Neuer fürchtet Pause bis März

Manuel Neuer

Lange Ausfallzeit

Neuer fürchtet Pause bis März

Die Rückkehr von Torhüter Manuel Neuer könnte sich verzögern. Offenbar droht der Nationaltorhüter statt vier Monaten gleich ein halbes Jahr auszufallen. Dann wäre auch seine Teilnahme an der WM in Russland in Gefahr.

Bislang hatte man damit gerechnet, dass Neuer im Januar auf den Platz zurückkehren werde. Dass dieser Plan aufgeht, scheint offener denn je. Denn Neuer spricht im Interview mit dem vereinseigenen Sender "FC Bayern.tv" (07.10.2017) selbst davon, dass sich seine Rückkehr verzögern könnte. "Es findet noch eine Wundheilung statt innerhalb des Fußes. Die kann sogar bis zu einem halben Jahr dauern", sagt Neuer dort.

Rückkehr erst im März?

Sollte Neuer statt der bislang veranschlagten vier tatsächlich sechs Monate ausfallen, stünde er erst im März wieder zur Verfügung. Das wäre sowohl für seinen Arbeitgeber Bayern München als auch für die deutsche Nationalelf ein herber Rückschlag. Doch damit scheint sich Neuer noch nicht beschäftigen zu wollen. "Es hängt natürlich immer vom Heilungsprozess ab", sagte er. "In der Reha läuft es gut bisher, ich bin sehr positiv und denke auch, dass es jetzt nach vorne geht."

Für Neuer, der sich im September beim Training einen Haarriss im linken Mittelfuß zugezogen hatte, war es nicht die erste Verletzung dieser Art. Schon 2008 hatte er sich noch in Diensten des FC Schalke 04 eine ähnliche Verletzung zugezogen, seitdem spielt Neuer mit einer Metalplatte im Fuß. Im April hatte sich Neuer im Champions League-Halbfinale gegen Real Madrid dann erneut den Mittelfuß gebrochen und erst Ende August sein Comeback feiern dürfen, ehe er sich kaum zwei Wochen später erneut am Mittelfuß verletzte.

Das große Ziel: WM-Teilnahme

Mit einem möglichen Aus für die Weltmeisterschaft im kommenden Sommer in Russland möchte sich Neuer gar nicht erst beschäftigen. Er wolle Deutschland bei diesem Turnier unbedingt erneut als Kapitän vertreten und den WM-Titel erfolgreich verteidigen, sagte Neuer: "Das für Deutschland zu bestätigen, das gab es auch noch nie, das wäre natürlich ein Traum von uns allen."

dpa | Stand: 07.10.2017, 13:03

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