Wagner und Meier stürmern in die Spieltags-Elf

Wagner und Meier stürmern in die Spieltags-Elf

Ganz wichtige Tore im Kampf um den Klassenerhalt: An Sandro Wagner (Darmstadt) und Alex Meier (Frankfurt) geht bei der Elf des 18. Spieltags von sportschau.de kein Weg vorbei.

Oliver Baumann

Tor - Oliver Baumann (1899 Hoffenheim):
Schon in der eigentlich schlechten Hinrunde bewahrte Baumann sein Team vor Schlimmerem. Gegen Leverkusen war das zum Rückrunden-Start nicht anders. Immer wieder antizipierte Baumann die Schüsse richtig (sieben von acht abgewehrt), reagierte stark und strahlte unheimlich viel Sicherheit aus. An ihm liegt es nicht, dass Hoffenheim tief im Tabellenkeller steckt.

Tor - Oliver Baumann (1899 Hoffenheim):
Schon in der eigentlich schlechten Hinrunde bewahrte Baumann sein Team vor Schlimmerem. Gegen Leverkusen war das zum Rückrunden-Start nicht anders. Immer wieder antizipierte Baumann die Schüsse richtig (sieben von acht abgewehrt), reagierte stark und strahlte unheimlich viel Sicherheit aus. An ihm liegt es nicht, dass Hoffenheim tief im Tabellenkeller steckt.

Abwehr - Mitchell Weiser (Hertha BSC Berlin):
Hertha-Außenverteidiger Weiser machte schon vor der Pause mit Flankenläufen viel Druck von seiner Seite und half, den Berliner Ballbesitz zeitweise auf 80 Prozent zu hieven. Auch im zweiten Durchgang ließ Weiser nach hinten nichts anbrennen.

Abwehr - Mats Hummels (Borussia Dortmund):
Das war wieder der "alte" Hummels. Bärenstark in den Zweikämpfen, hochkonzentriert im Stellungsspiel und immer wieder mit klugem Aufbau nach vorne. An ihm prallten die Gladbacher reihenweise ab.

Abwehr - David Alaba (Bayern München):
In seiner Doppelfunktion als linker Außenverteidiger und gleichzeitig linker Mittelfeldmann ganz stark bei den Bayern. 94 Prozent Pass-Quote sprechen für eine sehr konzentrierte Leistung. Die Krönung durch ein Freistoßtor blieb dem Österreicher aber verwehrt - der Pfosten rettete für den geschlagenen René Adler.

Mittelfeld - Clemens Fritz (Werder Bremen):
Was für ein Auftritt des amtsmüden Kapitäns - der seinen Abschied vom Profifußball bereits angekündigt hat. Ein Traumtor zum Ausgleich auf Schalke, danach die beiden siegbringenden Tore der Kollegen vorbereitet: Note eins mit Sternchen.

Mittelfeld - Christian Gentner (VfB Stuttgart):
Der defensive Mittelfeldspieler ist das Gesicht des Stuttgarter Aufschwungs. In der Hinrunde kaum in Erscheinung getreten, ist er jetzt zentraler Organisator des VfB-Spiels. Gegnerische Angriffe unterbindet der defensive Mittelfeldspieler durch geschicktes Stellungsspiel - und nicht nur das: Fünf Torschüsse standen für ihn zu Buche - Bestwert auf dem Platz. Fast folgerichtig erzielte er auch den Treffer zum Endstand.

Mittelfeld - Ilkay Gündogan (Borussia Dortmund):
Überragender Spieler auf dem Platz. An fast jedem gefährlichen Dortmunder Angriff beteiligt. Scheiterte mit einem sehenswerten Distanzschuss an der Latte, bereitete das 1:0 durch Marco Reus vor und sorgte später mit dem 3:1 selbst für die Entscheidung.

Mittelfeld - Henrich Mchitarjan (Borussia Dortmund):
Ein Tor und eine Vorlage für den Armenier, der sich sehr quirlig zeigte und die Gladbacher Defensive vor große Probleme stellte. Immer wieder war er einfach zu schnell für seine Gegenspieler.

Mittelfeld - Jan Rosenthal (Darmstadt 98):
Der Ex-Hannoveraner war an alter Wirkungsstätte besonders aktiv. Legte erst Wagner überlegt per Kopf den Ausgleich auf. Nach der Halbzeit ebnete er mit seinem Flugkopfball an den Pfosten den Weg zu Wagners zweitem Treffer. Nur ein eigenes Tor blieb ihm verwehrt: In der 53. Minute hatte er selbst das 3:1 aus sechs Metern auf dem Fuß, scheiterte aber am stark reagierenden Ron-Robert Zieler.

Angriff - Alexander Meier (Eintracht Frankfurt):
Er ist und bleibt ein Phänomen. Auch gegen Wolfsburg schlich Frankfurts Top-Torjäger Alex Meier phasenweise wie ein Phantom über den Platz, hatte von allen Akteuren den geringsten Ballbesitz. Doch wenn es darauf ankommt, taucht er aus dem Nichts genau dort auf, wo er sein muss. Auf diese Weise machte er aus drei Torschüssen drei Tore - Wahnsinn.

Angriff - Sandro Wagner (Darmstadt 98):
War Wagner in der ersten Halbzeit noch gefährlich nah am Platzverweis und suchte noch beim Gang in die Kabine das Gespräch mit Schiedsrichter Deniz Aytekin, avancierte er nach dem Seitenwechsel zum Matchwinner. Stand zwei Mal da, wo ein Torjäger stehen muss - und staubte ab. Einst in Bremen, Kaiserslautern und Berlin durchgefallen, ist er in Darmstadt unverzichtbar geworden.

Die Elf des 18. Spieltags

Stand: 24.01.2016, 22:20 Uhr

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