Die Elf des 20. Spieltags

Sie erlebten ein 0:21 in der F-Jugend, durchlitten Zeiten als Bankdrücker in Hoffenheim, haben ständig Thomas Müller im Nacken - und stehen trotzdem in der Elf des 20. Bundesliga-Spieltags.

Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt)

Tor: Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt)

Kevin Trapp war ein starker Rückhalt seiner Mannschaft, die mit dem Auswärtssieg in Hamburg Platz vier festigte. War immer zur Stelle, vor allem bei Heung-Min Sons Kopfball, den er über die Latte lenkte.

Tor: Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt)

Kevin Trapp war ein starker Rückhalt seiner Mannschaft, die mit dem Auswärtssieg in Hamburg Platz vier festigte. War immer zur Stelle, vor allem bei Heung-Min Sons Kopfball, den er über die Latte lenkte.

Abwehr: Mats Hummels (Borussia Dortmund)

Einer der wenigen Ruhepole in der Dortmunder Abwehr, die in einer schwachen Phase in Leverkusen zwei Tore kassierte. Mats Hummels klärte eine Großchance Bayers mit der Brust auf der Linie.

Abwehr: Sokratis (Werder Bremen)

Der Bremer Abwehrchef Sokratis machte gegen Hannover ein überragendes Spiel in der Defensive und hatte dabei noch Aktionen nach vorne. Er war zunächst mit einem Kopfball an Hannovers Torwart Zieler gescheitert, später kratzte Schmiedebach einen weiteren seiner Kopfbälle von der Linie.

Abwehr: David Alaba (Bayern München)

Der Rechtsverteidiger glänzte nicht nur hinten, sondern lieferte mit der Flanke auf Mandzukic die Vorlage für das 2:0 der Bayern in Mainz. In Österreich wurde er am Sonntagabend noch zum "Legionär des Jahres" gewählt. Ein gelungenes Wochenende für David Alaba also.

Mittelfeld: Robbie Kruse (Fortuna Düsseldorf)

Der Australier Robbie Kruse war wieder Mal der überragende Mann bei der Fortuna und der Hauptverantwortliche für den ersten Sieg der Düsseldorfer 2013. Seine beiden Tore bereiteten den Weg für den 3:1-Sieg gegen Stuttgart. "Ich habe zum ersten Mal so mit den Fans gefeiert, das war ein großer Spaß. Aber ich freue mich viel mehr über den Erfolg der Mannschaft als über meine beiden Tore", sagte er nach der Humba vor der Südtribüne.

Mittelfeld: Ilkay Gündogan (Borussia Dortmund)

Defensiv stark, super im Umschaltspiel, leitete er in der ersten Hälfte viele Konter der Dortmunder ein. Als Stratege war Ilkay Gündogan eine entscheidende Figur beim Dortmunder Sieg in Leverkusen. Ärgerlich: Er knickte um, sein Einsatz im Länderspiel gegen Frankreich ist fraglich: "Ich weiß noch nicht, ob ich dabei bin."

Mittelfeld: Kevin Volland (1899 Hoffenheim)

Neun Spiele ohne Sieg, für Hoffenheim wurde es im Abstiegskampf immer enger - da ist Kevin Volland zur Stelle. Mit zwei Toren sichert er den Sieg gegen Freiburg. Von Platz 13 herunter haben alle Mannschaften am Wochenende gepunktet. Vollands Fazit fällt daher entwaffnend simpel aus: "Das war sehr, sehr wichtig."

Mittelfeld: Stefan Reinartz (Bayer Leverkusen)

Stefan Reinartz wurde in der Jugend bei einem 0:21 seiner F-Jugend von Leverkusen entdeckt - und trotzdem verpflichtet. Dass diese Entscheidung richtig war, hat Reinartz defensiv schon einige Mal bewiesen, so auch gegen Dortmund als defensiver Mittelfeldspieler. Diesmal glänzte er aber auch noch als Torjäger und erzielte zwei Treffer gegen den Deutschen Meister - als gelernter Innenverteidiger.

Angriff: Robert Lewandowski (Borussia Dortmund)

Robert Lewandowski war der Mann des Tages beim BVB: Der Stürmer war überall zu finden, sein starker Pass auf Reus ermöglichte das 1:0 für Dortmund, später erzielte er den Siegtreffer.

Angriff: Sdrjan Lakic (Eintracht Frankfurt)

Was für eine Rückkehr auf die große Bühne. Sdrjan Lakic war ein großer Held in Kaiserslautern, in Wolfsburg und Hoffenheim spielte er keine Rolle. In Frankfurt bekam er eine neue Chance, und man kann mit Fug und Recht behaupten: Die hat er genutzt. Zwei Tore erzielte er in seinem ersten Spiel für die Eintracht. "Ich habe nicht gezweifelt, aber natürlich ist man nach so einer langen Zeit nicht so selbstbewusst", sagte er nach dem Spiel vom HSV. Davon hat man nichts gesehen.

Angriff: Mario Mandzukic (Bayern München)

Der Kroate liefert sich derzeit ein Privatduell mit Thomas Müller in der internen Torjägerliste des FC Bayern. "Der Sack legt ja immer nach", sagte Müller nach dem 3:0 in Mainz. In der Tat, der Vorsprung Mario andzukics ist wieder größer geworden - er hat nun 14 auf dem Konto, Müller elf. Zeit für Müller also um nachzulegen.