Gladbach baut Serie aus
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Borussia Mönchengladbach - Fortuna Düsseldorf 2:1
Gladbach baut Serie aus
Die Serie hält: Borussia Mönchengladbach ist nach der Partie gegen Fortuna Düsseldorf seit nunmehr neun Pflichtspielen ungeschlagen.
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Die Fohlen bezwangen den alten Rivalen von der rechten Rheinseite dank einer starken ersten Halbzeit mit 2:1 (2:0) und feierten den 400. Heimsieg ihrer Bundesliga-Geschichte. Während für Gladbach das internationale Geschäft in greifbare Nähe rückt, bleibt der Aufsteiger aus Düsseldorf im neuen Jahr ohne Punkt und steckt weiter im Abstiegskampf. Ein Eigentor von Juanan (5.) und der vierte Saisontreffer von Patrick Herrmann (14.) sorgten für den Heimsieg der Borussia, die nun schon seit neun Pflichtspielen ungeschlagen ist. Die Fortuna kam durch einen Handelfmeter (50.) von Dani Schahin nur noch zum Anschluss.
Fortuna zu harmlos
Damit nahm der fünfmalige Deutsche Meister gleichzeitig Revanche für die verpatzten Derbys im Vorjahr, als in 210 Minuten weder in der Liga (0:0) noch im DFB-Pokal (0:1 n.V.) ein Tor gelungen war. Die erst nach der Pause ebenbürtige Fortuna präsentierte sich insgesamt wie so häufig auf fremden Plätzen als zu harmlos: In den vergangenen sechs Auswärtsspielen gab es nur einen Punkt für die Mannschaft von Trainer Norbert Meier.
Juanan mit Eigentor
Die rund 50.000 Zuschauer im nicht ausverkauften Borussia-Park sahen zunächst eine über weite Strecken überlegene Borussia, die in der Defensive solide stand und in der Vorwärtsbewegung mit schnellem Direktspiel die Fortuna immer wieder in Verlegenheit brachte. Die Gäste konnten spielerisch besonders vor der Pause kaum überzeugen und präsentierten sich in der Abwehr wie schon beim 2:3 zum Rückrundenauftakt gegen den FC Augsburg ungewohnt wackelig. Es war erneut ein dicker Patzer, der Fortuna schnell in Rückstand brachte. Nach einer scharfen Hereingabe von Außenverteidiger Oscar Wendt wollte Juanan am Fünfmeterraum klären, beförderte den Ball aber unglücklich am verdutzten Schlussmann Fabian Giefer vorbei ins eigene Tor.
Wenig später fiel bereits das 2:0: Der Ex-Gladbacher Johannes van den Bergh verlor auf der linken Seite leichtsinnig den Ball und leitete so den schnellen Gegenstoß der Borussia ein. Der agile Luuk de Jong spielte flach in den Strafraum, wo Herrmann den Ball nur über die Linie drücken musste.
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Borussia Mönchengladbach - Fortuna Düsseldorf 2:1
Gegen Fortuna Düsseldorf feiert Borussia Mönchengladbach den 400. Heimsieg seiner Bundesliga-Geschichte und nimmt Kurs auf die Europapokalplätze.
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De Jongs Handspiel bringt Fortunen zurück
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die Fortuna wie verwandelt. Die Belohnung folgte prompt: Zunächst scheiterte der in den Sturm aufgerückte Stefan Reisinger noch mit einem gefährlichen Schuss aus 22 Metern (48.). Dann jedoch erzielte Schahin per Elfmeter sein sechstes Saisontor. VfL-Stürmer de Jong hatte zuvor den Ball im Strafraum mit der Hand gespielt. Mit dem Anschlusstor bekam das Derby deutlich mehr Pfeffer.
Die Fortuna riskierte nun mehr, bot der Borussia aber auch Platz für gefährliche Konter. Der von Arango freigespielte Tolga Cigerci (56.) vergab aber ebenso wie Oliver Fink auf der Gegenseite (66.). In einer hektischen Schlussphase verpassten die Gastgeber das mögliche 3:1, als erst Fortunas tschechischer Neuzugang Martin Latka den Ball an die eigene Latte beförderte (78.) und wenig später Giefer glänzend gegen Arango hielt (82.).
Meier: "So gerät man schnell in Rückstand"
Für die Düsseldorfer wäre wohl mehr drin gewesen, wenn sie nicht die Anfangsphase völlig verschlafen hätten. So sah es auch Trainer Meier: "Man konnte nach den ersten 15 Minuten nicht davon ausgehen, dass das Spiel noch so spannend werden würde. Wir haben den Gladbachern zunächst Raum gelassen, und den haben sie leider auch genutzt. Das erste Tor wäre sicher nicht gefallen, leider hat Juanan die Fußspitze dazwischenbekommen. So gerät man schnell in Rückstand. Dass die Mannschaft dann zurückkommt, verdient Respekt. In der zweiten Halbzeit war es ein ganz anderes Spiel, ich denke sogar mit Vorteilen für uns."
Sein Gladbacher Kollege Lucien Favre analysierte die Partie ganz ähnlich: "Am Anfang haben wir sehr gut gespielt, sehr aktiv. Wir haben die Lücken gefunden. Das 1:0 hat uns mehr Vertrauen gegeben. Nach dem 2:0 haben wir etwas die Konzentration verloren und zu kompliziert gespielt. Dann haben wir dumm das 1:2 bekommen. Düsseldorf hat Qualität, daher wusste ich, dass es schwer wird. Aber die Mannschaft hat die Ruhe behalten. Die letzten 20 Minuten hatten wir wieder gute Aktionen."
sid/red | Stand: 26.01.2013, 18:24