Der SC Freiburg kann die Eintracht nicht verdrängen
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Fußball-Bundesliga, 23. Spietag
Der SC Freiburg kann die Eintracht nicht verdrängen
Der SC Freiburg hat es trotz guter Chancen nicht geschafft, in der Bundesliga-Tabelle an Eintracht Frankfurt vorbeizuziehen.
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Die beiden Überraschungsmannschaften SC Freiburg und Eintracht Frankfurt konnten im Freitagsspiel der Fußball-Bundesliga kein Spektakel bieten. Die Aspiranten auf einen Platz im internationalen Geschäft trennten sich in einer von Taktik geprägten Partie vor 23.400 Zuschauer mit 0:0. Der Aufsteiger aus Hessen wahrte damit seinen Drei-Punkte-Vorsprung auf die Breisgauer.
Frankfurt überrascht Freiburg zu Beginn
Trotz der Ausfälle der Offensivstützen Srdjan Lakic (Rückenprobleme) und Takashi Inui (Rotsperre) erwartete Eintracht-Coach Armin Veh ein Duell "auf Augenhöhe". Und zunächst dominierte Frankfurt die Partie auch. Mit dem früheren Freiburger Karim Matmour als Angriffsspitze und Stefano Celozzi im linken Mittelfeld attackierten die Hessen früh und setzten das Heimteam immer wieder unter Druck.
Jan Rosenthal - eingekreist von Eintracht-Spielern
Verwirrt von der offensiven und taktisch flexiblen Ausrichtung des Gegners fehlte Freiburg in der temporeichen Anfangsphase die richtige Ordnung. Nach einem Konter setzte Stefan Aigner (17.) den Ball aus 16 Metern nur knapp neben das Tor von SC-Keeper Oliver Baumann. Mit ständigen Positionswechseln sorgte Rechtsaußen Aigner für Wirbel. Nach dem stürmischen Start verflachte die Partie jedoch - den Gästen fehlte der letzte Pass in der Vorwärtsbewegung, Freiburg hatte gar keine gefährliche Szene.
Freiburg lässt nach der Pause Großchancen liegen
"Es geht sicherlich besser, vor allem von unserer Seite", analysierte SC-Sportdirektor Dirk Dufner zur Halbzeit und sah einen Grund auch in der öffentlichen Diskussion um den aktuellen Höhenflug der Breisgauer. "Es tut uns nicht gut, wenn wir über Europapokal reden. Man hat es vielleicht schon im Hinterkopf und tut sich dann schwer."
Nach der Pause setzte Veh auf Olivier Occean anstelle des harmlosen Matmour - doch auch der Kanadier konnte nicht auf sich aufmerksam machen. Stattdessen neutralisierten sich beide Teams weiter im Mittelfeld, bis Freiburg langsam die Initiative übernahm.
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Das Bundesligaspiel SC Freiburg gegen Eintracht Frankfurt in Bildern.
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Celozzi rettet zweimal auf der Linie
Gleich zweimal bewahrte Celozzi die Gäste vor dem Rückstand: In der 64. Minute rettete der 24-Jährige nach einem Kopfball von Jan Rosenthal auf der Linie. Kurz danach scheiterte SC-Innenverteidiger Matthias Ginter erneut im Anschluss an eine Ecke per Kopf an Celozzi. Bei der größten Freiburger Chance fehlte kurz darauf Max Kruse die Übersicht vor Frankfurts Torwart Kevin Trapp, der aus kurzer Distanz bravourös hielt. "Da bleibt ihm nicht viel mehr, als mich anzuschießen", sagte Trapp bescheiden. Der eingewechselte Johannes Flum setzte einen Kopfball nur knapp über die Latte (85.). "Den darf er machen", meinte Streich.
"Das Unentschieden ist okay, wir können nicht immer darauf hoffen, dass wir in der 80. das 1:0 schießen", so Streich jedoch auch. Mit 22 Gegentoren stellt der SC auch weiterhin die zweitbeste Abwehr der Liga, während die Frankfurter nun schon seit 324 Minuten auf einen eigenen Treffer warten.
dpa | Stand: 22.02.2013, 22:40