Der VfB dominiert die Elf des Spieltags

Der VfB dominiert die Elf des Spieltags

Hochverdienter Sieg gegen den HSV, starke Leistung beim zweiten Sieg der Rückrunde: Der VfB Stuttgart dominiert unsere Elf des 19. Spieltags. Zwei andere Klubs sind doppelt vertreten.

Augsburgs Torhüter Marvin Hitz jubelt

Tor - Marwin Hitz (FC Augsburg):
Der Keeper der Hausherren sorgte mit mindestens drei Glanzparaden dafür, dass Eintracht Frankfurt nur einen Punkt aus Augsburg entführte. Mit scheinbarer Lockerheit und langem Stehenbleiben sowie Top-Reflexen und gutem Stellungsspiel war der Schweizer ein echter Rückhalt.

Tor - Marwin Hitz (FC Augsburg):
Der Keeper der Hausherren sorgte mit mindestens drei Glanzparaden dafür, dass Eintracht Frankfurt nur einen Punkt aus Augsburg entführte. Mit scheinbarer Lockerheit und langem Stehenbleiben sowie Top-Reflexen und gutem Stellungsspiel war der Schweizer ein echter Rückhalt.

Abwehr - Mitchell Weiser (Hertha BSC):
Wie schon zu Beginn der Rückrunde schafft es der Berliner Außenverteidiger wieder in Elf des Tages. Fünf Flanken, 70 Prozent angekommene Pässe und mehr als die Hälfte gewonnene Zweikämpfe brachten ihn dahin.

Abwehr - Papy Djilobodji (Werder Bremen):
Papy Djilobodji spielt erst ein paar Tagen bei Werder, ist aber bereits eine echte Verstärkung. Gegen Berlin war der Senegalese besonders in der ersten Halbzeit da, wo Berlin Alarm machte - bei den Gegentreffern (Fernschuss, Freistoß) machtlos. Bereits in der zweiten Minute zeigte Djilobodji ein beeindruckendes Dribbling nach Balleroberung in der eigenen Abwehr. Blockte zu Beginn entscheidend gegen Ibisevic und platzierte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte einen Freistoß aus 25 Metern genau in den Winkel - wo ihn Rune Jarstein im Berliner Kasten gerade noch rauskratzte.

Abwehr - Dominic Maroh (1. FC Köln):
Der Kölner Innenverteidiger dirigierte unaufgeregt die Defensive und hatte entscheidenden Anteil daran, dass die Taktik von FC-Trainer Peter Stöger in Wolfsburg aufging. Bissig in den Zweikämpfen und phasenweise omnipräsent im eigenen Strafraum, räumte er viele Bälle ab und zog den Wölfen so manchen Zahn. Maroh setzte auch offensive Akzente und konnte sich dabei auf seine sehr gute Passquote von 90 Prozent verlassen.

Mittelfeld - Lukas Rupp (VfB Stuttgart):
Gleich in vier für ein Spiel nicht ganz unwichtigen Kategorien war Rupp gegen Hamburg bester Spieler auf dem Feld. Bei Torschüssen, Laufdistanz, Anzahl der Zweikämpfe und Sprints konnte keiner der anderen Spieler dem Stuttgarter das Wasser reichen. Rupp ist zuletzt zum Sinnbild für den Stuttgarter Aufschwung geworden und war an zahlreichen Offensivaktionen der Schwaben beteiligt.

Mittelfeld - Serey Dié (VfB Stuttgart):
Aggressiv und engagiert, Antreiber, der auch in kritischen Situationen meistens die Übersicht behält: Serey Dié überzeugte beim hochverdienten Stuttgarter Heimsieg gegen den HSV.

Mittelfeld - Daniel Didavi (VfB Stuttgart):
An den meisten der 24 Stuttgarter Torschüsse war Didavi irgendwie beteiligt. Enorm wendig und agil leitete er gegen Hamburg viel ein und weiter, suchte oft den Abschluss. Sein Kopfball zum 1:0 wurde zwar als HSV-Eigentor gewertet, aber er war der Brustlöser bei den Schwaben. Beim Siegtreffer war Didavi zwar nicht mehr auf dem Feld, sorgte aber auch mit einem schönen Football-Check beim Jubel mit Trainer Jürgen Kramny für Aufsehen.

Mittelfeld - Max Meyer (FC Schalke 04):
Zusammen mit dem anderen Jungstar Leroy Sané war Max Meyer der auffälligste Schalker beim 2:0-Auswärtssieg in Darmstadt. Er war an beiden Treffern beteiligt: Das 1:0 erzielte er selbst, das 2:0 bereitete er vor. Zum ersten Mal schaffte er zwei Scorer-Punkte in einem Liga-Auswärtsspiel. Dass er bis zu seiner Auswechslung auch noch von allen Spielern die meisten Kilometer abspulte, rundete das Bild ab.

Mittelfeld - Leroy Sané (FC Schalke 04):
Hinter dem Nationalspieler sind etliche Topklubs Europas her. Auch in Darmstadt zeigte der Schalker Jungstar nicht nur wegen seines Treffers zum 0:2, warum. Zusammen mit Max Meyer spielte er die Abwehr der Hessen phasenweise schwindelig. Ballsicher und mit feiner Technik sorgte er permanent für Unruhe, schaltete immer wieder schnell um und hatte entscheidenden Anteil am Sieg der Königsblauen.

Angriff - Claudio Pizarro (Werder Bremen):
Claudio Pizarro ist endlich wieder in Bremen angekommen. Nach seinem Auswärtstreffer aus Schalke durfte der Peruaner den Elfmeter im Spiel gegen Hertha den fälligen Elfmeter schießen und verwandeln. Damit sahen die Werder-Fans nach mehr als drei Jahren zuhause endlich wieder ein "Pizza"-Tor. Pizarro wurde auch der dritte Bremer Treffer zugesprochen - die Tore 180 und 181 in der Bundesliga-Vita des 37 Jahre alten Stürmers.

Angriff - Stefan Kießling (Bayer Leverkusen):
Fast wäre Stefan Kießling in der Winterpause zu Hannover 96 gegangen und würde jetzt an der Leine auf Torejagd gehen. In Leverkusen werden sie sich freuen, dass sie ihrem Goalgetter seinerzeit die Freigabe verweigert haben. Denn so schoss Kießling die Niedersachsen fast im Alleingang ab. Ein Kopfballtor nach Calhanoglu-Ecke, einen Elfmeter herausgeholt und bärenstarke 11,2 km abgespult - und das als Stürmer. Kießling ist wichtiger denn je.

Die Elf des 19. Spieltags

Stand: 01.02.2016, 08:45 Uhr

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