Freiburg träumt weiter von Europa
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1. FC Nürnberg - SC Freiburg 1:1 (1:0)
Freiburg träumt weiter von Europa
Die Pokalhelden vom SC Freiburg hat der Alltag schnell wieder eingeholt. Durch das 1:1 (0:1) beim 1. FC Nürnberg verpasste die Mannschaft von Christian Streich in der Fußball-Bundesliga die große Chance, erstmals in dieser Saison auf Rang vier vorzurücken - doch der SC-Trainer war dennoch stolz auf sein junges Team, das trotz des kleinen Dämpfers weiter von Europa träumen darf.
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"Natürlich könnte ich jetzt enttäuscht sein, dass wir nicht gewonnen haben. Aber das bin ich nicht. Ich freue mich vielmehr, dass wir in Freiburg solche Jungs haben, die so in ein Spiel gehen, immer den Ball wollen und so eine Freude haben. Die Art und Weise ist erfreulich", lobte Streich seine "Krieger".
Vier Tage nach dem erstmaligen Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale durch ein 3:2 n.V. bei Mainz 05 deutete Freiburg durchaus an, warum der Verein derzeit so erfolgreich ist. Der SC ließ sich weder von den Pokal-Strapazen noch von einer schwachen ersten Halbzeit und schon gar nicht von einem höchst umstrittenen Handelfmeter, den Jubilar Timmy Simons (33.) zur Nürnberger Führung verwandelt hatte, aus dem Konzept bringen.
Strittige Elfmeterentscheidung
"Wir haben dann umgestellt, viel Druck gemacht und uns den Punkt redlich verdient", meinte Streich, nachdem Jonathan Schmid in der 83. Minute der verdiente Ausgleich gelungen war. Und das nach 120 anstrengenden Pokalminuten am Dienstag.
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1. FC Nürnberg - SC Freiburg 1:1
Vier Tage nach seinem Pokal-Triumph hat der SC Freiburg in der Liga einen Rückschlag gerade noch abwenden können.
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"Es war eine schwere Woche. Man hat gemerkt, dass uns die Frische gefehlt hat. Deswegen können wir mit dem 1:1 zufrieden sein und damit leben", sagte Cedrick Makiadi, dessen angebliches Handspiel der Berliner Referee Felix Zwayer mit Strafstoß geahndet hatte. Jan Rosenthal hatte Makiadi im Strafraum von hinten an die Hand geköpft, der Kongolese konnte in keiner Weise ausweichen. Streich sprach von einer "bitteren Entscheidung", wollte Zwayer aber keine Vorwürfe machen, "auch wenn es uns in dieser Saison schon einige Male getroffen hat". Selbst für Club-Coach Michael Wiesinger war die Szene "sehr diskussionswürdig". Vielleicht habe der Schiedsrichter "gedacht, dass ich Augen im Hinterkopf habe", sagte Makiadi mit einem Schmunzeln.
Freiburg bleibt der Angstgegner
Während die Freiburger die Lage einigermaßen entspannt analysierten, waren die Nürnberger doch enttäuscht, dass es gegen den Angstgegner wieder nicht zu einem Sieg gereicht hatte. In der Bundesliga hatte der Club zuletzt am 12. März 2005 gegen den SC gewonnen (3:2), zuletzt sogar drei Heimniederlagen bezogen. Immerhin hielt die positive Heimserie der Franken, die im eigenen Stadion schon zum neunten Mal in Serie nicht verloren haben.
Wiesinger sprach von einem "gerechten" Remis: "Wir haben uns den Punkt hart erarbeitet, ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen." Man sei "sehr konstant", meinte Kapitän Raphael Schäfer, "aber um den nächsten Schritt zu machen, fehlen uns die richtigen Erfolgserlebnisse". Routinier Simons räumte nach seinem 100. Pflichtspiel für den FCN aber ein, dass der Club gegen Freiburg "auch nicht mehr verdient hat".
Fragezeichen hinter Nilsson
Mit 28 Punkten liegt der FCN sieben Punkte vor dem Relegationsplatz und dem FC Augsburg. Am Freitag kommt es beim FCA zum direkten Duell und schwäbisch-fränkischen Derby. "Da müssen wir weiter durchziehen und punkten", forderte Simons. Möglicherweise fehlt aber Innenverteidiger Per Nilsson, der mit einer Knöchelverletzung kurz vor Schluss aus dem Stadion getragen wurde.
sid | Stand: 02.03.2013, 19:00