sauber und macht auch noch das entscheidende 3:0. Hinten stark, nach vorn gefährlich. So muss das sein!

Außenverteidiger: Daniel Schwaab (Bayer Leverkusen). Rechts hinten ist seit langem die Leverkusener Problemzone Nummer eins. In Augsburg lässt Schwaab auf der Seite nichts anbrennen. Und nimmt seinem Trainerteam eine große Sorge.

Innenverteidiger: Stylianos Malezas (Fortuna Düsseldorf). Fünf Spiele, kein Gegentor - vor allem die Innenverteidigung des Aufsteigers überzeugt bislang. Malezas verkörpert dabei auch in Fürth eine regelrechte Wand. Am Griechen kommt keiner vorbei.

Innenverteidiger: Karim Haggui (Hannover 96). Der Tunesier ist Kopf und Herz der Hannoveraner Verteidigung im Spiel gegen Nürnberg. An der Erfahrung des 28-Jährigen zerschellen alle Hoffnungen der Franken.

Mittelfeld: Bastian Schweinsteiger (Bayern München). Schweini ist auf dem Weg zurück zu alter Stärke. Beim glänzenden 3:0 gegen Wolfsburg führt er Regie und erzielt auch noch sein drittes Saisontor.

Mittelfeld: Rafael van der Vaart (Hamburger SV). Wunderbarer Treffer zum 1:0 in Gladbach, tolle Aktionen, die zu Hamburgs weitgehender Überlegenheit führen. Glücklos dann beim Elfmeter, der an den Pfosten prallt. Tragischer Held am Ende, weil genau dieser Elfmeter Hamburgs Sieg bedeutet hätte. Wenn er denn drin gewesen wäre.

Mittelfeld: Stefan Aigner (Eintracht Frankfurt). Der Neue aus München schlägt bei der Eintracht mächtig ein. Schon an den ersten Spieltagen in der Offensive kreuzgefährlich, schlägt er auch gegen Borussia Dortmund wieder zu: Treffer zum 1:2, Vorarbeit zum 2:2. Aigner ist nicht zu kontrollieren.

Mittelfeld: Szabolcs Huszti (Hannover 96). Keiner ist bislang besser in dieser Saison, der Zugang von Zenit St. Petersburg macht Hannover auch gegen Nürnberg wieder glücklich. Überragend die Vorarbeit zum 1:0, abgezockt das eigene Tor zum 2:0. Huszti ist derzeit Hannovers Lebensversicherung.

Mittelfeld: Mario Götze (Borussia Dortmund). Langsam aber sicher: Götze findet zurück zu alter Klasse. Wunderschön sein Solo zum zwischenzeitlichen 2:3 in Frankfurt, Tempo und enge Ballführung sind eine echte Freude für Fußballfans. Dass es derzeit in Borussias Abwehr nicht stimmt - dafür kann Götze ja nichts.

Angriff: Mario Mandzukic (Bayern München). Fünf Spiele, fünf Saisontore - Mandzukics Quote stimmt. Gegen Wolfsburg ist der Kroate Bayerns letzte Instanz. Und immer da, wenn er gebraucht wird. Lohn: zwei Treffer.