Bremer Chaoswoche endet mit Sieg
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Werder Bremen - Fortuna Düsseldorf 2:1
Bremer Chaoswoche endet mit Sieg
Kevin de Bruyne hat Werder Bremen vier Tage nach dem Abschied von Manager Klaus Allofs einen wichtigen Sieg beschert.
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Der Belgier traf am Sonntag (18.11.2012) in der 81. Minute zum hart erkämpften 2:1 (0:1)-Erfolg der Hanseaten über Fortuna Düsseldorf. Zuvor hatte Nils Petersen (51. Minute) den per Kopfball den Ausgleich erzielt. Jens Langeneke (10. Minute) hatte die Gäste vor 41.200 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion per Foulelfmeter früh in Führung gebracht.
Werder drehte mit viel Leidenschaft die Partie und kam sogar in Unterzahl zum Sieg. Der frühere Fortuna-Verteidiger Assani Lukimya (76.) sah wegen Foulspiels die Gelb-Rote-Karte.
"Wir haben speziell bei den Toren die Fehler gemacht, die eine Mannschaft wie Bremen ausnutzt. Obwohl sie heute nicht ihren besten Tag hatten. Wir hätten was mitnehmen können. Weniger Fehler machen, dann hätten wir gewinnen können", sagte Düsseldorfs Langeneke. "Wir waren nicht clever genug. Langsam wird es nervig", sagte Fortuna-Kapitän Andreas Lambertz nach dem siebten Spiel in Serie ohne Sieg.
Langeneke gewohnt sicher
Fortuna-Coach Norbert Meier hatte sein Team gegen seinen Ex-Klub auf dem durch starken Regen aufgeweichten Rasen auf schnelle Gegenstöße eingestellt. Und das Konzept ging schnell auf. Sokratis verschätzte sich bei einem Abwehrversuch komplett und brachte Robbie Kruse zu Fall.
Den Elfmeter verwandelte Langeneke per Schuss in die Mitte des Tores. Sokratis war mit Kruse ein zweites Mal überfordert, doch nach dessen Hereingabe scheiterte Ken Ilsö (21.) an Werder-Torwart Sebastian Mielitz.
Werder bestimmte dann das Spiel und hatte gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Petersen (21.) und Eljero Elia (22.) vergaben nach flachen Hereingaben. Bei einem weiteren Elia-Schuss hielt Langeneke mutig seinen Kopf dazwischen. Kurz darauf wurde Langenekes Haupt von Arnautovic per Kopfnuss touchiert. Schiedsrichter Peter Sippel verwarnte den österreichischen Übeltäter. Einige Minuten war das Spiel von Hektik geprägt. Langeneke echauffierte sich nach dem Spiel: "Ein klarer Platzverweis". Und sogar Schaaf gestand ein, dass Sippel die Szene anders hätte bewerten können.
Bremen belohnen sich für ihren Aufwand
Nach dem Wechsel wurden die Bremer für ihre Bemühungen belohnt. Die Fortuna leistete sich zu viele Fehler im Spielaufbau. Werders Lukas Schmitz eroberte den Ball an der Eckfahne. Seine Flanke köpfte Petersen recht unbedrängt zum Ausgleich ein. Jetzt bekam Werder Rückenwind. Energisch wurde das Fortuna-Tor bedrängt. Doch weder Sokratis (53.) noch Marko Arnautovic (67.) noch Elia (74.) waren erfolgreich. Als das Remis drohte, schlug de Bruyne doch noch per Flachschuss zu und machte Werder wieder glücklich.
dpa | Stand: 18.11.2012, 17:26