Frankfurt meldet sich mit einem Sieg zurück
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Eintracht Frankfurt - Bayer Leverkusen 2:1
Frankfurt meldet sich mit einem Sieg zurück
Neuzugang Martin Lanig hat Aufsteiger Eintracht Frankfurt eine Rückkehr nach Maß in die Fußball-Bundesliga beschert. Der aus Köln gekommene Mittelfeldspieler köpfte nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung den Siegtreffer der Hessen zum 2:1 (1:1)-Erfolg gegen Europa-League-Teilnehmer Bayer Leverkusen (82.).
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Zuvor hatte in Stefan Aigner (57.) ein weiterer Neuzugang die Bayer-Führung durch das Tor von Stefan Kießling (29.) egalisiert. Leverkusen verpasste es, die Dominanz der Anfangsphase in Zählbares umzumünzen und machte die Gastgeber so unnötig stark. Zudem hatte Bayer Glück, als Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) in der 40. Minute nicht auf Elfmeter für die Hessen entschied, nachdem Alexander Meier nach einer Berührung mit Bayer-Torwart Bernd Leno im Strafraum zu Boden gegangen war.
"Das war ein sehr interessantes Spiel. In der ersten Halbzeit hätten wir einen Elfmeter kriegen müssen, aber wir haben nie aufgegeben und richtig tolle Moral gezeigt", lobte Eintracht-Trainer Armin Veh sein Team für eine "klasse Leistung". Bayer-Trainer Sascha Lewandowski vermutete bei seinem Team dagegen "Übereifer". "Über die 90 Minuten hat uns die Ruhe und Abgeklärtheit gefehlt. Das war das Manko", analysierte Lewandowski.
Schiedsrichter Kinhöfer verweigert Eintracht einen Elfmeter
"Wir haben zu wenig nach vorne getan, vor allem weil wir auch den Platz gehabt hätten. Hinten haben wir zu viel zugelassen", bemängelte Angreifer Kießling und beklagte sich zudem über eine vermeintliche Benachteiligung durch Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer in der zweiten Halbzeit: "Wir haben nicht gut gespielt, da müssen wir uns an die eigene Nase fassen. Aber da hat er jeden Mist gegen uns gepfiffen."
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Eintracht Frankfurt - Bayer Leverkusen 2:1
Aufsteiger Eintracht Frankfurt hat sich mit einem Sieg gegen Bayer Leverkusen in der höchsten Spielklasse zurückgemeldet.
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Da hatte der Bayer-Stürmer offenbar eine Szene aus der ersten Hälfte bereits vergessen. Nach einem Foul des Leverkusener Keeper Bernd Leno an dem allein vor dem leeren Tor einschussbereiten Meier entschied Schiedsrichter Kinhöfer in der 38. Minute auf Abstoß, statt auf Elfmeter für die Eintracht und Rote Karte für den Torwart. Die Frankfurter waren darüber so erbost, dass ihr Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen tobend von der Tribüne an den Spielfeldrand gelaufen kam. "Der Schiedsrichter hat Glück gehabt, dass wir gewonnen haben", sagte Mittelfeldspieler Pirmin Schwegler.
Leverkusen beginnt stark
Die Bayer-Elf begann vor 27.950 Zuschauern - wegen unsportlichen Verhaltens der Eintracht-Fans in der vergangenen Saison waren nur maximal 26.500 Heim- und 5.000 Gästefans zugelassen - engagierter und stellte die neuformierte Eintracht-Abwehr immer wieder vor Probleme. Besonders Kießling tauchte immer wieder vor Torwart Kevin Trapp auf, der trotz seiner Roten Karte im DFB-Pokal wieder das Vertrauen von Trainer Veh bekommen hatte. In der 23. Minute bejubelten die Eintracht-Fans schon die vermeintliche Führung durch Aigner - vor der Flanke von Sebastian Rode hatte der Ball aber die Torauslinie überquert, Kinhöfer entschied auf Abstoß.
Fast im direkten Gegenzug scheiterte wieder Kießling nach starkem Pass von Stefan Reinartz an Trapp (26.), vier Minuten später war er per Abstauber nach dem Schuss von Karim Bellarabi dann erfolgreich. Der Treffer wirkte eher für die Frankfurter als für die Gäste wie ein Weckruf. Die Mannschaft von Veh, der sein 200. Bundesligaspiel feierte, spielte mutiger nach vorne und kam zu ihren Chancen.Sekunden vor der Pause schoss Neuzugang Olivier Occean den Ball aus sechs Metern in die Wolken.
Vehs Jocker stechen
Nach der Pause machten die Hausherren weiter Druck, doch Leverkusen kam zu ersten Chance: Kapitän Simon Rolfes verpasste es in der 50. Minute, dei Führung auszubauen. Ein Abstauber von Aigner nach einem Schuss von Neuzugang Takashi Inui bescherte Eintracht zunächst den Ausgleich. In der Folge spielten beide Teams mit offenem Visier. Kießling setzte in der 71. Minute seinen Kopfball knapp über das Tor, Sekunden später scheiterte der eingewechselte Gonzalo Castro. Für Frankfurt verpassten Occean (73.) und Rode (76.) die Führung.
Am Ende machte sich Vehs gutes Händchen bezahlt: Der eingewechselte Lanig traf nach einer Flanke des eingewechselten Stefano Celozzi. "Die SGE ist wieder da", sangen die Eintracht-Fans. "Das war ein Ausrufezeichen", freute sich Pirmin Schwegler.
sid | Stand: 25.08.2012, 20:20