Schwaben-Trio in der Elf des Tages

Schwaben-Trio in der Elf des Tages

Wenn Aufsteiger VfB Stuttgart Borussia Dortmund besiegt, spiegelt sich das auch in der Elf des Tages von sportschau.de wider.

Stuttgarts Torwart Ron-Robert Zieler beim Abstoß

Tor - Ron-Robert Zieler (VfB Stuttgart): Der Schlussmann der Schwaben hielt den 2:1-Sieg gegen Borussia Dortmund buchstäblich in seinen Händen fest. Er wehrte die ersten fünf Dortmunder Torschüsse ab, parierte insgesamt sieben Mal ganz stark. Und erstmals in der Bundesliga hielt er einen Elfmeter - im 23. Versuch. Ein starker Auftritt.

Tor - Ron-Robert Zieler (VfB Stuttgart): Der Schlussmann der Schwaben hielt den 2:1-Sieg gegen Borussia Dortmund buchstäblich in seinen Händen fest. Er wehrte die ersten fünf Dortmunder Torschüsse ab, parierte insgesamt sieben Mal ganz stark. Und erstmals in der Bundesliga hielt er einen Elfmeter - im 23. Versuch. Ein starker Auftritt.

Abwehr - Stefan Bell (1. FSV Mainz 05): Der souveräne Abwehrchef (2.v.r.) der Mainzer gewann starke 76 Prozent seiner Zweikämpfe. Er war der entscheidende Faktor beim Sieg gegen den 1. FC Köln ohne Gegentor. Am Ende klappte das sogar noch in Unterzahl. Bell dirigierte seine Abwehr mit viel Übersicht, so dass die Rheinhessen nicht viele Chancen der Kölner zuließen.

Abwehr - Holger Badstuber (VfB Stuttgart): Der Innenverteidiger der Stuttgarter machte nach seiner Verletzungspause eine bärenstarke Partie. Badstuber gewann viele entscheidende Zweikämpfe, spielte kluge Pässe aus der Abwehr heraus und riss seine Mitspieler immer wieder mit. In dieser Form ist der 28-Jährige ein echter Führungsspieler.

Abwehr - Naldo (Schalke 04): Der 35-Jährige zeigte Hamburgs erst 17-jährigem Shootingstar Jann-Fiete Arp, dass der Himmel nicht immer voller Geigen hängt. Der brasilianische Oldie spielte gegen den angehenden Abiturienten seine Routine aus. Naldo gewann 81 Prozent seiner Zweikämpfe und beeindruckte zudem mit einer Passquote von 93 Prozent.

Mittelfeld - Arturo Vidal (Bayern München): Ein Tor, ein Assist und Pech mit einem Lattentreffer: "Krieger" Arturo Vidal gab seinem Trainer Jupp Heynckes nach dessen Kritik die Antwort auf dem Platz. "Laufstark, aggressiv und fußballerisch gut" urteilte Heynckes nach dessen Auftritt gegen den FC Augsburg. Zuvor gegen Leipzig und Dortmund war Vidal aus der Startelf geflogen, weil Heynckes mit dessen "gesamten physischen Zustand nicht zufrieden" war.

Mittelfeld - Kevin-Prince Boateng (Eintracht Frankfurt): Ein tolles Tor, dazu stark im Zweikampf und mit ganz viel Ruhe und Übersicht im Aufbauspiel. Boateng war bei Frankfurts 1:1 bei 1899 Hoffenheim der beste Mann auf dem Platz. 78 Prozent seiner Zuspiele kamen bei den Mitspielern an. Auch seine Laufleistung von über elf Kilometern kann sich sehen lassen.

Mittelfeld - Yunus Malli (VfL Wolfsburg): Der ehemaliger Mainzer blüht unter seinem neuen, alten Trainer Martin Schmidt immer mehr auf. Gegen den SC Freiburg war er nicht nur wegen seiner beiden Tore der überragende Mann auf dem Feld. Bei Freiburger Ballbesitz lief er weit vorne die Gegner an, steuerte das Offensivspiel der eigenen Mannschaft mit klugen Pässen und bereitete das 1:0 durch Yannick Gerhardt mit einem Zuspiel in den Lauf von Daniel Didavi vor.

Mittelfeld - Berkay Özcan (VfB Stuttgart): Er schaltete Dortmunds Julian Weigl weitgehend aus und setzte vor allen Dingen selbst Akzente. Der Youngster zeigte am Ball immer wieder seine technischen Fähigkeiten, etwa, als er beim Stuttgarter Führungstreffer Kollege Josip Brekalo gekonnt in Szene setzte und so seinen zweiten Liga-Assist einstrich. Mit 11,6 Kilometern war er zudem einer der lauffreudigsten Schwaben.

Angriff - Raffael (Borussia Mönchengladbach): Nach langer Durststrecke mit bisher nur einem Treffer aus den ersten elf Bundesligaspielen zeigte Raffael sein ganzes Können. Mit einem wunderschönen Dropkick stellte er die zwischenzeitliche Gladbacher 3:0-Führung her und entschied die Begegnung später mit seinem zweiten Treffer. Raffael war enorm ballsicher und hatte stets ein gutes Auge für seine Mitspieler. An diesem Abend in Berlin war er der Spieler, der den Unterschied ausmachte.

Angriff - Robert Lewandowski (Bayern München): Augsburg ist sein Lieblingsgegner: In nur 13 Partien für Dortmund und Bayern traf der Pole 18 Mal - inklusive des aktuellen Doppelpacks. Der grau-erblondete Mittelstürmer ist eine Klasse für sich und verdeutlichte auf seine Weise, dass es bei den Wechsel-Spekulationen um Sandro Wagner immer nur um einen Platz als Backup-Stürmer hinter ihm geht. "Er ist Wahnsinn", urteilte Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic über den Führenden der Torjägerliste.

Angriff - Max Kruse (Werder Bremen): Ein Hattrick und eine Torvorlage - so kann man doch mal einen Sonntag verbringen. Bei Max Kruse und seinem SV Werder Bremen platzte gegen Hannover 96 der Knoten. Gemeinsam mit dem ebenfalls starken Fin Bartels, der zwei Assists lieferte und selbst auch einen Treffer erzielte, wirbelte der 29-Jährige die Abwehr der Niedersachsen schwindelig und bescherte Bremen den ersten Saisonsieg. Dank seiner herausragenden Leistung steht Kruse felsenfest in der Elf des Spieltags.

Die Elf des 12. Bundesligaspieltags im Überblick

Stand: 20.11.2017, 08:34 Uhr

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