FIFA-Wahl - wer folgt auf Blatter?

FIFA-Wahl - wer folgt auf Blatter?

Die FIFA wählt einen neuen Präsidenten. Fünf Kandidaten wollen Nachfolger von Joseph Blatter werden. sportschau.de stellt sie vor und erklärt, wer welche Chancen hat.

FIFA-Zentrale in Zürich

Am 26. Februar wählt die FIFA einen neuen Präsidenten. Stimmberechtigt sind alle 209 Mitgliedsländer. Fünf Kandidaten wollen Nachfolger des Schweizers Joseph Blatter werden. sportschau.de stellt sie vor.

Am 26. Februar wählt die FIFA einen neuen Präsidenten. Stimmberechtigt sind alle 209 Mitgliedsländer. Fünf Kandidaten wollen Nachfolger des Schweizers Joseph Blatter werden. sportschau.de stellt sie vor.

Prinz Ali bin al-Hussein (Jordanien)

Im internationalen Sport gilt der in Amman geborene Adlige, der in den USA und Großbritannien studierte, als bestens vernetzt. Er sei der einzige Kandidat, der "der Korruption im Weltfußball mit Mut entgegentritt", sagt der Prinz. Zuletzt wollte er mit einer ungewöhnlichen Ankündigung punkten. "Ich persönlich würde mein Salär Hilfsorganisationen zukommen lassen", erklärte er auf einem Wahlkampftermin. Aber: Prinz Ali dürfte im Februar nicht annähernd genug Stimmen zusammen bekommen, da er nicht einmal in seinem asiatischen Kontinentalverband eine verlässliche Mehrheit hinter sich hat. Wahlaussichten: nicht gut.

Jerome Champagne (Frankreich)

Der 57-Jährige punktet als Einziger mit einem Wahlprogramm: Champagne fordert mehr Transparenz und Entwicklung, hofft unter seiner Führung auf eine "starke, demokratische, respektierte und proaktive FIFA." Das klingt gut, realistische Chancen auf den FIFA-Thron dürfte er aber nicht haben, weil: Champagne arbeitete bereits von 1999 bis 2010 in verschiedenen beratenden Funktionen für die FIFA, war ein enger Vertrauter von Blatter. Keine guten Voraussetzungen für einen glaubwürdigen Neuanfang. Wahlaussichten: nicht gut.

Stand: 26.01.2016, 09:44 Uhr

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