Zwei Herthaner in der Elf des Spieltages

Zwei Herthaner in der Elf des Spieltages

Der Erfolg der Hertha aus Berlin spiegelt sich auch in der Elf des Spieltages wider. In der stehen gleich zwei Herthaner.

Réne Adler

Tor - René Adler (Hamburger SV):
Der Keeper sorgte dafür, dass der Hamburger SV nicht schon viel früher auf die Verliererstraße geriet. In der Anfangsphase hielt er gleich mehrfach glänzend. Bei den drei Gegentoren war Adler chancenlos und steckte auch im zweiten Durchgang nicht auf, als den Hanseaten bei Schalke 04 ein Debakel drohte. Sechs starke Paraden und drei abgefangene Flanken untermauern auch statistisch seinen Wert.

Tor - René Adler (Hamburger SV):
Der Keeper sorgte dafür, dass der Hamburger SV nicht schon viel früher auf die Verliererstraße geriet. In der Anfangsphase hielt er gleich mehrfach glänzend. Bei den drei Gegentoren war Adler chancenlos und steckte auch im zweiten Durchgang nicht auf, als den Hanseaten bei Schalke 04 ein Debakel drohte. Sechs starke Paraden und drei abgefangene Flanken untermauern auch statistisch seinen Wert.

Abwehr - Danny da Costa (FC Ingolstadt) :
Danny da Costa lieferte auf der rechten Abwehrseite den Beleg dafür, dass der FC Ingolstadt sehr wohl auch Fußball spielen kann. Statt hohe Bälle reinzuschlagen, kombinierte er mit seinen Mitspielern am Boden - und bereitete so nach einer feinen Kombination das Tor von Lukas Hinterseer vor. Ganz nebenbei hielt er seine rechte Seite sauber.

Abwehr - Leon Balogun (1. FSV Mainz 05):
Die Mainzer holten in München dank ihrer ultraeffizienten Chancenauswertung einen Dreier - und dank einer bärenstarken Innenverteidigung. Nico Bungert in der ersten Hälfte und Leon Balogun meldeten vor allem Bayerns Angriffswaffe Robert Lewandowski komplett ab. Das ging sogar so weit, dass der Führende in der Torschützenliste keine einzige nennenswerte Torchance für sich verbuchen konnte.

Abwehr - John Anthony Brooks (Hertha BSC):
Er hielt mit seinen Abwehrkollegen hinten das eigene Tor sauber und gewann vor Kalous 2:0 im Mittelfeld das Kopfballduell. Ansonsten sprechen die Zahlen eine eindeutige Sprache für den US-Amerikaner. Fast 85 Prozent seiner Zweikämpfe hat er gewonnen, mehr als 75 Prozent seiner Pässe kamen an, und seine Laufdistanz von mehr als zehn Kilometern ist ebenso überragend.

Abwehr - Erik Durm (Borussia Dortmund):
Erik Durm hielt nicht nur die linke Abwehrseite sauber, sondern sorgte auch offensiv auf dem linken Flügel für jede Menge Alarm. Nach einem Steilpass von Gonzalo Castro schaltete Durm in der 53. Minute am schnellsten und erzielte aus acht Metern seinen ersten Saisontreffer.

Mittelfeld - Mitchell Weiser (Hertha BSC):
Herthas Trainer Pal Dardai hatte Weiser aus taktischen Gründen von der Abwehr ins Mittelfeld geschoben. Ein Kniff, der sehr gut aufging. Die Frankfurter hatten ihre liebe Mühe mit dem Ex-Bayer. Der nutzte seinen neuen Freiheiten für sein Traumtor zum 1:0.

Mittelfeld - Eugen Polanski (1899 Hoffenheim):
Von der Sechserposition organisierte Polanski das Spiel der Hoffenheimer - sowohl in der Defensive als auch nach vorne. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: 65 Prozent gewonnene Zweikämpfe und eine Passquote von 83 Prozent bei 65 Pässen aus dem Spiel sind Spitzenwerte auf Seiten der Hoffenheimer.

Mittelfeld - Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach):
Der Belgier war der überragende Spieler auf dem Platz beim 4:0-Sieg der Fohlen gegen den VfB Stuttgart. Vor allem in der ersten Halbzeit hatte man phasenweise den Eindruck, dass einfach jeder Angriff über ihn lief. Mit seinem Treffer zum 1:0 leitete er den Erfolg für die Gladbacher ein, hatte zudem auch noch Pech mit einem Lattenschuss und wirkte zeitweise omnipräsent. Eine echte Gala.

Mittelfeld - Alessandro Schöpf (FC Schalke 04):
Gemeinsam mit Max Meyer wirbelte der Schalker Neuzugang den HSV teils regelrecht durcheinander. Sein Tor zum 3:1 und seine Vorlage zum 2:1 waren der zählbare Lohn für eine insgesamt sehr überzeugende Vorstellung - einen Elfmeter hätte er außerdem bekommen müssen. Die Verpflichtung des 22-Jährigen hat sich für S04 definitiv gelohnt.

Mittelfeld - André Schürrle (VfL Wolfsburg):
Das Spiel gegen den Lokalrivalen Hannover 96 wurde zum Gala-Abend für André Schürrle. Der 30-Millionen-Stürmer schoss sich und auch seinen VfL aus der Krise - mit drei Treffern. Alles, was sich Schürrle an diesem Abend ausdachte, gelang: Laufwege, Zuspiele, Torschüsse. Schürrle empfahl sich mit seinem Dreierpack natürlich auch wieder für die Nationalmannschaft - schließlich sind es keine 100 Tage mehr bis zur EM.

Angriff - Claudio Pizarro (Werder Bremen):
Der alte Mann und Werder - eine Traumkombination! Drei Tore schießt der Peruaner gegen Leverkusen und zieht damit vorbei an Rudi Völler in der ewigen Werder-Torschützenliste. Wichtiger aber noch - durch Pizarros Treffer verlässt Bremen den Relegationsplatz und gewinnt Luft im Abstiegskampf.

Die sportschau.de-Elf des 24. Spieltags:

Stand: 03.03.2016, 10:08 Uhr

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