Verlierer und Tor-Debütanten - die Elf des 7. Spieltags

Verlierer und Tor-Debütanten - die Elf des 7. Spieltags

Nur fünf Spieler der Elf des Spieltags gewannen mit ihrer Mannschaft, zwei verloren sogar. Vier der elf aufgestellten Akteure feierten außerdem ein Tor-Debüt.

Leipzigs Peter Gulacsi hält einen Torschuss der Kölner

Tor - Peter Gulacsi (RB Leipzig): Die Leipziger suchen ja bekanntlich mittel- oder langfristig eine neue Nummer eins – aber warum eigentlich? Wenn Peter Gulacsi immer so hält wie beim 2:1 in Köln, wird sich die Frage vermutlich erledigen. Neun Schüsse bekam er auf sein Tor, achtmal parierte er teilweise herausragend. Ob Cordoba, Bittencourt oder Jojic – die FC-Offensiven verzweifelten reihenweise am reaktionsstarken Ungarn.

Tor - Peter Gulacsi (RB Leipzig): Die Leipziger suchen ja bekanntlich mittel- oder langfristig eine neue Nummer eins – aber warum eigentlich? Wenn Peter Gulacsi immer so hält wie beim 2:1 in Köln, wird sich die Frage vermutlich erledigen. Neun Schüsse bekam er auf sein Tor, achtmal parierte er teilweise herausragend. Ob Cordoba, Bittencourt oder Jojic – die FC-Offensiven verzweifelten reihenweise am reaktionsstarken Ungarn.

Abwehr - Caglar Söyüncü (SC Freiburg): Der Innenverteidiger war der Fels in der Brandung beim SC. Er gewann starke 70 Prozent seiner Zweikämpfe und hatte die zweitmeisten Ballbesitzphasen bei den Breisgauern. Dazu erzielte er mit seinem ersten Tor im Wettbewerb die wichtige Führung zum 2:1. Eine rundum starke Leistung.

Abwehr - Karim Rekik (Hertha BSC): Obwohl die Hertha zwei Gegentore bekam, spielte Karim Rekik in der Innenverteidigung hervorragend. Gegen Robert Lewandowski, einen der besten Stürmer der Welt, sah er gemeinsam mit Niklas Stark meist richtig gut aus. Rekik hielt körperlich dagegen, gewann über 70 Prozent der Zweikämpfe und lieferte dann sogar mit vollem Körpereinsatz die Torvorlage zum wichtigen Ausgleichstreffer.

Abwehr - Marcin Kaminski (VfB Stuttgart): Der Pole spielte gegen die Eintracht richtig gut, in der Luft kaum zu bezwingen, in den Zweikämpfen räumte er fast alles ab. Auch im Aufbauspiel immer stets bemüht. Es lag nicht an ihm, dass es gegen Frankfurt nicht zu einem Punkt reichte.

Mittelfeld - Aaron Hunt (Hamburger SV): Der Mittelfeldmann war der Antreiber und Kopf des Hamburger Spiels. Hunt war der fleißigste Läufer des HSV und sorgte nicht nur durch kluge Pässe über beide Angriffsseiten für Gefahr, sondern auch mit gut ausgeführten Freistößen und Eckbällen.

Mittelfeld - Leon Goretzka (Schalke 04): Nachdem der deutsche Nationalspieler gegen Hoffenheim nur auf der Bank des FC Schalke saß, stand er gegen Leverkusen wieder in der Startelf. Ein kluger Schachzug von Trainer Domenico Tedesco. Goretzka war der Dreh- und Angelpunkt im Schalker Offensivspiel und verteilte die Bälle klug. Zudem traf er sehenswert per direktem Freistoß zur Schalker Führung.

Mittelfeld - Janik Haberer (SC Freiburg): Haberer zeigte vor allem in der ersten Halbzeit eine herausragende Leistung. Beim Freiburger Pressing lief er unermüdlich die Räume zu. Außerdem bereitete er einen Treffer vor. Am Ende legte er die meisten Torschüsse beim SC auf (3) und war mit starken 11,8 km der laufstärkste aller 22 Akteure auf dem Feld.

Mittelfeld - Shinji Kagawa (Borussia Dortmund): Der Japaner rotierte nach dem Madrid-Spiel zurück ins Team, war vor allem in der ersten Halbzeit Dortmunds Antreiber im Mittelfeld. Riss mit seinen Tempoläufen und klugen Pässen immer wieder Löcher in Augsburgs Defensive, suchte aber auch selbst immer wieder Abschluss. Die Krönung war der gefühlvolle Heber aus vollem Lauf zum 2:1-Siegtor.

Angriff - Andrej Jarmolenko (Borussia Dortmund): Eine starke Vorstellung des Last-Minute-Neuzugangs, der sich erstaunlich schnell an das Dortmunder System angepasst hat. Vor allem in der ersten Halbzeit ein ständiger Unruheherd, extrem zweikampfstark, immer anspielbereit. Strahlte viel Cleverness aus – nicht nur wegen seines Treffers im Stile von Rabah Madjer, per Hacke mit dem Rücken zum Tor. Man kann jedenfalls weniger ansehnliche Debüt-Treffer erzielen.

Angriff - Leon Bailey (Bayer Leverkusen): Der 20-jährige Leverkusener wurde gegen Schalke nach der Pause für den glücklosen Karim Bellarabi eingewechselt und belebte das Spiel von Bayer 04 merklich. Bailey sorgte mit Tempo und frechen Dribblings immer wieder für Gefahr und belohnte sich folgerichtig mit seinem ersten Bundesliga-Tor zum 1:1-Endstand.

Angriff - Simon Terodde (VfB Stuttgart): Es kommt nicht so oft vor, dass sich ein Einwechselspieler für die Elf des Tages empfiehlt. Bei der Leistung von Terodde muss man aber eine Ausnahme machen. Kam in der 61. Minute ins Spiel und machte nur 37 Sekunden später mit seiner ersten Ballberührung den Ausgleich - es war auch sein erster Bundesliga-Treffer. Holte direkt danach eine Rote Karte heraus und fast einen Elfmeter. Kurz darauf hatte er noch eine gute Kopfballchance.

Die Elf des 7. Spieltags im Überblick

Stand: 02.10.2017, 08:30 Uhr

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