Frankfurts Tief hält an
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Hannover 96 - Eintracht Frankfurt
Frankfurts Tief hält an
Eintracht Frankfurt hat auch bei Hannover 96 nicht getroffen und bleibt so im fünften Spiel in Folge ohne Sieg und Tor.
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Aufsteiger Frankfurt kam am Sonntag (10.03.13) vor 44.800 Zuschauern bei Hannover 96 zu einem 0:0. Die Hessen verlieren damit den vierten Tabellenplatz an den punktgleichen FC Schalke 04. Hannover ging verpasste es als Zehnter zugleich, Boden auf die internationalen Ränge gutzumachen. Der Frankfurter Sportdirektor Bruno Hübner sprach trotzdem "von einem Punkt, auf dem wir aufbauen können". Frankfurt wartet nun seit 504 Minuten auf ein Tor.
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Hannover 96 - Eintracht Frankfurt 0:0
Eindrücke von der Bundesligapartie zwischen Hannover 96 und Eintracht Frankfurt.
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Schwache erste Hälfte von beiden Teams
Nach einem Gespräch über das angespannte Verhältnis in der Führungsetage mit Manager Jörg Schmadtke und Club-Chef Martin Kind konnte sich Trainer Mirko Slomka wieder den sportlichen Dingen zuwenden. Mame Diouf kehrte nach seiner Sprunggelenksverletzung ins Team zurück. Sein Frankfurter Kollege Armin Veh brachte Karim Matmour für Srdjan Lakic im Sturm und Stefano Celozzi für den Gelb-gesperrten Sebastian Rode.
Konstanter Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt machten die Partie nicht zu einem Freiluftvergnügen. Beide Mannschaften boten eine über weite Strecken ganz schwache Vorstellung, besonders in der ersten Hälfte. 96 agierte zu lange viel zu passiv, und die Eintracht präsentierte sich trotz spielerischer Vorteile vor dem gegnerischen Tor mal wieder zu harmlos.
Umstrittene Szenen nach der Pause
Die zweite Hälfte wurde etwas besser, vor allem aber lebhafter. Das lag vor allem an zwei umstrittenen Szenen. Hannover jubelte schon, doch Schiedsrichter Bastian Dankert sah denn Ball nicht hinter der Linie, als Pirmin Schwegler einen Schuss von Didier Ya Konan (48.) in höchster Not abblockte. "Keine Ahnung, das ist nicht zu erkennen", sagte Hannovers Trainer Mirko Sloma achselzuckend zu der Szene. Slomka ist für den TV-Beweis, "denn Tor muss Tor bleiben. Aber in der Szene hätte das auch nicht weitergeholfen." Schwegler war sich "während des Spiels sicher, dass der Ball auf jeden Fall drin war. Ich habe fest mit Tor gerechnet." Nachdem er die Bilder gesehen hatte, wisse er aber "nicht mehr, was die richtige Entscheidung gewesen wäre."
Nicht minder knapp war die Entscheidung, als Alexander Meiers regulärer Treffer (49.) nicht zählte. Die Bilder von Meiers angeblicher Abseitsstellung ärgerten Hübner. "Das ist ja Wahnsinn. Da machen wir seit ewiger Zeit mal wieder ein Tor, und dann wird Abseits gepfiffen. Das war normalerweise ein Tor, und im Zweifelsfall entscheidet man ohnehin für den Stürmer." Frankfurts Trainer Armin Veh weigerte sich deshalb auch, Fragen nach der nun 504 Minuten dauernden Torflaute zu beantworten: "Wir haben ein reguläres Tor gemacht. Deshalb haben wir auch die Torflaute beendet."
dpa/sid