Dutt will zu Werder Bremen

Robin Dutt

Nachfolger von Thomas Schaaf

Dutt will zu Werder Bremen

Der DFB muss sich nach nur zehn Monaten anscheinend einen neuen Sportdirektor suchen. Robin Dutt möchte Trainer von Werder Bremen werden.

"Aufgrund der Bedeutung der Personalie" will das DFB-Präsidium indes erst in der kommenden Woche darüber entscheiden. Dutt hatte erst am 1. August 2012 seinen Posten angetreten. Schon damals hatte der DFB Dutts Vorgänger an die Bundesliga verloren. Matthias Sammer war im vergangenen Jahr zum Champions-League-Finalisten und deutschen Meister Bayern München gewechselt. Offenbar tut sich der Verband schwer damit, nun schon wieder einen Wechsel auf dem vor allem für die Jugendarbeit konzeptionell wichtigen Posten zu vollziehen. Der Vertrag des ehemaligen Freiburger und Leverkusener Bundesliga-Coaches beim DFB läuft noch bis 2016.

Der Fußballlehrer hat beim Verband um Freigabe gebeten, um wieder als Bundesligatrainer arbeiten zu können. Anschließend baten Werder-Präsident Klaus-Dieter Fischer in einem Telefonat mit DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sowie Klaus Filbry und Thomas Eichin aus der Geschäftsführung der Bremer bei DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock um die Freigabe.

"Er ist unser Wunschkandidat"

Dutt würde in Bremen auf Thomas Schaaf folgen, der 14 Jahre als Cheftrainer an der Seitenlinie der Norddeutschen stand. "Wir hoffen sehr, dass es zu einer Freigabe durch den DFB kommt. Wir hatten mit Robin Dutt sehr gute Gespräche. Er ist unser Wunschkandidat für den Trainerposten. Er erfüllt alle Kriterien, die wir für einen Neuanfang aufgestellt haben. Er kennt sich bestens im Nachwuchsbereich aus, kann auf gute Talentförderung verweisen und hat in der Bundesliga bereits nachgewiesen, dass er eine solche Aufgabe erfolgreich meistern kann", sagte Eichin.

sid/dpa | Stand: 23.05.2013, 12:33