Dortmund bläst zur Aufholjagd
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Glatter Sieg gegen Nürnberg
Dortmund bläst zur Aufholjagd
Jakub Blaszczykowski hält Borussia Dortmund auf Champions-League-Kurs - mindestens.
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Beim leicht und locker herausgespielten 3:0 (2:0) gegen den 1. FC Nürnberg wurde der in die Startelf zurückgekehrte Pole am Freitagabend (25.01.13) zum Matchwinner für den Titelverteidiger, der zum Auftakt des 19. Spieltags seine Ambitionen unterstrich und Bayer Leverkusen vorerst vom zweiten Tabellenplatz der Fußball-Bundesliga verdrängte. Eine Woche nach der 5:0-Gala in Bremen sorgten Blaszczykowskis Doppelschlag (18.-Foulelfmeter/21.) und ein später Treffer von Robert Lewandowski (88.) vor 80.100 Zuschauern für den fünften Dortmunder Heimsieg in dieser Saison.
"Kein Kindergeburtstag"
"Wir haben es in der ersten Halbzeit in der Offensive nicht schlecht gemacht und uns viele Chancen herausgespielt", sagte der Ex-Nürnberger Ilkay Gündogan: "Wir haben jetzt zwei sehr ordentliche Spiele gemacht. Dass wir zweimal zu Null gespielt haben, zeigt, dass wir stabil sind und im Trainingslager gut gearbeitet haben." Sein Trainer war ebenfalls zufrieden: "3:0 zu gewinnen ist sicher 'ne Klassegeschichte. Das war aber kein Kindergeburtstag heute, weil der Gegner ganz anders spielt als viele andere", erklärte Jürgen Klopp nach einseitigen 90 Minuten.
"Elfmeter war fragwürdig"
Club-Torwart Raphael Schäfer gab zu: "Der Gegner war eindeutig besser, wir wollten nicht sieben oder acht Stück bekommen und nicht komplett untergehen." FCN-Coach Michael Wiesinger analysierte: "Das 3:0 hat meinen letzen Eindruck ein bisschen verwischt. Bis dahin haben wir uns sehr gut verkauft. Wir mussten 1:0 in Führung gehen. Der Elfmeter war fragwürdig. Das Ergebnis ist definitiv ein Tor zu hoch. Die zweite Halbzeit war ein beherzter Auftritt. Es ist eine bittere Niederlage, aber sie wirft uns nicht um."
BVB-Coach Jürgen Klopp hatte den Zuschauern im ersten Heimspiel der Rückrunde "Erwärmendes" versprochen, und seine Profis hielten Wort. Mit viel Laufarbeit und schnellen Kombinationen setzten die Dortmunder ihren Gegner unter Druck und erspielten sich zahlreiche Torchancen.
Glücksgriff von Klopp
Als Glücksgriff erwies sich vor allem die Hereinnahme von Blaszczykowski für Kevin Großkreutz. Mit seinen Saisontoren Nummer sieben und acht zahlte "Kuba" das Vertrauen zurück. 13 Minuten vor dem Ende machte der Matchwinner für Nuri Sahin Platz, der nach seinem Kurzauftritt bei Werder ein gefeiertes Heim-Comeback gab.
Schmeichelhafter Elfmeterpfiff
Der in der Offensive schwache "Club", der seit November 1990 auf einen Erfolg in Dortmund wartet, haderte vor allem mit Referee Michael Weiner. Der Unparteiische entschied nach einem harmlosen Strafraum-Duell zwischen Timo Gebhart und Lukasz Piszczek auf Elfmeter, den der überragende Blaszcykowski zur Führung nutzte. Bei eisigen Temperaturen um minus 5 Grad waren die Dortmunder schnell auf Betriebstemperatur. Lewandowski hatte schon nach fünf Minuten die frühe Führung auf dem Fuß, zielte aber nach Vorarbeit von Landsmann Blaszczykowski knapp am Gehäuse vorbei.
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Borussia Dortmund - 1. FC Nürnberg 3:0
Am 19. Spieltag ist der 1. FC Nürnberg zu Gast bei Borussia Dortmund.
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Doch nach einer Viertelstunde ohne Angriffszeichen war auch der "Club" plötzlich da. Mit zwei Reflexen nacheinander gegen Tomas Pekharts Kopfball und den Nachschuss des Ex-Borussen Markus Feulner verhinderte BVB-Keeper Roman Weidenfeller einen drohenden Rückstand für seine Mannschaft (15.). Dem Dauerdruck der Gastgeber konnte der Tabellen-15. aber nicht lange standhalten, auch wenn der Meister zur Führung ein Geschenk benötigte.
Götze als präziser Vorbereiter
Drei Minuten nach seinem Strafstoßtor war "Kuba" nach einem präzisen Querpass von Mario Götze erneut zur Stelle und sorgte mit dem zweiten Tor bereits für die Vorentscheidung. Weiteren Treffern für den Titelverteidiger stand Raphael Schäfer im Wege. So parierte der "Club"-Torhüter, der wegen eines Nasenbeinbruchs mit einer Gesichtsmaske spielte, einen Heber von Piszczek (28.).
Gegen Ende der ersten 45 Minuten hatten die Borussen ein wenig den Fuß vom Gas genommen, doch zu Beginn der zweiten Hälfte drückten sie wieder aufs Tempo. Lewandowski (60.), der am aufmerksamen Schäfer scheiterte, und Marco Reus (67.), dessen Schuss knapp am Kasten vorbeiflog, verpassten die Chancen das Resultat auszubauen, ehe Lewandowski kurz vor Schluss doch noch sein zwölfter Saisontreffer gelang.
Stand: 25.01.2013, 22:03