Stuttgart verdient sich einen Punkt
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Werder Bremen - VfB Stuttgart 2:2
Stuttgart verdient sich einen Punkt
Der VfB Stuttgart hat Moral bewiesen und nach einem Zwei-Tore-Rückstand in Bremen noch ein Remis erreicht.
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"In der zweiten Halbzeit haben wir mit mehr Mut gespielt. Der Punkt ist Gold wert", freute sich VfB-Spieler Ibrahima Traoré, mit dessen Einwechselung in Halbzeit zwei der Umschwung kam. "Wir müssen so ein Spiel nach Hause bringen. Dass die soviel Glück haben, verstehe ich nicht", ärgerte sich dagegen der Bremer Marko Arnautovic.
Trotz des Punktgewinns warten die Schwaben nach dem Ausgleichstreffer des ehemaligen Nationalspielers Cacau in der 81. Minute zum verdienten 2:2 (0:2) bei Werder Bremen weiter auf den ersten Saisonsieg und dümpeln weiter mit nur zwei Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die in der zweiten Halbzeit enttäuschenden Hanseaten drohen ihrerseits den Anschluss an die oberen Regionen zu verpassen. Zu allem Überfluss mussten die Bremer die Partie in Unterzahl beenden, nachdem der eingewechselte Assani Lukimya in der Nachspielzeit wegen groben Foulspiels die Rote Karte sah.
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Werder Bremen - VfB Stuttgart 2:2
Der VfB Stuttgart hat Moral bewiesen und nach einem Zwei-Tore-Rückstand in Bremen noch ein Remis erreicht.
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Erste Chance, erstes Tor
Die Platzherren hatten in der 23. Minute gleich ihre erste Einschussmöglichkeit zum Führungstreffer genutzt. Einen konsequent zu Ende gespielten Konter schloss der sehr auffällige Kevin de Bruyne mit einem halbhohen Schuss in das VfB-Gehäuse ab. Der Mittelfeldspieler erzielte damit das insgesamt 100. Werder-Tor vor eigenem Publikum gegen Stuttgart. Elf Minuten später erhöhte vor 40.172 Zuschauern im fast ausverkauften Weserstadion der Österreicher Zlatko Junuzovic per Flachschuss auf 2:0. Den Gästen gelang fünf Minuten nach Wiederbeginn der Anschlusstreffer, Torschütze war per Kopfball der Ex-Bremer Martin Harnik.
Okazaki scheitert nur knapp
In der Anfangsphase legten beide Mannschaften großen Wert auf Ballkontrolle im Mittelfeld. Entsprechend wenig spielte sich in den beiden Strafräumen ab. Die Teams verwickelten sich gegenseitig immer wieder in Zweikämpfen, worunter der Spielfluss hüben wie drüben litt. Nach der 1:0-Führung für die Hanseaten wurde die Partie lebhafter. Die Gäste verstärkten ihre Offensiv-Bemühungen, wirklich gefährlich wurde es zunächst nur in der 33. Minute, als der Japaner Shinji Okazaki freistehend am Werder-Tor vorbeiköpfte. Auf der anderen Seite hatte Nils Petersen (44.) den dritten Bremer Treffer auf dem Fuß.
In der Phase nach dem Anschlusstreffer versäumte es die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia, gegen die kurzzeitig wackelnden Gastgeber einen weiteren Treffer zu erzielen. So scheiterte Okazaki nach exakt einer Stunde nur um Zentimeter. Hier wurde der noch rotgesperrte Torjäger Vedad Ibisevic besonders schmerzlich vermisst.
Der kampfstarke de Bruyne und der dynamische Eljero Elia waren die stärksten Akteure im Team von Coach Thomas Schaaf. Bei den Stuttgartern überzeugten Torschütze Harnik sowie der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Ibrahima Traore.
sid | Stand: 23.09.2012, 20:52