Königsblau auf der Zielgeraden abgefangen
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Hannover 96 - FC Schalke 04 2:2
Königsblau auf der Zielgeraden abgefangen
Hannover 96 ist bei seinem Auftaktspiel in die 50. Saison der Fußball-Bundesliga im eigenen Stadion mit einem blauen Auge davongekommen.
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Joker Adrian Nikci rettete den Niedersachsen gegen Schalke mit seinem Ausgleichstreffer in der 80. Minute zum 2:2 (1:0) zumindest einen Punkt. Doch lange vor dem spektakulären Debüt des Neuzugangs drohte den Gastgebern das Ende der Heimserie von 18 Spielen ohne Niederlage.
"Ich bin schon enttäuscht", resümierte Schalkes Lewis Holtby deshalb. "Wir haben viele Chancen herausgearbeitet und das Spiel dominiert - schade eigentlich. Wir haben zwei dumme Gegentore kassiert, aber trotzdem als Team gut gespielt." Hannovers Held Nikci wertete den Punkt als guten Start: "Ich bin sehr glücklich, dass ich der Mannschaft geholfen habe." Auch sein Trainer Mirko Slomka zeigte sich zufrieden: "Mir hat gefallen, dass die Mannschaft zurückgekommen ist. Wir sind gut bedient, weil die Schalker sehr dominant aufgetreten sind." "Wir haben uns nicht belohnt", klagte hingegen Schalkes Trainer Huub Stevens.
Sicherheit zuerst bei 96
Den Führungstreffer zum 1:0 für die 96er erzielte Neuzugang Felipe in der 43. Minute. Der Innenverteidiger, der beim 5:3-Hinspielerfolg in den Playoffs zur Europa League bei Slask Breslau noch bedenklich gewackelt hatte, war nach einer Freistoßflanke von Christian Pander zur Stelle. Hannovers Trainer Mirko Slomka hatte die Arbeitsweise seiner Defensive in Breslau gar nicht gefallen. Der frühere Chefcoach von Schalke war daher zunächst darauf bedacht, mehr Sicherheit in die Abwehr zu bringen.
Huntelaar wieder zur Stelle
Nach der Führung war Hannover vor 49.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena dem zweiten Treffer nahe, doch der Torschützenkönig der vergangenen Saison schlug wieder eiskalt zu: Klaas Jan Huntelaar traf mit einem Linksschuß in der 52. Minute zum Ausgleich. Lewis Holtby drehte mit seinem Kopfball das Spiel zugunsten der Schalker (64.). Manuel Schmiedebach sorgte zwar im Hannoveraner Mittelfeld ebenso für mehr Stabilität wie Innenverteidiger Mario Eggimann, der etwas überraschend für Karim Haggui gekommen war und neben Neuzugang Felipe spielte. Nach vorne passierte bei der einzigen Mannschaft, die in der vergangenen Bundesliga-Saison ohne Heimniederlage geblieben war, jedoch lange Zeit wenig.
Felipe mit dem Führungstreffer
Ab der 27. Minute wurde Schalke den Hausherren dann auch noch zunehmend gefährlicher. Holtby trat das erste Mal für die Königsblauen in Erscheinung, konnte den Ball jedoch nicht mehr kontrolliert vor das Tor von Hannovers Nationaltorhüter Ron-Robert Zieler bringen. Schalke war nun die bestimmende Mannschaft und dem ersten Treffer näher als die Niedersachsen. Doch erfolgreich war zunächst ein "Roter". Der Ex-Schalker Christian Pander trat einen Freistoß von der linken Seite an der Fünfmeterraum, wo Felipe wartete - und traf.
Andreasen feiert Comeback
Beflügelt von der Führung drückte Hannover auf den zweiten Treffer, Leon Andreasen verpasste ihn bei seinem Bundesliga-Comeback nach langer Knieverletzung in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nur knapp. Schalke kam mit einer Menge Wut aus der Halbzeitpause, und diese setzte Huntelaar in positive Energie um. Mit einem sehenswerten Linksschuß brachte der "Hunter" seine Farben wieder ins Spiel, zwölf Minuten später war das Spiel gedreht - und das verdient.
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Hannover 96 - FC Schalke 04 2:2
Joker Adrian Nikci hat Hannover 96 mit seinem Treffer zum 2:2 einen Punkt gegen Schalke 04 gerettet.
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Schalkes Trainer Huub Stevens hatte im Vergleich zum 5:0 im DFB-Pokal in Saarbrücken zweimal umgestellt. Jermaine Jones und Huntelaar waren in die Startelf gerückt, für den Niederländer nahm Teemu Pukki auf der Bank Platz. Schalke zeigte sich bestens auf die Jubiläumssaison vorbereitet und war lange die bessere Mannschaft. Während sich bei Hannover noch Zieler eine ordentliche Leistung verdiente, konnten bei Schalke die beiden Torschützen überzeugen.
sid/dpa/red | Stand: 26.08.2012, 20:10