Vorschau - Stuttgart will nachlegen

Nach dem Überraschungssieg beim Hamburger SV will der VfB Stuttgart gegen Eintracht Frankfurt daheim nachlegen. Die Hessen dürfen sich jedoch immer noch "bester Aufsteiger in der Geschichte der Bundesliga" nennen.

Bruno Labbadia

VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt

Sonntag, 15.30 Uhr: Angesichts der öffentlichen Diskussionen rund um den VfB musste man in den vergangenen Wochen den Eindruck gewinnen, der Klub stecke in einer schweren Krise. Krise? Nach dem überzeugenden 1:0 in Hamburg lässt sich feststellen: Der VfB hat nur eins der letzten sechs Bundesligaspiele verloren und aus den letzten drei Partien sieben von neun möglichen Punkten geholt. Von solchen Krisen können andere Teams nur träumen. "Wichtig ist, dass wir intern Ruhe bewahrt haben", sagt Trainer Bruno Labbadia, der vor kurzem mit einer Wutrede extern für einige Aufregung gesorgt hatte. Die wäre wohl auch schnell wieder da, sollte es gegen Eintracht Frankfurt eine Niederlage setzen.

VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt

Sonntag, 15.30 Uhr: Angesichts der öffentlichen Diskussionen rund um den VfB musste man in den vergangenen Wochen den Eindruck gewinnen, der Klub stecke in einer schweren Krise. Krise? Nach dem überzeugenden 1:0 in Hamburg lässt sich feststellen: Der VfB hat nur eins der letzten sechs Bundesligaspiele verloren und aus den letzten drei Partien sieben von neun möglichen Punkten geholt. Von solchen Krisen können andere Teams nur träumen. "Wichtig ist, dass wir intern Ruhe bewahrt haben", sagt Trainer Bruno Labbadia, der vor kurzem mit einer Wutrede extern für einige Aufregung gesorgt hatte. Die wäre wohl auch schnell wieder da, sollte es gegen Eintracht Frankfurt eine Niederlage setzen.

VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt

Die Wahrscheinlichkeit für einen Frankfurter Sieg ist ja so gering nicht. Die Eintracht ist der beste Aufsteiger in der Geschichte der Bundesliga, weil sie bei 19 Punkten und einem Torverhältnis von plus acht zwei Tore mehr erzielt hat als der 1. FC Kaiserslautern in der Saison 1997/98. Die Hessen stehen also nicht zufällig auf Rang zwei, sondern aufgrund ihrer Spielweise. In der Offensive schafft es das Team von Trainer Armin Veh wie kein anderes, Druck über die Außen zu entfachen. 17 der 19 Frankfurter Treffer fielen nach Flanken von den Außenbahnen. Auf der linken Seite kommen diese meistens von Linksverteidiger Bastian Ozipka. Linksverteidger? War da nicht was? Ja, in der Nationalmannschaft hat man zuletzt viel über diesen Posten debattiert. sportschau.de tippt: Remis.

Hannover 96 - Borussia Mönchengladbach

Sonntag, 17.30 Uhr: Hannover 96 ist seit 22 Heimspielen ungeschlagen. Das ist eine beeindruckende Bilanz. Auswärts ist dagegen in der Bundesliga zumindest in dieser Saison noch nicht viel los mit dem Team von Mirko Slomka. Lediglich in Wolfsburg gab es drei Punkte, ansonsten ging man in der Fremde als Verlierer vom Platz. Zuletzt beim 1:3 bei Eintracht Frankfurt. Vielleicht fühlt sich Jan Schlaudraff in Hannover einfach wohler. Denn auch diese Abhänigkeit ist denjenigen aufgefallen, die immer alles ganz genau untersuchen. Sie haben festgestellt: Ist Schlaudraff gut drauf, ist Hannover 96 gut drauf. Spielt Schlaudraff schwach, ist für Hannover 96 nichts zu holen.

Hannover 96 - Borussia Mönchengladbach

Wenn Lucien Favre bei Borussia Mönchengladbach einen ähnlichen Zusammenhang entdecken würde, wäre er sicherlich erleichtert. Aber noch fahndet der Schweizer nach den Ursachen für die Schwächen seines Teams. Alle seine Lösungsansätze sind bislang verpufft. Was immer Favre versucht, nichts funktioniert. Und so richtet man sich in Mönchengladbach langsam darauf ein, dass man es in dieser Saison wieder mit dem Abstiegskampf zu tun bekommen könnte. Und Favre bemüht bereits die ersten Durchhalteparolen. Nach der 0:4-Klatsche in Bremen forderte er, man müsse "positiv denken". sportschau.de hat es versucht, kommt aber dennoch zu der Überzeugung, dass Hannover einen Sieg einfährt.

FC Bayern München - Bayer Leverkusen

Sonntag, 17.30 Uhr: Wie gut sind die Bayern? Überragend! Sagen die, die die Mannschaft in der Bundesliga spielen sehen. Nach Startrekord und gefühltem Titelgewinn 28 Spieltage vor Schluss. Geht so! Sagen die, die die Münchener zuletzt nur in der Champions League gesehen haben. Nach dem 1:3 bei BATE Borrisow hat der Rekordmeister zwar in dieser Woche durch ein 1:0 beim OSC Lille seine Chancen aufs Achtelfinale gewahrt. Spielerisch aber hat es ziemlich gerumpelt beim Auftritt in Frankreich. Dass der verletzt außer Gefecht gesetzte Künstler Arjen Robben mit seinem Karriereende kokettiert, muss man da schon als Alarmsignal werten. Zumindest im Hinblick auf die Champions League.

FC Bayern München - Bayer Leverkusen

In der Bundesliga kuschen die Gegner dagegen meist brav. Dabei hat BATE Borrisow eine Blaupause dafür geliefert, wie die Bayern zu knacken sind: mit schnellen Kombinationen durch die Mitte. Dafür müssten die Leverkusener aber bei ihrem bewerten System mit drei Offensivspielern bleiben. Gegen Dortmund hatte das Trainer-Duo Sascha Lewandowski und Sami Hyypiä einen davon zugunsten eines zweiten defensiven Mittelfeldspielers vor der Abwehr geopfert. Prompt kam Bayer unter die Räder. Es spricht allerdings nicht viel dafür, dass die beiden diesmal in München mutiger sein werden. Weshalb sportschau.de auf einen weiteren Ausbau des Bayern-Startrekords setzt.