Bayern stellen Startrekord auf
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Fortuna Düsseldorf - Bayern München 0:5 (0:2)
Bayern stellen Startrekord auf
Nachdem Bayern München mit einer Galavorstellung einen Startrekord in der Fußball-Bundesliga aufgestellt hatte, nahm Karl-Heinz Rummenigge Trainer Jupp Heynckes herzlich in den Arm. "Auch wenn der Trainer gesagt hat, der Rekord interessiere ihn nicht, freue ich mich schon sehr darüber", sagte der Vorstandschef des deutschen Rekordmeisters nach dem beeindruckenden 5:0 (2:0)-Erfolg bei einem vollkommen chancenlosen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf.
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Nach dem achten Sieg im achten Spiel thront der Branchenprimus von der Isar weiter souverän an der Tabellenspitze. Kein Wunder, dass die Verantwortlichen einen Verbleib des Trainers über das Saisonende hinaus nicht mehr ausschließen wollen. Nach Präsident Uli Hoeneß stellte auch Rummenigge klar, dass ein Abschied des 67-Jährigen im Sommer 2013 längst noch nicht beschlossen ist. "Wir haben vor der Saison beidseitig beschlossen, dass wir nach der Winterpause Gespräche führen werden. Dabei werden wir bleiben. Mehr möchte ich zu diesem Thema im Moment nicht sagen", erklärte Rummenigge, der bei einem kurzen Blick auf die Tabelle in den Katakomben der Düsseldorfer Arena kurz strahlte.
Fünf Punkte beträgt weiterhin der Vorsprung auf Verfolger Eintracht Frankfurt, Schalke 04 liegt schon sieben Zähler hinter den Münchnern und Hauptkonkurrent Borussia Dortmund droht angesichts von zwölf Punkten Rückstand, langsam den Anschluss zu verlieren. "Wir werden aber keine Schadenfreude Richtung Dortmund zeigen. Wir müssen weitermachen", stellte Rummenigge klar.
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Bayerns Startrekord - Eine Bestmarke mit Haken
Mit acht Siegen zu Saisonbeginn hat der FC Bayern München nun den alleinigen Bundesliga-Startrekord inne. Sieben Siege haben auch zwei andere Teams geschafft - aber profitiert hat am Ende immer der BVB.
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Nach der eindrucksvollen Generalprobe für das richtungsweisende Champions-League-Spiel am Dienstag (20.45 Uhr) beim OSC Lille wollte auch Bastian Schweinsteiger von Langeweile in der Liga nichts wissen. "Das hilft uns alles nichts. Wir müssen uns weiter von Spiel zu Spiel durcharbeiten", sagte der Nationalspieler und nannte einen Grund für die Siegesserie: "Wir haben verstanden, dass die Defensivarbeit vorne beginnt. Das ist der Unterschied zur vergangenen Saison."
Zwei Gegentore in acht Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Gegen die harmlose und teils ängstliche Fortuna ließen die Bayern in 90 einseitigen Minuten keine einzige Torchance zu. "Das hat mir besonders imponiert", meinte Heynckes, der die Art und Weise des Sieges "überragend" fand.
Bayern spielen Düsseldorf an die Wand
Die Münchner ließen Ball und Gegner laufen und erspielten sich mit großer Leichtigkeit zahlreiche Chancen von "überragender Qualität" (Rummenigge). Die Tore von Mario Mandzukic (28.), Luiz Gustavo (36), Thomas Müller (55. und 86.) und Rafinha (87.) fielen zwangsläufig. Trotz der fünf Gegentreffer war Fortuna-Schlussmann Fabian Giefer der mit Abstand beste Akteur seiner Mannschaft.
Die Siege stärken nach zwei Jahren ohne Titel das Selbstvertrauen der Bayern. "Es liegt an uns, ob wir erfolgreich sind", meinte Schweinsteiger, der jetzt mit Blick auf die Begegnung in Lille forderte: "Da müssen wir nachlegen."
Fortuna-Fans feiern ihr Team
Die Düsseldorfer mussten die Überlegenheit der Münchner neidlos anerkennen. "Sie waren sehr konzentriert und sehr ballsicher. Wir haben es nicht geschafft, sie zu stören. Wir dürfen dieses Spiel nicht als Maßstab anlegen", sagte Trainer Norbert Meier, der mit Blick auf das nächste Spiel gegen Schlusslicht VfL Wolfsburg forderte: "Wir müssen den Mund abputzen und weitermachen."
Die Fans könnten dabei als Vorbild dienen. Sie feierten ihre Mannschaft trotz des hohen Rückstands bis zur Schlussminute lautstark. "Das war fantastisch", lobte auch Heynckes. Vielleicht war es ja noch nicht sein letztes Spiel als Trainer in der Düsseldorfer Arena.
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Fortuna Düsseldorf - Bayern München 0:5
Bilder vom Spiel zwischen Fortuna Düsseldorf und dem FC Bayern München am 8. Bundesligaspieltag.
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SID | Stand: 20.10.2012, 19:11