Adler hält, Parker trifft - die Elf des Spieltages

René Adler hält weiterhin grandios, Mainz 05 hat ein neues Juwel ausgegraben und bei den Bayern überzeugen Leute, von denen man es nicht gedacht hatte. Die Elf des Spieltages.

Rene Adler

Tor: René Adler
Der Keeper des Hamburger SV hält weiter wie zu seinen besten Zeiten vor der langen Verletzungspause. Diesmal verzweifeln die Stürmer des FC Schalke 04 am bärenstarken Nationalmannschaftskeeper. Sogar einen Elfmeter hält Adler - wenngleich er den Nachschuss passieren lassen muss.

Tor: René Adler
Der Keeper des Hamburger SV hält weiter wie zu seinen besten Zeiten vor der langen Verletzungspause. Diesmal verzweifeln die Stürmer des FC Schalke 04 am bärenstarken Nationalmannschaftskeeper. Sogar einen Elfmeter hält Adler - wenngleich er den Nachschuss passieren lassen muss.

Abwehr: Timothy Chandler
Der rechte Verteidiger des 1. FC Nürnberg liefert eine souveräne, beinahe fehlerlose Leistung ab und sorgt dafür, dass die Hoffenheimer auf seiner Seite bald kaum noch versuchen, Offensivakzente zu setzen. Chandler und Co. - die Nürnberger Defensive zeigt sich stabil.

Abwehr: Adam Bodzek
Der Düsseldorfer Inenverteidiger ist in Dortmund eigenlich nur eine "Notlösung", nachdem die etatmäßigen Abwehrleute passen müssen. Aber Bodzek spielt, als habe er nie etwas anderes getan: Lässt die BVB-Angreifer mit seiner Ruhe, Übersicht und Zweikampfstärke schlicht verzweifeln.

Abwehr: Dante
Er war vielleicht nicht der schillerndste Neuzugang des FC Bayern, ist aber mit Sicherheit einer der wertvollsten: Dante liefert auch gegen Freiburg wieder eine überragende, weil absolut souveräne und fehlerlose Leistung ab. Mit ihm ist Stabilität in Bayerns Innenverteidigung eingezogen.

Abwehr: David Alaba
Sieh an, Alaba: Der junge Österreicher hat sich auf der linken Abwehrseite der Münchener nicht nur einen Stammplatz erkämpft - er zeigt sich dort auch zunehmend niveauvoll. Im Zusammenspiel mit Ribery zieht er auch in Freiburg wieder viele Register. Hinten sicher, nach vorn mit gelegentlichen nadelstichen - stark.

Mittelfeld: Simon Rolfes
In der Nacht von Montag auf Dienstag zum zweiten mal Vater geworden, liefert Simon Rolfes auch noch eine überragende Spielgestalter-Rolle gegen Werder ab. Rolfes gibt Rhythmus und Tempo im Bayer-Spiel vor und steuert sogar ein Tor bei.

Mittelfeld: Gonzalo Castro
Leverkusens Mittelfeldmotor spielt seit Wochen in bestechender Form. Auch beim Auswärtsspiel in Bremen. Dazu der Treffer zum 0:1 - super gemacht. Das 0:2 auch noch nachgelegt. Besser geht's kaum.

Mittelfeld: Juan Arango
Der Gladbacher Regisseur wieder einmal mit einem absoluten Traumtor. Der Volley zum 1:0 bringt Gladbach auf den Weg, der Venezuelaner bereitet anschließend auch noch das 2:0 vor.

Mittelfeld: Maximilian Beister
Maximilian Beister hat sein erstes Bundesligator erzielt. Lange hat's gedauert, nachdem der letztjährige Torjäger von Fortuna Düsseldorf an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt ist. Aber jetzt hat's gerappelt. Und zwar richtig. Beister garniert seinen Treffer mit einer bärenstarken Gesamtleistung.

Angriff: Shawn Parker
Gerade eine einzige Bundesligaminute hatte Shawn Parker vor dem Rhein-Main-Derby absolviert, in Frankfurt durfte der Mainzer Stürmer erstmals so richtig ran. Und der 19-Jährige nutzt seine Chance. Das erste Tor durch Ivanschitz bereitet er prächtig vor, das 0:2 erzielt er gleich selbst. So sieht ein Einstand aus!

Angriff: Xherdan Shaqiri
Arjen Robben nicht da, diese Chance nutzt Xherdan Shaqiri. Der junge Bayern-Zugang aus der Schweiz bringt seinen Eifer und seine Geschwindigkeit endlich einmal gewinnbringend für das Team ein. Wirbelt die Freiburger durcheinander, "zieht" den frühen Freiburger Feldverweis gegen Diagne.