DFB ermittelt auch gegen Rudi Völler

Rudi Völler

Fußballverband bestätigt

DFB ermittelt auch gegen Rudi Völler

Das bestätigte der Deutsche Fußball-Bund am Montag (22.02.2016). Das Bundesliga-Spiel zwischen Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund war am Sonntag für knapp zehn Minuten unterbrochen worden, weil sich Bayer-Trainer Roger Schmidt geweigert hatte, nach einem Verweis durch Schiedsrichter Felix Zwayer auf die Tribüne zu gehen. Völler griff den Unparteiischen später in einem Fernseh-Interview scharf an.

So sagte er unter anderem über Zwayer: "Aber er hat sich ja revanchiert. Deshalb hat er ja auch den Elfmeter nicht gepfiffen." Genau wie bei Schmidt hat der Kontrollausschuss des DFB Völler zu einer Stellungnahme aufgefordert. Danach wird entschieden, ob auch dieser Fall vor dem DFB-Sportgericht verhandelt wird.

Mögliches Strafmaß für Schmidt

Mögliche Strafen für Leverkusen-Trainer Roger Schmidt ergeben nach DFB-Angaben sich aus der Ausbildungsordnung des Deutschen Fußball-Bundes. Paragraf 33 befasst sich mit unsportlichem Verhalten von Trainern.

Demnach kann ein Verstoß gegen DFB-Regeln verschiedene Folgen haben: Verwarnung oder Verweis, eine Geldstrafe bis zu 50 000 Euro, ein Aufenthaltsverbot für bis zu fünf Spiele seiner Mannschaft und eine Sperre der Trainer-Tätigkeit von bis zu zwei Jahren. Diese Strafen können auch kombiniert verhängt werden. In besonders schweren Fällen kann der Trainer seine Ausbildungserlaubnis auf Zeit oder dauerhaft verlieren.

Stand: 22.02.2016, 16:51

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