Sippel - verloren und trotzdem in der Elf des Spieltags

Sippel - verloren und trotzdem in der Elf des Spieltags

Tobias Sippel hat zwar Borussia Mönchengladbach nicht vor einer Niederlage bewahren können - zeigte dennoch ein bärenstarke Leistung. Genau wie Michy Batshuayi bei seiner BVB-Premiere. Die Sportschau-Elf des 21. Spieltags.

Tobias Sippel wirft den Ball im Spiel gegen Leipzig

Tor - Tobias Sippel (Bor. Mönchengladbach): Die eigentliche Nummer zwei der Borussen zeigte eine tadellose Leistung. Insbesondere gegen die Distanzschüsse und Freistöße von Marcel Sabitzer zeigte er herausragende Paraden. Mehrmals bewahrte er seine Mannschaft somit vor dem Rückstand. Bitter für ihn, dass er kurz vor Schluss doch noch hinter sich greifen musste - er hatte beim Gegentreffer von Lookman aber keine Abwehrchance.

Tor - Tobias Sippel (Bor. Mönchengladbach): Die eigentliche Nummer zwei der Borussen zeigte eine tadellose Leistung. Insbesondere gegen die Distanzschüsse und Freistöße von Marcel Sabitzer zeigte er herausragende Paraden. Mehrmals bewahrte er seine Mannschaft somit vor dem Rückstand. Bitter für ihn, dass er kurz vor Schluss doch noch hinter sich greifen musste - er hatte beim Gegentreffer von Lookman aber keine Abwehrchance.

Abwehr- Jonathan Tah (Bayer Leverkusen): Ein richtiger Fels in der Leverkusener Abwehr. Agiert in Zweikämpfen souverän und übernimmt zunehmend Verantwortung auf dem Platz. Auch im Spielaufbau hat er einen Schritt nach vorne gemacht. Harmoniert sehr stark mit seinem Nebenmann Bender, dessen Qualität auf Tah abzufärben scheint. Zum siebten Mal blieb Bayer in dieser Saison ohne Gegentor. Hat mittlerweile angeblich das Interesse von Juventus Turin und Barcelona geweckt.

Abwehr - Sven Bender (Bayer Leverkusen): Es lag an ihm, dass die Freiburger nur wenig Offensivgeist entfalten konnten. Blockte Schüsse ab und warf sich in die Zweikämpfe, von denen er 64 Prozent gewann. Kaum ein zweiter Profi in Deutschland steht für eine ähnlich leidenschaftliche Zweikampfführung wie Bender. Fast der gesamte Spielaufbau lief über ihn, was 102 Ballbesitzphasen belegen. Strahlte Siegermentalität aus.

Abwehr - Mats Hummels (Bayern München): Souveräner Leader in einer ansonsten recht wackeligen Bayern-Abwehr. Überzeugte mit starkem Spielaufbau, guter Zweikampfführung und unglaublicher Antizipation. Rettete einmal in höchster Not gegen Diallo (62. Minute), als Ulreich schon geschlagen war. 75 Prozent gewonnene Zweikämpfe und 91 Ballbesitzphasen unterstreichen seine starke Leistung.

Abwehr - Willi Orban (RB Leipzig): Dass Gladbach in der Offensive komplett blass blieb, hatte viel mit dem RB-Kapitän zu tun. Er nahm seine Gegenspieler oft aus dem Spiel. Bis kurz vor Schluss verlor der Innenverteidiger nicht einen Zweikampf, am Ende siegt er in beeindruckenden 89 Prozent seiner Duelle.

Mittelfeld - Amir Abrashi (SC Freiburg): Ein Grund für den Freiburger Punktgewinn war die starke Leistung der Doppelsechs des Sport-Clubs. Abrashi gewann 70 Prozent seiner Zweikämpfe, brachte überragende 88 Prozent seiner Pässe zum eigenen Mann und lief 12,5 Kilometer. Der Albaner unterband im Verbund mit Robin Koch den Leverkusener Zugriff im Mittelfeld. So kamen Bailey, Havertz und Bellarabi nicht zur Entfaltung.

Mittelfeld - Robin Koch (SC Freiburg): Wie sein Nebenmann Abrashi kämpfte und ackerte in den Zweikämpfen. Spulte starke 12,5 Kilometer ab, dazu eine starke Passquote von 81 Prozent. Gewann gute 61 Prozent seiner Duelle. Der junge Freiburger ist zu einer der Stützen der Mannschaft geworden.

Mittelfeld - Diego Demme (RB Leipzig): Auch wenn Demme nicht der Auffälligste war, hielt er seinen Vorderleuten den Rücken frei. Dazu organisierte er ganz umsichtig aus dem defensiven Mittelfeld das Spiel der Leipziger. 100 Ballbesitzphasen und 29 Zweikämpfe sprechen eine deutliche Sprache, wer der eigentliche Chef im Mittelfeld der Sachsen war. Dazu lief er mit 11,8 Kilometern mehr als jeder andere Leipziger.

Mittelfeld - Daniel Baier (FC Augsburg): Der defensive Mittelfeldspieler hatte entscheidenden Anteil an dem 3:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt. Der Kapitän des FCA marschierte voran, warf sich in jeden Zweikampf und machte nach hinten die Schotten mit dicht. Über 85 Prozent seiner Duelle gewann der Augsburger und half so mit, dass Frankfurts Offensivkräfte nie zur Geltung kamen. Darüber hinaus sorgte Baier mit vielen präzisen langen Bällen nach vorne für Augsburgs Konterstärke, die der Eintracht gar nicht schmeckte. Ein beeindruckender Auftritt.

Angriff - James (FC Bayern München): Dreh- und Angelpunkt der Münchener Offensiv-Bemühungen. Wenn es vor dem Mainzer Tor gefährlich wurde, war der Kolumbianer beteiligt. Trat die Ecke, die zum 0:1 führte und erzielte das 0:2 selbst. Besonders die Annahme mit der der Brust vor seinem Tor fällt in die Kategorie "Weltklasse".

Angriff - Michy Batshuayi (Borussia Dortmund): Der Dortmunder Neuzugang netzte gleich bei seinem Bundesliga-Debüt drei Mal ein – zwar wurde ein Treffer wegen Abseits nicht gewertet, doch ein Doppelpack, ein Assist und die meisten Torschussbeteiligungen und Chancen aller BVB-Spieler dürfen dennoch als außergewöhnlicher Einstand bezeichnet werden. Batshuayi war beim 3:2-Erfolg der Dortmunder gegen Köln der Unterschied.

Die Elf des 21. Spieltags im Überblick

Stand: 05.02.2018, 08:34 Uhr

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